Forum: Politik
Radikale Streitkräfte-Reform: Moskaus neue Schlagkraft
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Weniger Soldaten, neue Struktur, bessere Waffen: Der Kreml hat seine Streitkräfte radikal reformiert. US-Militärs warnen vor russischen Überraschungsaktionen. Wie groß ist die Gefahr für die Nato?

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naklar261 28.10.2015, 04:41
370. Apc

was ist das fuer ein APC auf dem Bild? Aehnlich wie der Eagel.

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opinio... 28.10.2015, 04:48
371. Vorbei die Zeiten,

Wo der "Westen" sich über den Supermabb Putin belustigen konnte. Chancen verpasst, verschlafen hat die EU die guten Chancen von Partnerschaft, aber noch nicht ganz vorbei.

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closius 28.10.2015, 04:54
372.

Zitat von Pelao
..... Wenn Russland jetzt nachholt, was der Westen in wirtschaftlich starken Zeiten vorgemacht hat, so ist das nur nachvollziehbar.
Nein, es ist nicht nachvollziehbar.
1. hat "der Westen" das nicht vorgemacht,
2. ist Russland wirtschaftlich keineswegs stark, der Staatsbankrott ist nahe

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lapetrovna 28.10.2015, 05:12
373. Testament machen, Und ASAP...

Falls Privatbesitz verpulvert wird.... Sprich Immobilien...
Konten verlagern, in Laender, bis jetzt dem geographischem Unwissen der Hunnen, unbekannt......

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frank.further 28.10.2015, 06:54
374.

Die hätten wohl in absehbarer Zeit'ne amerikanische Basis auf ihrem Territorium, wenn sie jetzt nicht die Brust bissel breiter machen würden.

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Nachteuie 28.10.2015, 07:38
375. Einseitige Sicht der Dinge

Also ich bin jetzt wirklich kein "Putin-Versteher" oder gar Freund dieses Herren, aber ich finde diesen Bericht - oder ist es doch eher ein Kommentar? - doch sehr einseitig. Nicht weil er die russischen Rüstungsbemühungen etwa übertreibt, sondern weil er diese Rüstungsmassnahmen (mal wieder) aus einer total westlich-egozentrischen Perspektive betrachtet. Denn was man unbedingt bedenken muss, wenn man über Russlands Bemühungen um militärische Modernisierungen berichtet, ist, dass Russland eben neben der NATO im Westen auch noch im Osten den "erwachenden Drachen" Volksrepublik China als direkten Nachbarn hat - und die rüstet zur Zeit ihre sehr große Armee mit gigantischen Mengen immer modernerer Waffen aus. Und im Süden, früher von der NATO gerne auch als "weicher Unterleib" bezeichnet, lösen sich mit Syrien, Irak, Afghanistan gleich 3 Staaten in Bürgerkriegen auf....da kann man es Russland IMHO wirklich nicht verdenken, wenn man sich in Moskau um seine militärischen Fähigkeiten deutlich mehr kümmert als in den letzten Jahren. Dass die Autoren dieses Berichts die Modernisierung der russischen Streitkräfte ausschließlich als gegen die NATO oder kleinere Nachbarstaaten gerichtet sehen zeigt, dass viele gerade wohl auch im NATO-Hauptquartier in Brüssel, doch sehr europo-zentrisch und Nird-atlantisch denken.

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bammy 28.10.2015, 07:46
376.

Zitat von Satelit1
Wie immer vergisst Herr Bidder die Vorgeschichte und die Handlungen der NATO Freunde in den letzten 20 Jahrzehnten zu erwähnen.( immer weiteres Vorantreiben von NATO nach Osten). Na, ja, es gefällt halt den Russen nicht so, dass die amerikanische Freunde in der Ukraine walten und schalten, wie es denen gefällt. Ich wage nicht mal vorzustellen, was los wäre , wenn Russen eine "orangene" Revolution in Mixiko veranstaltet hätten.
Russland unterstützt aktuell lieber tyrannische Diktatoren, als Aufstände und Rebellionen.

