Forum: Politik
Putins Rede an die Nation: Die Feinde Russlands nagen von innen
DPA/ RIA Novosti/ Government Press Service

In der Außenpolitik agiert Wladimir Putin oft erfolgreich. Der korrupten Bürokratie gegenüber ist er hilflos, gestand Russlands Präsident in seiner Rede an die Nation ein. Dies und die Unterdrückung der Opposition könnten sein Scheitern bedeuten.

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möhrli 12.12.2013, 14:11
1. Rücktritt

Die korrupte Bürokratie, über die Putin jammert, hat er selbst geschaffen. In den 15 Jahren seiner Amtszeit ist Russland von einem Land mit Korruptionsproblem zu einem Land geworden, in dem Korruption systembildend ist. Putinismus ist identisch mit Korruption. Deshalb sollte Putin zurücktreten, wenn er meint, daß die korrupte Bürokratie zur Bedrohung für Russland geworden sei.

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Liberalitärer 12.12.2013, 14:14
2. Unmöglich

Zitat von sysop
In der Außenpolitik agiert Wladimir Putin oft erfolgreich. Der korrupten Bürokratie gegenüber ist er hilflos, gestand Russlands Präsident in seiner Rede an die Nation ein. Dies und die Unterdrückung der Opposition könnten sein Scheitern bedeuten.
Kostenfreie Grundstücke aus Gemeindeeigentum?
In D ein Ding der Unmöglichkeit.

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saxae 12.12.2013, 14:15
3. scheitern

Wie kann dieser Mann vielleicht scheitern, wenn er jetzt schon grandioses für Russland erreicht hat.
So gut stand dieses Land seit Katharina der Großen nicht mehr da.

Das er aus Russland kein Paradies auf Erden machen kann dürfte klar sein, aber nach dieser Prämisse scheitern wir alle.

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uspae2007 12.12.2013, 14:20
4. Luftnummer

Russland ist dabei, dem Westen in der Weltpolitik den Rang abzulaufen. Schon deshalb werden solche albernen Themen hier eingesteuert. Die Feinde von Russlands sitzen im Westen , das hat er schon erkannt. Die NGo s werden es nicht werden werden können. Er hat genügend Zeit und Resourcen den Niedergang des Westens zu beobachten, deshalb distanziert er sich von der EU.

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Pless1 12.12.2013, 14:20
5. Scheitern?

Nein, Putin scheitert nicht daran, die Korruption nicht in den Griff zu bekommen. Schon allein deshalb nicht, weil das doch wohl ganz offensichtlich nicht sein eigentlicher Antritt ist. Korruption ist ein Zeichen für eine ungleiche, nicht rechtstaatliche Gesellschaft. Und eine solche ist auch das System Putin. Das er nun erneut die Korruption beklagt und damit den schwarzen Peter an die ausführenden Stellen seiner Administration weiterreicht ist doch nichts weiter als eine mediale Nebelkerze.

Scheitern können nur Menschen, die mit echten Zielen in ihr Amt eingetreten sind und sich daran dann nicht messen können. Scheitern wird Obama, scheitern wird wohl auch Hollande. Aber Putin? Der macht sein Ding und baut sich dabei "sein" Russland. Und das durchaus erfolgreich. Das muss Ihnen und mir nicht passen, aber unser Maßstab ist Herrn Putin egal.

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frankwis 12.12.2013, 14:21
6. Was denn nun?

Textzitat:

""Geisel der Demokratie

Putins Auftritt bestätigt, wovor der Moskauer Analytiker Michail Delagin schon vor zehn Jahren warnte: Der Präsident könne zur "Geisel der Bürokratie" werden. ""

... "DEMO-" oder "BÜRO-" -kratie??

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hschmitter 12.12.2013, 14:26
7. Bei einer de-facto-weisungsgebundenen Justiz

sollte es doch nicht schwer sein, Bürokraten nach Sibirien zu schicken. Wenn man denn wollte. Ich freu mich schon auf die Übertragung aufeinanderliegender Rennrodler.

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syracusa 12.12.2013, 14:26
8.

Zitat von saxae
Wie kann dieser Mann vielleicht scheitern, wenn er jetzt schon grandioses für Russland erreicht hat. So gut stand dieses Land seit Katharina der Großen nicht mehr da.
... und auch seine Methoden ähneln denen Katharinas sehr. Siehe Chodorkowski. Siehe Todesurteile gegen missliebige Journalisten.

Putins Russland hat genauso wie das Russland Katharinas keinen Platz im 21. Jahrhundert.

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birdie 12.12.2013, 14:27
9. Putin auf dem Weg in den Hades ....

Wer wie er seine Macht auf Schauprozesse stellt - siehe die barbusigen Sängerinnen oder Chodorowski - der steht auf tönernen Füssen. Und fällt, wenn er auch nur stolpert. Warten wir´s also geduldig ab.

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