Forum: Politik
RAF-Prozess: Anwälte fordern Entschädigung für Beckers U-Haft
dapd

Im Prozess gegen Ex-RAF-Terroristin Verena Becker plädiert die Verteidigung auf Freispruch und verlangt Entschädigung für die U-Haft ihrer Mandantin. Es gebe keine Beweise für eine Beteiligung am Mord an Generalbundesanwalt Buback. Scharfe Kritik übten die Anwälte an Bubacks Sohn.

Seite 2 von 3
Gebetsmühle 26.06.2012, 16:58
10. so gehts einfach nicht

Zitat von hbommy
Wie geht das denn, nicht in strafrechtlich relevanter Weise beteiligt gewesen zu sein?
wenn man nicht beteiligt war, war man nicht beteiligt.

Zitat von hbommy
Aber die Äußerungen von Herrn Buback sind eine Flucht aus der Realität?
realität ist das, was man beweisen kann. alles andre ist für ein gericht nicht real.

Zitat von hbommy
Wenn die Angeklagte Frau Becker hätte reinen Tisch machen wollen, so hatte sie Gelegenheit dafür. Das hat sie aber nicht getan. Also hat sie etwas zu verbergen.
hat jeder etwas zum verbergen, der zu einem fall nichts sagen kann? frau becker hat ausgesagt, dass sie zum tatzeitpunkt im ausland war. das gegenteil konnte nicht bewiesen werden. was soll sie also verbergen? wo waren sie eigentlich zum zeitpunkt der tat? warum sagen sie nicht aus? haben sie etwas zum verbergen? vor gericht zählen nur beweise und keine spekulationen.

Zitat von hbommy
Ich kann Herrn Buback gut verstehen, dass er nach 35 Jahren endlich wissen möchte, wer seinen Vater und die anderen Menschen ermordet hat.
ja, das kann man verstehen. aber beschuldigungen und verschwörungsteorien zum verbreiten, bringt zur tataufklärung nun mal immer noch nix.

Zitat von hbommy
Die RAF war eine Killertruppe und hat Morde ausgeführt, die durch nichts gerechtfertigt waren, durch gar nichts!
dafür wurden diese leute ja auch zu gemeinschaftlichen morden verurteilt. keinen einzigen mord kann man rechtfertigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zenturio.Aerobus 26.06.2012, 16:59
11. Tatwaffe

Zitat von sobrinus
Zierlich - aber mit der Tatwaffe, die für die Ermordung Bubacks benutzt wurde. Da werden der Staat und Buback jrn. doch wohl mal nachfragen dürfen ?
Nachfragen darf man immer. Allerdings: Hätte Verena Becker eine Stunde nach der Tat mit der Tatwaffe in der Hand beispielweise vor dem Karlsruher Schloss posiert, würde das noch nicht beweisen, dass sie die Tat begangen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gebetsmühle 26.06.2012, 17:06
12. schön und gut, aber das soll buback endlich beweisen

Zitat von hbommy
Wie geht das denn, nicht in strafrechtlich relevanter Weise beteiligt gewesen zu sein?
wenn man nicht beteiligt war, war man nicht beteiligt.

Zitat von hbommy
Aber die Äußerungen von Herrn Buback sind eine Flucht aus der Realität?
realität ist das, was man beweisen kann. alles andre ist für ein gericht nicht real.

Zitat von hbommy
Wenn die Angeklagte Frau Becker hätte reinen Tisch machen wollen, so hatte sie Gelegenheit dafür. Das hat sie aber nicht getan. Also hat sie etwas zu verbergen.
hat jeder etwas zum verbergen, der zu einem fall nichts sagen kann? frau becker hat ausgesagt, dass sie zum tatzeitpunkt im ausland war. das gegenteil konnte nicht bewiesen werden. was soll sie also verbergen? wo waren sie eigentlich zum zeitpunkt der tat? warum sagen sie nicht aus? haben sie etwas zum verbergen? vor gericht zählen nur beweise und keine spekulationen.

