Forum: Politik
Putin und die Ukraine-Krise: Das falsche Feindbild
AFP

Mit Sanktionen und Säbelrasseln schüren EU und USA die Furcht vor einer russischen Expansion. Das ist die falsche Antwort auf Putins Griff nach der Krim. Denn der Expansionsdrang des Kreml-Chefs ist nicht unersättlich - anders als der des Westens.

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bammy 24.03.2014, 15:08
1.

Zitat von sysop
Mit Sanktionen und Säbelrasseln schüren EU und USA die Furcht vor einer russischen Expansion. Das ist die falsche Antwort auf Putins Griff nach der Krim. Denn der Expansionsdrang des Kreml-Chefs ist nicht unersättlich - anders als der des Westens.
Soviel zur gleichgeschalteten Presse. Und wie viele werden jetzt wieder schreiben, das sie ja sonst nicht Augstein zustimmen. So wie bei seinem letzten Artikel zu diesem Thema.

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Baikal 24.03.2014, 15:09
2. Augstein hat immer noch nicht begriffen

dass Politik sich gegenseitig ausschließende Begriffe sind. Wenn für diese These noch eines abschließenden Beweises bedurft hätte wäre er erst just von der Frau mit dem blonden Betonlächeln geliefert worden. Davor gabes aber schon Merkel, Steinmeier und Schäuble - die Belege sind geradezu erschlagend.

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astelgraaf 24.03.2014, 15:16
3. Putin hat 15 Jahre gewartet

dass man ihm den EU-Beitritt anbietet. Doch das Angebot kam nie. Das er nach Osten guckt, ist jetzt verständlich. Aber was sollen die eierlosen Von-Der-Leyen & Co. von Putin verstehen, dem Mann, der das grösste Land auf Erden führen MUSS ?

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mistermoe 24.03.2014, 15:17
4. Optional

Wenn man die Rhetorik von Putin und einem gewissen deutschen Politiker von vor 80 Jahren vergleicht, sieht man schon deutliche Parallelen. Nicht umsonst haben sie die ehemaligen sowjetischen "Bruderländer" im Baltikum sowie Polen, Tschechien, Ungarn nach Westen gewandt und nicht nach Russland, weil der Anspruch gerade von Putin immer noch der einer slawischen Supermacht ist, die ihren "Brüdern" diktiert wo es lang geht. Und anders als Bismarck ist bei Putin nicht die Erschaffung und Vereinigung des Vaterlandes das Ziel, sondern die Rückeroberung der ehemaligen Sowjetrepubliken. Da es wirtschaftlich nicht geht, wird eben zur Waffe gegriffen. Bei allem Verständnis und geschichtlichen Rückblick, bleibt die Annektion eines fremden Staatsgebiets immer noch eine Aggression. Und welchen deutschen Interessen schadet es denn genau wenn wir uns solchen Aggressionen entgegenstellen. Gerade Deutschland muss sich aus geschichtlichen Gründen dagegenstellen, schliesslich haben wir auch schon mal Gebiete "wiedervereinigt" um die deutsche Bevölkerung zu schützen. Fragen sie dazu mal in Böhmen und Mähren nach, in Siebenbürgen oder auch Österreich.

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topodoro 24.03.2014, 15:18
5. Und so...

Und so entfremden sich Merkel & Co. vom Bürger, vom Souverän, und wenn der Bürger demnächst tief in die Taschen greifen soll, um das Ukraine Abenteuer der Merkel Regierung zu bezahlen, wird es noch deutlicher.

Denn wem hat die Merkel Regierung den Amtseid geleistet ? Dem deutschen Bürgern oder der NATO ?

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egal 24.03.2014, 15:19
6. Stalinisten verstehen Stalinisten!

Gut, dass Sie Herr Augstein den Durchblick haben. Wann immer ich wieder geopolitischen Sachverstand brauche, komme ich sicher auf Sie zurück.

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cghuebner 24.03.2014, 15:19
7. Prinzipiell richtig, aber

...nur leider verkennt Augstein mal wieder, dass nicht der Westen die Menschen will, sondern die Menschen (bisher jedenfalls meist) den Westen. Übrigens auch die auf dem Tiananmen. Jetzt könnte man einwenden, dass das eine Minderheit war. Aber auch das war in der Geschichte immer so. Das Ergebnis gab in der Regel dieser Minderheit recht. Ich bin jedenfalls froh, auf der westlichen Seite zu leben, und verstehe jeden, der genauso empfindet. Augsteins Verständnis hat in seiner Lage etwas zynisches. Er kann ja gern sein Vermögen spenden und dann nach Russland aussiedeln. Vielleicht bekommt er eine Datscha neben der von Gérard Depardieu ;-)

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mfetzer 24.03.2014, 15:20
8. bedenkliche Sichtweite des Herrn Augstein

es tut mir wirklich leid, aber Merkels Politik schadet in keinster weise den deutschen Interessen. Putin wie Herr Augstein ja richtig betont agiert wie ein Schulhofsflegel, hier müssen Grenzen aufgezeigt werden, alles andere fasst dieser Despot als eine weitere Aufmunterung auf, sich weiter in seinen alten KGB Sowjet träumen zu bestätigen. Herr Augstein Betrachtungsweise geht eindeutig an der Realität vorbei, und zum Psychiater taugt er genauso wenig wie zum Journalisten.

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ralf_si 24.03.2014, 15:21
9. optional

" Denn der Expansionsdrang des Kreml-Chefs ist nicht unersättlich - anders als der des Westens"

Das hätte als Inhalt des Artikels vollkommen ausgereicht, weil es alles erklärt.

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