Forum: Politik
Putin, Maduro und Co.: Linker Krampf mit Autokraten
DPA

In der Linkspartei sprechen sie gern von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Aber warum halten sich manche Linke dann bloß mit Kritik an Venezuela, Kuba oder Russland zurück?

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g_bec 10.08.2017, 17:34
250. Hihi.

Zitat von mostly_harmless
LOL, die Raketen wurden genau in der Sekunde zur "Bedrohung" für Russland, als Putin erfuhr, dass die USA bei einer Beteiligung Russlands am Raketenschild (den hatte die USA nämlich vorgeschlagen) die Technologie nicht an Russland geben würden. Russland also nicht - umsonst natürlich - in den Genuss der Erkenntnisse von Forschung kommen würde, die die USA Milliarden gekostet hat. Achja, Apropoas einfache Geister: Ein Raketenschild, der die Fähigkeit hat eine zweistellige Anzahl ICBM abzufangen. macht gegen die vierstellíge Anzahl ICBM Russlands enormen Sinn, gell? Richtig "sinnig" wirds aber, wenn man - wie es die NATO getan hat - die Standorte für den Raketenschild so wählt, dass die russische Armee die Standorte mit ihre Artillerie innerhalb weniger Minuten dem Erdboden gleich machen kann. Nicht mal Boris Jelzin im Vollrausch hätte den Unsinn von der Bedrohung Russlands durch den Raketenschild gekauft.
Und besonders lustig wird es, wenn man in diesem Zusammenhang weiß, dass die russischen ICBM ihren Weg über den Nordpol wählen würden, wo gar keine stationären Abwehrsysteme stationiert werden könnten oder von U-Booten starteten. Aber mit Geografie haben es die Putinisten ja auch nicht so, siehe "Krim ist ein Teil Russlands".

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DudeMuc 10.08.2017, 17:34
251.

Zitat von Freier.Buerger
Sie sind ein wunderbarer Kandidat für beinen Beitrag 173. http://www.spiegel.de/forum/politik/putin-maduro-und-co-linker-krampf-mit-autokraten-thread-637820-18.html#postbit_57538650
danke für diese Bestätigung, wenn einem nix mehr einfällt, geht immer ne runde diffamieren...immer wieder putzig zu beobachten

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Thomas Schnitzer 10.08.2017, 17:34
252.

Zitat von DudeMuc
[...] Er hat eben erstens unterschätzt, dass Kapitalisten seine Werke auch lesen und gegensteuern können und er hat zweitens die Macht unterschätzt mit dem der Kapitalimus jeden gesellschaftlichen Trend aufnehmen kann der gegen ihn laufen könnte [...]
Ist ihnen klar, dass sie das machen, was Linke immer tun, wenn auffällt, dass Sozialismus nicht funktioniert? Sie suchen die Schuld dafür bei den anderen.

Was Marx in erster Linie nicht bedacht hat, ist dass es in seinem System keinen Anreiz für Entwicklung (technisch und persönlich) gibt, und es deshalb zum Stillstand verdammt ist. Satte Löwen jagen nämlich nicht.

Und deshalb wird der Kapitalismus mit seiner Lösung, 80 bis 90 % Zufriedene zu produzieren immer dafür sorgen, dass der Rest die Motivation hat, etwas daran zu ändern, was dann zu Innovation führt, die wiederum andere Leute animiert, wiederum aufzuschließen.

Sie mögen das als Ungerechtigkeit sehen, aber Neid als Triebfeder hat eine so gewaltige Kraft, die keines der anderen bekannten Wirtschaftssysteme je wird entfalten können. Und genau deshalb waren am Ende der Experimente die Regale in jedem sozialistischen Land leer, und in den kapitalistischen voll.

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Dr. Murks 10.08.2017, 17:36
253. Hier spricht das RTL Publikum?

Zitat von braindead0815
die spd die kommt ja besonders gut weg in der ganze wahlkampf sache. einen einseitigeren wahlkampf kann man sich nicht vorstellen. propaganda vom feinsten. da braucht man die wahlzettel nicht mehr fälschen, die werden freiwillig schon so angekreuzt, das nichts mehr schiefgehen kann.
Und zeigt Verständnis (Zeugnisssprache für Versager) für Rechtschreibung und Grammatik?

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Direwolf 10.08.2017, 17:36
254. Oh da kann man einiges zu sagen

Zitat von DudeMuc
Der hat das nebenher mit sich gebracht und sicher nicht dazu geführt. Aber schon bezeichnend, dass man als Argument für den Kapitalimus anführt es geht den Leuten nicht mehr ganz so beschissen aber immer noch sehr beschissen geht und es verhungern nicht mehr ganz so viele aber immer noch Millionen. Die Frage die sich stellen würde, ist was wäre ohne Kapitalimus der Fall. Da es diesen Vergleich nicht gibt, ist dieses Apologetengeschwätz auch völlig obsolet.
Man vergleiche mal die Zahl der Hungertoten zur Zeit des echten Maoismus und nach dem Zeitpunkt, als Deng defacto den Kapitalismus einließ.
Auch an anderer Front sprechen die Zahlen Bände, so war der Zusammenbruch der marxistisch inspirierten Wirtschaften ab 1990 das größe Umweltschutzprogramm der Weltgeschichte. Ohne diesen Kollaps bräuchten wir über das 2° Ziel schon länger nicht mehr reden.

