Forum: Politik
Radikale bei den Piraten: "Ich geh jetzt kotzen und dann ins Bett"
dapd

Die Piraten wollen offen sein für alle. So sorgen regelmäßig radikale Mitglieder für Aufruhr. Die Partei ist gespalten: Die einen fordern einen Google-Check, um rechtsextreme Kandidaten herauszufiltern, andere halten die "CDU gefährlicher für die Demokratie als die Nazis".

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DerKritische 12.04.2012, 19:30
1. ...

Zitat von sysop
Die Piraten wollen offen sein für alle. So sorgen regelmäßig radikale Mitglieder für Aufruhr. Die Partei ist gespalten: Die einen fordern einen Google-Check, um rechtsextreme Kandidaten herauszufiltern, andere halten die "CDU gefährlicher für die Demokratie als die Nazis".
Prinzipiell ist das erstmal nicht Unwahr.
Die CDU und andere Parteien, sind höchstgradig
mitverantwortlich für den Ausverkauf Deutschlands
über Rettungsschirme und ESM.

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c++ 12.04.2012, 19:31
2. .

In jeder Partei gibt es ausgeflippte Typen. Das Besondere bei den Piraten ist nur, dass es für jeden offengelegt ist, weil es im Internet erscheint. Das sollte nicht zum Fehlschluss verleiten, in anderen Parteien wäre es anders, es wird eben nur nicht transparent.

Völlig absurd ist der Versuch, die Piraten in irgendeinen Zusammenhang mit Rechtsradikalismus zu bringen, zumal dies wechselseitig mit dem
Vorwurf des Linksradikalismus geschieht. Und es ist jedem bekannt, dass die Piraten einen ungleich viel größeren Zulauf von der Linkspartei hat als von Leuten, die irgendwann früher mal bei der NPD waren und von denen auch niemand behauptet, dass sie heute noch rechtsradikal denken. Mir sind gerade mal 2 Fälle bekannt bei 25.000 Mitgliedern. Das ist keiner Erwähnung wert, sondern dient nur für billige Agitation. Für solche Vorwürfe müsste man schon Parteibeschlüsse als Beweis vorlegen, aber da ist nichts, da holt man irgendwelche Sprüche, die irgendwelche Leute im Internet gemacht haben als Nachweis, ohne überhaupt sicher zu sein, dass es wenigstens tatsächlich zahlende Mitglieder der Piratenpartei sind. Sorry Leute, aber das ist nun mehr als dünn für eine Auseinandersetzung. Wenn die Gegner der Piraten nicht mehr auf der Pfanne haben, beeindruckt mich das überhaupt nicht

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geroi.truda 12.04.2012, 19:31
3. *

Zitat von sysop
andere halten die "CDU gefährlicher für die Demokratie als die Nazis".
Wenn man sich einerseits vergegenwärtigt, welche unermesslichen Risiken für den Bestand von Volk und Staat in den letzten beiden Jahren unter der Regierungsverantwortung der CDU sehenden Auges eingegangen wurden, und andererseits, welch armselige Würstchen unsere Neonazis sind, dann könnte da durchaus etwas dran sein...

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Europa! 12.04.2012, 19:32
4. Klare

Zitat von sysop
Die Piraten wollen offen sein für alle. So sorgen regelmäßig radikale Mitglieder für Aufruhr. Die Partei ist gespalten: Die einen fordern einen Google-Check, um rechtsextreme Kandidaten herauszufiltern, andere halten die "CDU gefährlicher für die Demokratie als die Nazis".
Wenn die Piraten ihre Kandidaten nicht googeln wollen, dann müssen das eben die Wähler tun. Oder die Presse.
Eine lohnende Aufgabe.

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Duke Nukem 12.04.2012, 19:38
5. Na und?

Zitat von sysop
Auch ein Pirat, der für die Partei in Hannover bei den Landtagswahlen antritt, will, dass Holocaustleugnung nicht mehr bestraft wird.
Das ist auch nicht mehr zeitgemäß.
Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, eine bestimmte Version der Geschichte gesetzlich zu zementieren.
Soweit ich weiß sieht das ein ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht genauso.

Die Piraten scheinen ein Abbild der Gesellschaft zu sein, vereinzelte radikale Meinungen gehören da eben dazu.

Das ist mir immer noch lieber als diese völlig realitätsferne Politik am Bürger vorbei, bzw. gegen diesen, wie sie von den etabölierten Parteien kommt.