Zitat von hbommy
Ich kann Herrn Buback gut verstehen, dass er nach 35 Jahren endlich wissen möchte, wer seinen Vater und die anderen Menschen ermordet hat.
ja, das kann man verstehen. aber beschuldigungen und verschwörungsteorien zum verbreiten, bringt zur tataufklärung nun mal immer noch nix.

Zitat von hbommy
Die RAF war eine Killertruppe und hat Morde ausgeführt, die durch nichts gerechtfertigt waren, durch gar nichts!
dafür wurden diese leute ja auch zu gemeinschaftlichen morden verurteilt. keinen einzigen mord kann man rechtfertigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
catcargerry 26.06.2012, 17:19
13. So gehts nicht?

Zitat von Gebetsmühle
... seine privatfehde mit der becker geht uns als steuerzahler nix an und deshalb sollte buback selbst die entschädigung für die unrechtmäßige u-haft bezahlen. so kanns doch hier nicht weiter gehn.
Dass bei dem Prozess nichts heraus gekommen ist, liegt ja wohl im Wesentlichen an der Killerehre der immer noch uneinsichtigen (oder in sehr individueller Weise einsichtigen) Becker, und es ist diese Bagage, die die Kosten verusacht hat. Wir hätten sie womöglich sparen können, wenn man die Gesellschaft beizeiten final vor dieser Truppe geschützt hätte. Das ist halt ein Opfer für den humanen Rechtsstaat und schließt ein, dass Leute wie Gaefken und die RAF-Banditen eine kulturkonforme Behandlung genießen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spügel 26.06.2012, 17:23
14. Naja

Zitat von sysop
Im Prozess gegen Ex-RAF-Terroristin Verena Becker plädiert die Verteidigung auf Freispruch und verlangt Entschädigung für die U-Haft ihrer Mandantin.
Für Frau Becker ist die in Deutschland übliche Entschädigung auch nur ein schlechter Witz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zenturio.Aerobus 26.06.2012, 17:35
15.

Zitat von catcargerry
Dass bei dem Prozess nichts heraus gekommen ist, liegt ja wohl im Wesentlichen an der Killerehre der immer noch uneinsichtigen (oder in sehr individueller Weise einsichtigen) Becker....
Uneinsichtigkeit ist kein Straftatbestand.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zenturio.Aerobus 26.06.2012, 17:37
16. Final?

Zitat von catcargerry
....und es ist diese Bagage, die die Kosten verusacht hat. Wir hätten sie womöglich sparen können, wenn man die Gesellschaft beizeiten final vor dieser Truppe geschützt hätte.
Was meinen Sie damit?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
review 26.06.2012, 17:48
17.

Zitat von catcargerry
Dass bei dem Prozess nichts heraus gekommen ist, liegt ja wohl im Wesentlichen an der Killerehre der immer noch uneinsichtigen (oder in sehr individueller Weise einsichtigen) Becker, und es ist diese Bagage, die die Kosten verusacht hat. Wir hätten sie womöglich sparen können, wenn man die Gesellschaft beizeiten final vor dieser Truppe geschützt hätte. Das ist halt ein Opfer für den humanen Rechtsstaat und schließt ein, dass Leute wie Gaefken und die RAF-Banditen eine kulturkonforme Behandlung genießen können.
Wenn diese Personen finalisiert wären, könnten sie heute auch nicht mehr zu Tataufklärung herangezogen werden. Wo wäre also der Vorteil zu der heutigen Situation, außer das Ihrem infantilen Rachegelüsten Rechnung getragen wäre?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
catcargerry 26.06.2012, 17:48
18.

Zitat von Zenturio.Aerobus
Uneinsichtigkeit ist kein Straftatbestand.
... was den Anwalt der Becker aber nicht davon abgehalten hat, das in euphemistischer Weise als Abkehr zu verhökern. Muss ihm etwas dran gelegen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
catcargerry 26.06.2012, 17:56
19. Damit meine ich

Zitat von Zenturio.Aerobus
Was meinen Sie damit?
... dass die gerichtliche Aufarbeitung von Verbrechen das adäquate Vorgehen in einem Rechtsstaat ist; und derjenige, dem das zu teuer ist, offenbar Alternativen dazu im Auge hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3