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Putins militärischer Erlebnispark: Panzer-Show für junge Patrioten
AFP

Kanonenschießen, Nahkampf-Demonstration, Panzerrennen: Ein militärischer Erlebnispark bei Moskau soll jungen Russen Patriotismus beibringen und Werbung für die vaterländische Rüstungsindustrie machen.

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paulhaupt 21.06.2015, 10:51
50. Riesen Idee!

Panzerkanonen abfeuern ... Pippikram! Als richtigen Riesenknaller könnte man doch auch mal einen von den richtigen Atomsprengköpfen zünden. Da währen die Russen bestimmt begeistert. Soas sieht man nicht jeden Tag!

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typhoon 21.06.2015, 10:52
51. Mal sehen...

Bestimmt finden unsere Russlandversteher auch eine Erklärung für den Park in dem Sinne, dass angesichts der "Bedrohung" durch den Westen gar keine andere Wahl bleibt, als die russische Gesellschaft zu militarisieren.

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westerwäller 21.06.2015, 10:53
52. Andere Länder ...

... hassen und verachten halt nicht ihre Streitkräfte, so wie wir Deutschen es tun ...

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teacher20 21.06.2015, 10:53
53. Und...

...hierzulande ereifern sich sogen. "Friedensfreunde" darüber, dass Kinder/Jugendliche bei "Tagen der offenen Tür" der Bundeswehr "Tötungsinstrumente" zu SEHEN bekommen (Anfassen geht schon gar nicht!).

Und man denke an den publizistischen Affentanz, als in einer Gebirgsjägerkaserne ein Zielfeld mit Modellgebäuden aufgebaut war, das Besucher durch eine Zieloptik betrachten konnten. "Dummerweise" hatte man dem Modellörtchen den Namen einer existierenden Stadt in Ex-Jugoslawien gegeben...

Oder daran, dass besorgte Eltern auf die Barrikaden gingen, als (minderjährige!) Schüler in einer schleswig-holsteinischen Kaserne im AGSHP-Schießsimulator "schießen" durften.

Anstatt sich die jetzt notwendige Einverständniserklärung jedes Elternpaares/Elternteiles einzuholen, verzichtet man nunmehr gänzlich darauf. Aus der Sicht der "Friedensfreunde" heißt das: "Ziel erreicht".

(Nebenbei: Jeder Ego-Shooter, den die "Kids" auf ihren PCs oder Laptops haben, ist in der Darstellung wesentlich realistischer und "brutaler").

Wie ich von aktiven Soldaten hinter vorgehaltener Hand erfuhr, geht das, was mittlerweile bei der Vorbereitung von "Tagen der offenen Tür" alles berücksichtigt werden muss, um eine "friedensbewegte" Öffentlichkeit nicht vor den Kopf zu stoßen und vermeintliche "Skandale" zu vermeiden, auf keine Kuhhaut mehr.


Oder daran, was manche linkslastigen Interessenverbände (z.B. die GEW) alles anstellen, um den (völlig legalen!) Besuch von Jugendoffizieren in Schulen zu hintertreiben.

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Schraube 21.06.2015, 10:53
54. Die Nato kann nicht erwarten, dass sie den leuten auf die Pelle rückt

und die Leute das einfach mit sich geschehen lassen.

Da kann sich Gegenwehr formieren.

Das war in Afghanistan so, das war im Irak so, das war in der Ostukraine so.

Ich kann den bedauernden Unterton im Artikel verstehen, verstehe aber auch die Leute, die sich gegen Okkupation rüsten.

Der glänzende Erfolg auf der Krim hat die Russen natürlich ermutigt. Dass die Jungen nun ebenfalls von Rambo-Abenteuern träumen, kann die Regierung leicht für sich verwerten.

Es wäre seltsam, wenn sie's nicht täte.

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vogelfly 21.06.2015, 10:53
55. im augenblick

kann man gleichzeitig drei artikel zum thema der nation und der gewalt auf spielge online lesen : diesen hier, einen zu waterloo und einen dritten zur konförderiertenfahne - über die russen wird beflissen gespottet, sie bleiben die dumpfen iwans, waterloo wird als glorioler teil der westensgeschichte dargestellt, und die amerikanische geschichte journalistisch korrekt kommentiert - mit für und wider und dergleichen. worin besteht der unterschied zwischen diesen deutschen, englischen und französischen alten männern mit bäuchen, die mit gewehren durch felder laufen und fahnen von vor zweihundert jahren schwenken und diesen "russen" , die sich einen militärvergnügungspark bauen ? die berichterstattung sieht freilich einen, den zwischen zivilisation und barbarei, wie schon seit jahrhunderten.

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chseidel 21.06.2015, 10:54
56. Der Mann weiß wie es funktioniert

Ja, ganz furchtbar schlimm!!! Ich musste weinen, als ich den Artikel las ...

Mal ehrlich, damit trifft man den Nerv der Menschen. Nur weil uns einige Stimmen in Deutschland einreden, dass Panzer böse sind, begeistert man immer noch so junge Menschen für den Beruf. Bei den Bundeswehr-Tagen der offenen Tür muss unbedingt der Computer-Dienstleister der Bundeswehr vertreten sein (BWI), um zu zeigen welche zivilen Möglichkeiten die Bundeswehr bietet. Die BWI-Mitarbeiter waren beim kürzlich durchgeführten Tag der Bundeswehr die einsamsten Menschen. keiner wollte mit ihnen reden. Der Imageverlust ist fatal.

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max_muetze1 21.06.2015, 10:55
57. Leider auch in Deutschland

Herr Loshkin, wahrscheinlich selbst Russe, ärgert isch völlig zu Recht über die Militarisierung der Gesellschaft!
Ob sich der Spiegel deshalb über Russland mokieren sollte halte ich für fragwürdig ...
ttp://www.bild.de/regional/hannover/bundeswehr/tag-der-offenen-tuer-in-kasernen-41356534.bild.html

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garfield 21.06.2015, 10:56
58. Wenn zwei das Gleiche tun ...

Komisch, als ich erst nur die Überschrift las, dachte ich,
es geht um SO ETWAS:

also einen Bericht über die "Informationsoffiziere" der Bundeswehr, die unsere Schüler bis in die Schulen hinein verfolgen.

Aber das wären ja die "Guten" und sowas würden unsere Medien ja auch nicht kritisieren.
Wenn zwei das gleiche tun, ist es eben nicht das Gleiche.

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Spartakus 21.06.2015, 10:57
59. Nur durch Patriotismus...

seines Volkes konnte Russland über Jahrhunderte überstehen. Auch gegen "Vereintes Europa" musste Russland schon ein Paar mal bestehen! Zunächst war es unter Napoleon Vereintes Europa. Der wollte auch nichts anderes als "Kultur und Bildung" den Russen beibringen. Dann wurde Europa unter einem deutschem Führer "vereint" und sollte die unbelehrbare Russen ausrotten. Da musste Russland auch jahrelang alleine gegen Europa aufnehmen bis die Zweite-front erst im Juni 1944 eröffnet wurde. Jetzt wollen die zivilisierte EU und NATO den Russen Demokratie beibringen und stehen mit ihren Waffen massiv an der ganzer Grenze! Man lernt nie aus! Nicht mal aus eigener Geschichte!

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