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Eviathan 12.04.2012, 19:38
6. Und dennoch

Die Piraten ziehen - wie jede Neupartei - natürlich jede Menge Psychopathen an.

Man stelle sich mal vor, eine Partei wird einen Psychopathen in ihren Reihen los. Was wird der dann wohl machen? Er rennt zur nächsten Partei und tobt sich da aus, bis man ihn raus schmeißt.

Die Piraten haben da was am Hals, aber das war auch nicht anders zu erwarten.

Und das kriegen sie schon hin.

Unter den 25.000 Mitgliedern befinden sich genug normale Menschen, die sorgen schon dafür, dass die Psychopathen unter ihnen nicht das Steuer in die Hand nehmen.

Ich meine: Holocaustleugner?

Die sind bisher auch überall raus geflogen, sie versuchen es eben immer wieder.

Wie Psychopathen das nun eben einmal tun.

Die Piraten werden damit schon fertig.

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jürgenm 12.04.2012, 19:43
7. "Die Piraten wollen offen sein für alle"

Wer nach allen Seiten offen sein will, kann - ergo - nicht ganz dicht sein.

Ich bin dieser Gruppierung gegenüber sehr skeptisch. Sie nennen sich selbst Piraten, also quasi Räuberbande. Kein gutes Omen, wie ich finde. Ihr "Erfolg" hat zum größten Teil seine Grundlage an der - berechtigten - Parteienverdrossenheit.

Das "Programm" der Piraten ist infantil, bzw. gar nicht vorhanden. Eine umfassende gesellschaftliche Vision ist nicht vorhanden. Ein paar Allgemeinplätze, denen jeder zustimmen kann, damit hat´s sich.

Die kommen mir vor als wollten sie eine Arztpraxis eröffnen ohne jemals studiert zu haben. So etwas kann niemals funktionieren.

Und bereits jetzt, wo mancher obskure Glücksritter auf den anfahrenden Zug aufspringt, zerfleischen sie sich bereits.

Ich habe nicht anderes erwartet.

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hubertrudnick1 12.04.2012, 19:46
8. Piraten

Zitat von sysop
Die Piraten wollen offen sein für alle. So sorgen regelmäßig radikale Mitglieder für Aufruhr. Die Partei ist gespalten: Die einen fordern einen Google-Check, um rechtsextreme Kandidaten herauszufiltern, andere halten die "CDU gefährlicher für die Demokratie als die Nazis".
Dieser Artikel zeigt es deutlich auf, was für tolle Piraten es wirklich sind.
Wer offen und ehrlich sein möchte, der sollte zu erst mal über sich reden und seine Gedanken klar ordnen.
Eine Gruppe, oder auch nur ein loser zusammen gewürfelter Haufen und dazu kein Kontept kann man doch nicht ernst nehmen, mehr als eine Protestaktion gegen die Etablierten kann es doch nicht werden.
HR

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pejaydarklord 12.04.2012, 19:47
9. Russisches Roulette!

Zitat von sysop
Die Piraten wollen offen sein für alle. So sorgen regelmäßig radikale Mitglieder für Aufruhr. Die Partei ist gespalten: Die einen fordern einen Google-Check, um rechtsextreme Kandidaten herauszufiltern, andere halten die "CDU gefährlicher für die Demokratie als die Nazis".
Solange das Handeln dieser "Partei" nicht an Ihrem Program gemessen werden kann, weil sie entweder nicht handelt oder das Program noch nicht ausdiskutiert ist, ist ihre Wahl wie Russisches Roulette.

Wirklich neues habe ich von der PP jedenfalls noch nicht gehört. Ich habe den Eindruck, da versammeln sich im Augenblick alle Looser aus den anderen Parteien und drängen auf einen wie auch immer gearteten Listenplatz oder Parteiposten. Das war am Amgfamg bei den Grünen auch so, bis sie sich als das entpuppt hatten, was sie heute sind: ein "FDP auf Fahrrädern". Die PP werden irgendwann zur "FDP mit IPad". Ne, Danke! Keine wirklich neue Perspektive für diese globalisierte Welt, nicht mal die Idee einer Perspektive. Eher die selbe Sauce und noch dümmeres Gefasel wie von den anderen einfallslosen, spießbürgerlich langweiligen Parteien.

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