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Putin-Interview zur Ostukraine: "Apokalyptisches Szenario ist unwahrscheinlich"
DPA

Russland will keinen Krieg mit der Ukraine, Frieden ist möglich: In einem TV-Interview gibt sich Wladimir Putin versöhnlich. Allerdings versäumt er dabei nicht, dem ukrainischen Präsidenten seine Bedingungen zu diktieren.

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Maître111 23.02.2015, 21:55
1. Positiv

ist es zunächst, dass Putin kein apokalyptisches Szenario für die Ostukraine möchte. Der Testfall wird aber sicher Mariupol sein. An der Stadt wird sich zeigen, wie ernst es Putin ist.

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wahrsager26 23.02.2015, 22:07
2. Putin

Ja,der werte Herr Putin zieht gekonnt alle Register,um sich als 'Gutmensch' darzustellen!Was mich viel mehr beunruhigt, ,dass unsere Politiker in ihrer grenzenlosen Naivität sofort im Kaffeesatz erkennen werden,das Herr Putin letzten Endes ein friedfertiger Mensch ist und Herr Steinmeier bedeutungsvoll in den Abendnachrichten'einen Silberstreif am Horizont 'erkennt......
Es sei festgestellt:Putin wird ganz genau das bekommen,was er sich vorgenommen hat-der Westen darf zusehenund das ganze Geschehen hilflos kommentieren!Danke

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Leser1000 23.02.2015, 22:10
3. Versöhnliche...

..Töne gab es auch schon früher (=Salamitaktik). Wie wäre es, wenn die "Separatisten" zunächst erst einmal ihre "logistischen Probleme" beim Abzug der schweren Waffen überwinden würden, so dass auch UA abziehen kann? Wäre doch einmal ein praktisches Zeichen. Es gibt ein schönes Sprichwort: "Reden ist Silber, Handeln ist Gold"!.

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rainerpolo 23.02.2015, 22:12
4. Wer Putin auch nur ein Wort glaubt, dem ist nicht zu helfen

wie oft hat er und seine korrupte Staatsclique (sein Judofreund baut ja jetzt die Brücke zur Krim wie lächerlich) nun schon bewiesen, daß ihr Wort nur taktieren und darüber hinaus keinen Cent wert ist.
Der Weg zurück in die Normalität kann nur die Rückgabe der Krim, sowie Reparationszahlungen an die Ukraine lauten, für das Leid das Putins Terror Banditen dort über Land und Bevölkerung gebracht hat. Es gibt kein zurück zur Normalität als sei nichts gewesen.

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aschertel 23.02.2015, 22:18
5. Realpolitik

Das ist ein ernster und sicher auch ehrlicher Versuch von Russland.Wir in Westeuropa müssen alles tun,den Frieden zu erhalten.Das sind wir besonders unseren Kindern schuldig . Und das funktioniert nur durch Anerkenntnis der realpolitischen Verhältnisse ,so schwer das auch allen mag. Die Ukraine muss den Status quo und die Einflusszone Russlands anerkennen und die EU und die USA sollten dies ebenfalls zu, eine EU-Mitgliedschaft oder gar ein NATO-Beitritt der Ukraine sind auch mittel-langfristig auszuschließen , das gilt im übrigen auch für Georgien und Moldawien.Das würde das weltpolitische Gleichgewicht wiederherstellen.Man sollte sich bei uns auch mal in die russische Seele einfühlen können , nicht umsonst unterstützen mehr als 90% der Russen Putin.

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ricson 23.02.2015, 22:28
6.

Ach Herr Putin, nachdem was sie in der Ukraine angerichtet haben wird sich da so schnell nichts wieder normalisieren. Sie haben sich einen Todfeind vor der Haustür geschaffen. Und auch den in der Ukraine lebenden Russen haben sie letztendlich einen Bärendienst erwiesen. Waren sie früher eher unbeliebt wird ihnen in Zukunft nur noch blanker Hass entgegenschlagen. Und das kann man den Ukrainern gar nicht mal übel nehmen. Sie sind und bleiben ein politischer Amateur der weder die russische Wirtschaft je wirklich auf die Beine bringen wird, noch je Russland zu einem konstruktiven Partner auf internationaler Ebene bringen wird. Ich hoffe ihre Wähler werden sich nicht mehr ewig von den schönen Bildern blenden lassen, und das erkennen. Immer nur heftig mit der russischen Flagge den Leuten vorm Gesicht rumwedeln, wird nicht ewig verhindern können das sie erkennen wen sie da wirklich gewählt haben. Nationalismus funktioniert nur eine sehr begrenzte Zeit als Opium fürs Volk.

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axth 23.02.2015, 22:37
7. Am seidenen Faden

Ohne unabhängige Organisation, die flächendeckend kontrollieren kann, wird das nichts. Jede noch so kleine Batterie kann alles wieder in Flammen setzen.

Und auf der Anti-Maidan-Demo war ja deutlich zu spüren, dass Frieden nicht gewollt ist. Erst solch aufgeheizte Stimmung und dann doch nicht losmarschieren »um die Krankheit zu heilen«?

Gibt es eigentlich ein einziges Beispiel außerhalb von Diktaturen, wo sich eine Demo um die Belange des Nachbarlandes dreht???

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gustave_caillebotte 23.02.2015, 22:41
8. Damit das nicht die nächsten 30 Jahre jährlich wieder vorkommt

wer einmal lügt .. na gut, rund um die Ukraine lügen alle - aber Putin scheint mir doch der der einzig wahre Bewahrer des NKWD - KGB - Erbes zu sein.

Heißt .. wenn wir nicht wollen, dass uns die nächsten 20 Jahre jedes Mal wieder das Blut in den Adern gefriert, werden wir leider (a) aufrüsten müssen (b) das so konsequent tun, dass Russland ein für alle mal der Appetit auf Aggression vergeht.

Hilft leider nichts - Herr Putin hat sämtliche Verträge gebrochen. Und es glaubt ihm keiner, dass er es nicht jederzeit wieder tut. Also müssen wir gegen ihn leider eine "Versicherung" abschließen - auch wenn es mir wahrlich nicht sympathisch ist.

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Partyzant 23.02.2015, 22:47
9. Wenn

Wenn wir Putin vertrauen, dann ist das das was er will und was er brechen will.
KEIN VERTRAUEN FÜR PUTIN!
Sanktionen sollten beschlossen werden nach Einnahme von Debslzewo durch seine hörigen Terroristen. Das Minsker Abkommen ist bereits gebrochen aber Mutti und ihr kleiner Freund wollen es nicht zugeben. Jetzt sollte man die wirtschaftlichen Waffen ziehen: Swift-Auschluss und kein russisches Erdöl mehr. Das ist das Mindeste was man tun kann und muss um diesen Psychoputin zu stoppen.

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