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stand.40 28.10.2015, 07:51
377. Endlich

hört von Seiten der Nato und USA das Gelaber auf die Russen sind pleite etc. Rußland ist weder pleite noch am Abgrund.Die Welt insbesondere Deutschland haben sich wie immer lächerlich gemacht mit Sanktionen und Putin auf den G Gipfel auszuladen etc.Putin führt Rußland vielleicht diktatorisch , aber man sollte nicht vergessen Rußland ist dad größte Land der Erde und mit einer zunehmenden Kriminalität. Merkel hätte eher Unterstützung von Putin als von ihren Freund Obama. Aber Fehler sind bei ihr vorprogrammiert.

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niklot1147 28.10.2015, 07:53
378. Neu ist daran:

Nichts. Seit über 10 Jahren warnt Putin den Westen vor immer dichterer Einkreisung Russlands durch die Nato. Immer wieder hat er die Hand zur Zusammenarbeit ausgestreckt - die Reaktion war Hohn und Spott. Russland als "Regional-Power" verspotten zu müssen meinte Obama bei seinem Zangengriff auf Russland (Scholl-Latour). Russland bleibt doch nichts anderes übrig, wenn es seine Rohstoffe behalten will. Der Griff der Nato nach der Ukraine war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Jetzt verstärkt Russland seine Verteidigungsfähigkeit, ohne, wie Herr Bidder richtig feststellt, Angriffskapazitäten gegen die Nato zu entwickeln. Also im Grundsatz bleibt Russland bei seiner defensiven Linie. Nichts Bedrohliches, nichts Neues.

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G.H.S. 28.10.2015, 08:04
379. Glück

Ich empfinde es als riesiges Glück, daß meine Generation wohl eine der ersten ist, die in Deutschland 70 Jahre in Frieden leben durfte.
Es wäre gut, wenn wir dies mit Demut zur Kenntnis nehmen würden.
Artikel wie die von Herrn Bidder erscheinen mir wie "aus alten Zeiten" entsprungen: In den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die Lage noch so, daß die politischen Führer und Generale tatsächlich davon ausgingen, daß in Mitteleuropa (sprich Deutschland) ein Kernwaffenkrieg führ- und gewinnbar sei!
Ich selbst mußte als Wehrpflichtiger für Raketenschläge mit "frog V"-Raketen die Start- und Zieleinstellungen berechnen, Bundeswehrsoldaten evtl. für die "Honnest John".
Es ist m.E. fast unwirklich, wie im Forum Strategien "entwickelt" und, ja, z.T. tasächlich vorgeschlagen werden.
Man sollte damit beginnen, erst einmal in den Köpfen "abzurüsten".
Ich halte Jewgeni Jewtuschenko's "Meinst Du, die Russen wollen Krieg" für eines der aussagekräftigsten Ant-Kriegs- Gedichte, das man durchaus diesbezüglich zur Kenntnis nehmen sollte!
Vielleicht sollte auch Herr Bidder einmal die Orte der Zerstörungen im 2. Weltkrieg besuchen und mit den Menschen sprechen, wie diese ihr Land und ihre Führung sehen, NGOs bilden ganz sicher nicht die herrschende Meinung ab.
Daß Großmächte ihre Interessen verfolgen, ist eine Binsenweisheit, wir müssen dem ja nicht zujubeln.
Rußland hat jetzt in den Syrien-Konflikt Bewegung gebracht, wenn sich nunmehr die diplomatischen Kanäle weit für politische Lösungen auftun, dann ist dies mglw. nicht zum Nachteil des syrischen Volkes.
Und ja, Rußland hat auch Macht demonstriert:
Die Raketen aus einem Binnenmeer von kleinen Booten 1.500 km (bei einer Reichweite der Raketen von wahrscheinlich 2.000 km) in ein Ziel zu bringen, zeigt anderen deren Verwundbarkeit auf.

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