Forum: Politik
Putin besucht Erdogan: Hinter dieser Liebe steckt ein Plan
AFP

Wladimir Putin reist nach Ankara, Russland und die Türkei treiben ihre Annäherung voran. Das ist ein klares Signal - und der Westen ist alarmiert. Doch der Zusammenarbeit ist eine Grenze gesetzt.

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Wulff Isebrand 28.09.2017, 19:23
1. Die brauchen sich gegenseitig

aber Putin ist ein besserer Taktiker und hat mehr Potential in seinem Staat als der Gurken- und Tomatendiktator Erdogan. Die Türken kann man gerne ziehen lassen,aber mit den Russen sollte man es sich nicht verscherzen. Bei aller kulturellen Unterschiedlichkeit sind mir die Russen hundertmal näher wie die Türken

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tompike 28.09.2017, 19:37
2. Kardinalfehler

Es war und ist weiterhin ein großer politischer Fehler, Putin weiter mit Sanktionen zu belegen. Schließlich haben wir den 2. Weltkrieg gegen Rußland zu verantworten. Er kann auch locker anders reagieren wie wir klar sehen. Auch ein Pakt mit China z. B.? Nur kleine Dummköpfe aus EU legen sich dermaßen heftig mit einem Bären an.

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jouvancourt 28.09.2017, 19:47
3. Armer Erdogan...

er ist von vornherein der Verlierer dieser konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Russland und der Türkei! Russland hat Zeit, hat immer wieder bewiesen, dass sie exzellente Strategen sind und keine proletarischen Polterer, die ideologischen oder feudalistischen Linien folgen. Dass die Türkei überhaupt noch als vollwertiges NATO-Mitglied geführt wird, ist skandalös, denn würden türkische Truppen im Verteidigungsfall überhaupt jemals ein Land des verhassten Europas beschützen wollen? Die Russen bauen in der Türkei Atomkraftwerke, Pipelines und stützen auf die eine oder andere Weise die Regierung Ankaras.

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bigroyaleddi 28.09.2017, 19:48
4. Als Essenz dieses Artikels kann ich eigentlich nur folgendes entnehmen

"Russlands Präsident Wladimir Putin verhängte Wirtschaftssanktionen gegen Ankara, stoppte den Tourismus aus Russland in die Türkei. Bis Erdogan schließlich einlenkte."

Das heisst doch im Umkehrschluß, zeigt klarste Kante, dann knickt der Sultan ein. Was anderes versteht er nicht!

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geschwafelablehner 28.09.2017, 19:53
5. Überlebensstrategie, keine Liebe

Nachdem Erdogan sich nach dem Putschversuch zur die Konfrontation mit der EU entschlossen hat, und spätestens mit den willkürlichen Verhaftungen mit dem Tourismus einer der Hauptwirtschaftszweige den Bach runtergeht, hat er nur die Chance, mit den russischen Touristen den Tourismus am Leben zu halten.

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laith34 28.09.2017, 19:58
6. Mit aller Kraft voran

Europa ist dem Scheitern in den letzten 30 Jahren nie näher gekommen als jetzt.
Wenn man dies auf die Sprünge hilft würde diese Gemeinschaft mit ein wenig Glück keine weitere 30 Jahren überleben.
Erdogan hat das begriffen und aus welchen Gründen auch immer ist er dabei sehr gerne behilflich.
Diese Arroganz, Doppelmoral und Heuchelei der Europäer überzeugt seit einer Ewigkeit Niemandem mehr.
Also hoffen wir das beste und mit wenig Glück bekomme ich meine Rente in Mark wieder.

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miklo.velca 28.09.2017, 20:02
7. Er läuft nicht in Gefahr als Komplize Putins wahrgenommen zu werden,

er ist es schon, lange. Die meisten Araber heutzutage, die immer nur einen Diktator brauchen haben schon lange Erdogan als neuen Führer übernommen. Bloß haben sie noch nicht verstanden, dass er sie nur ausnutzen werden. Erdogan lobt öffentlich Putin und Russland für den "Einsatz" in Syrien, wobei die Russen die sogenannte FSA bzw. was von ihr übrig blieb das Genick gebrochen hat. Die Araber kritiseren immer Russland, und loben ihren neuen Führer Erdo und verstehen nicht, dass Erdo Russland gewährt die Revolution zu zerstören (der kleine Möchtegern Kalif, kann sowieso nichts machen).

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fortelkas 28.09.2017, 20:07
8. Hinter jeder politischen Liebe steckt ein Plan

Die Politik der EU, Russland mit Sanktionen zu belegen, war von Anfang an falsch. Die Türkei (NATO-Mitglied) einfach ziehen lassen? Warum, nur, weil seine Politik uns nicht gefällt? Im übrigen ist er kein "Gurken- und Tomatendirektor", sondern ein kalter und berechnender politischer Stratege, der genau weiß, was er tut Der Beitrag Nr. 1 liegt auf dem Niveau des sogenannten Kabarettisten Böhmermann.
Erwin Fortelka

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spontanistin 28.09.2017, 20:18
9. Zar und Sultan.

Da begegnen sich ja mal zwei Potentaten auf kultureller Augenhöhe. Jetzt müssen nur noch die Popen und Imame Verbrüderung feiern. Und was spricht denn gegen gut nachbarliche Beziehungen? Fehlt eigentlich nur noch das gemeinsame Feindbild.

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