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lupenrein 10.08.2017, 17:36
255.

Was nun besser ist, Kapitalismus oder Sozialismus, wird wohl immer
Gegenstand der politischen Disjussion bleiben, ohne dass die 'Wahrheit' darüber wirklich gefunden werden kann.

Eigentlich würde ein Blick in unsere Geschichtsbücher über 'Rom und die damalige Welt' genügen, um die eigentlichen Probleme exakt zu beschreiben.

'De bello gallico' lesen und feststellen, dass sich Geschichte einfach wiederholt. Nur die S prachregelung ist unterschiedlich.

Beispiele:
Als sich seinerzeit zwei Stämme irgenbdwo in Istrien bekämpften, erwchte die ungebrochene Liebe der Römer zu Frieden und Freiheit.
Sie marschierten gegen Istrien, 'befriedeten' die beiden Stämme und
erklärten die 'befreiten' Gebiete zum Teil ihres Reciches. Und die
Krieger der beiden Stämme wurden in die Phalanx ihrer Legionen eingegliedert, um den nächsten Fekind zu bekämpfen.

oder.
Nachdem Caesar endlich die rebellischen Stämme der Gallier befriedet hatte, setzte er einen Galler als Statthalter ein .Dieser nämlich konnte die Gechäfte der Römer besser vertreten als des ein Römer jemals gekonnt hätte.
Und dieser Gallier schaffte es schneller als die Römer hofften, die gallischen Aufrührer in die römischen Legionen einzugliedern. Sie wurden schließlich auch dringend benötigt, um gegen die germanischen Barbaren vorzugehen.....

Sieht jemand Ähnlichkeiten mit der heutigen Situation ?. Ich schon.
Übrigens : 'De bello gallico' ist auf Militärakademien keine unbedkannte Lektüre.....

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g_bec 10.08.2017, 17:36
256. Zumindest.

Zitat von DudeMuc
Ne is klar. Marx wäre damit zufrieden. Noch kein Wort gelesen aber sich auf den armen Herrn Marx berufen und neoliberale Politik verteidigen. Da wären noch, Deregulierungen von Finanzmärkten, Stärkung der Kapitalseite, Schwächung der Arbeitnehmereechte, Harz IV, Kriegsexport wohin die Nato auch ruft, Kolonialismus und Ausbeutung anderer Länder mit den Komplizen und IWF und Weltbank, Armutsexport durch Auslagerung der Drecksjobs, Vernichtung der Umwelt aufgrund des Wachstumswahns und des Warenfetischismuses und und und. Aber Marx würde das gefallen....(au weia)
Zumindest käme er in Erklärungsnöte bezüglich des Ausbleibens der Weltrevolution auf Grund der Verelendung der Massen.

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behemoth1 10.08.2017, 17:37
257. Rolle des Bösen

Wer legt eigentlich fest, wer der Böse und wer der Gute ist, immer diejenigen, die im wirtschaftlich starken Kapitalismus ihre Heimat haben, oder wer?
Und wie stehen wir zu all diejenigen, die andere Länder sich einverleiben und sie ökonomisch unterwerfen wollen und sie somit sich angliedern wollen?
Ich würde da etwas vorsichtiger mit der Beurteilung sein, denn Länder, die sich von finanziellen Großkapital freimachen wollen, werden dann Schritt für Schritt unterlaufen und dort werden dann nach und nach Stimmungen erzeugt, die ein Land in den wirtschaftlichen Ruin treiben und somit es zu Revolten kommt.
Wir von der wirtschaft und finanziellen starken Seite sind nicht die wahren Friedenstauben, wir spielen uns nur auf und verdecken unsere wahren Absichten.

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samspandau 10.08.2017, 17:37
258. Na sowas

Bei SPON funktioniert der alte faschistische Reflex vom "bösen Bolschewisten" noch prächtig. Wann sind die Russen nach dem 2. Weltkrieg in anderen Ländern Krieg geführt? Da fällt mir spontan nur Afghanistan ein. Wenn ich die gleiche Frage an die USA stelle, fallen mir zahlreiche Interventionen bis hin zu massiv unterstützten Regierungsumstürzen ein. Russland hat 3 Stützpunkte im Ausland, die USA wohl über 700. Da gibt es doch gar keine Frage, dass die Linken auf der "richtigen" Seite stehen.

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Crom 10.08.2017, 17:39
259.

Zitat von mr.borovsky
Es ist erstaunlich wie leichsinnig jeder wiederholt "Krim ist völkerechtlich annexiert". Es mag bequem sein, abgucken was die Anderen behaupten, aber nicht ehrlich. Hat schon jeder vergessen, daß Genosse Nikita Chruscov (gebürtiger Ukrainer)"demokratisch" mit Federstrich den Krim der Ukraine zugesprochen ? Dagegen hat Putin nur akzeptiert, wofür sich ca. 90 % Einwohner in freien Wahlen entschieden haben. Olumiro
Das es dazwischen noch das Budapester Memorandum gab, in dem sich Russland dazu verpflichtete die territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren, scheinen Sie vergessen zu haben. Übrigens wurde Chruschtschow zwar in der Ukraine geboren, war aber dennoch Russland. Er kam nämlich aus einen dieser "neurussischen" Gebiete.

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