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Raketen auf Gazastreifen: Mehrere Tote bei israelischen Luftangriffen
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Erneut hat die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen bombardiert. Nach palästinensischen Angaben starben mindestens 13 Menschen. Ministerpräsident Netanjahu lehnt eine Waffenruhe ab und will weiterbomben.

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tjivi 12.07.2014, 13:25
90. glauben Sie das wirklich?

Zitat von deb2011
... mit der Zivilbevölkerung, aber auch nur begrenzt. Man wollte Terroristen als Staatsführer, man hat sie bekommen. Warum jagt man sie nicht zum Teufel? Auch Abbas macht gemeinsame Sache mit Terroristen, so dass im Prinzip auch Abbas als Gesprächspartner ausfällt. Die Lösung liegt bei den Menschen in Gaza: Sobald sie sich von den Terroristen befreit haben, wird dich die Situation ändern. Vorher nicht.
Wer definiert denn Terrorist? Egal wen die Palästinenser wählen: Israel wird jeden als Terroristen verstehen, der sich gegen Siedlungsbau im Westjordanland ausspricht, gerechte Verteilung natürlicher Ressourcen wie Wasser usw. fordert. Die Lösung liegt ganz sicher nicht bei der Zivilbevölkerung in Gaza.

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tjivi 12.07.2014, 13:49
91.

Zitat von andre_22
Die Hamas, und das ist nunmal Fakt,hat ihre Raketenstellungen in Zivilen Wohngebieten! Der eizige Grund dafür ist, den Israelis den tot von Zivilisten vorwerfen zu können wenn man sich wieder bebombt! Israel ist mitlerweile so Abgestumpft, das ihnen zivile Opfer egal sind! Sie tun halt nur das nötigste! Kurze Warnung vorher und gut ist! Die Hamas will die konfrontation um in der Welt sich als Opfer darstellen zu können! Israel will was einen Palestinensischen Staat angeht keine zugeständnisse machen! Die Schuldfrage ist hier müssig! Doch meistens geht die erste Agression von der Hamas aus und dies ist kalkül, denn sie wissen ganz genau was dann passiert!
Haben ie schonmal darüber nachgedacht, wohin sich die Hamas zurückziehen soll, um Zivilisten nicht zu gefährden? Im dicht besiedelten Gaza gibt es kaum Möglichkeiten die Bürger zu schützen. Damit will ich die Gewalt gegen Israel nicht gutheißen. Ich lehne Gewalt auf beiden Seiten gleichermaßen ab.
Die Aggressionen gehen von beiden Seiten aus. Es gibt nicht "gut und böse". Fakt ist aber, dass Israel vom Ist - Zustand profitiert. Im Gegenteil zu den Menschen in Gaza leiden die Israelis keinen Mangel. Die meisten Palästinenser in Gaza leben am/unter dem Existenzminimum. Es manglet an allem: Nahrung, Hygieneartikel, Medikamente und besonders auch Wasser usw. sind alles andere als selbstverständlich. Das schürt natürlich Aggressionen. Israel würde über eine bessere Versorgung der Palästinenser am ehesten ein friedliches Miteinander rmöglich machen. Aber gerade daran scheint die Regierung kein Interesse zu haben.

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lightyagami 12.07.2014, 13:52
92. israel benötigt nicht ihre Symphatie

Als Regierung muss man sein Volk beschützen, seit längerem wird aus dem Gaza auf Israel gefeuert. Mir fehlt es nicht an Empathie, aber mir ist bewusst das es mit der Hamas immer weiter gehen wird. Eine Organisation die das Existenzrecht eines ganzen Volkes o. Staates nicht anerkennt ist schwer zum Frieden zu bewegen

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huddi03 12.07.2014, 13:52
93. Mal abgesehen davon,

Zitat von tjivi
Wer definiert denn Terrorist? Egal wen die Palästinenser wählen: Israel wird jeden als Terroristen verstehen, der sich gegen Siedlungsbau im Westjordanland ausspricht, gerechte Verteilung natürlicher Ressourcen wie Wasser usw. fordert. Die Lösung liegt ganz sicher nicht bei der Zivilbevölkerung in Gaza.
dass ich die Hamas tatsächlich für Terroristen halte.Als religiöser Mensch verstehe ich schon was es bedeutet,wenn ein Verein behauptet,der Jüngste Tag könne erst anbrechen,wenn der letzte Gegner,in diesem Fall Jude,vernichtet ist haben Sie recht,dass Israel den Palästinensern vielfältiges Entgegenkommen zeigen muss,wenn es zeine Chance zu einem friedlichen Nebeneinander geben soll.
Doch genauso wie man die Bewohner Gazas nicht mit der Hamas gleichsetzen kann gibt es aber auch nicht den Israeli.

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windis 12.07.2014, 13:59
94. Bitte nochmal nachrechnen

Zitat von wooka
Ich habe so das Gefühl, dass alle Jahre wieder, die Israelis mit ihren Angriffen auf die Palästinenser, einfach nur deren Bevölkerungswachstum ein wenig hemmen wollen. Und wer mir hier erzählen will, es gehe um die drei Jugendlichen, wo bleibt dann bitte die Verhältnismäßigkeit? Habe bis auf die drei israelischen Jugendlichen, von keinen weiteren Toten auf israelischer Seite gehört! Wobei auf Palästinensischer Seite täglich von mehreren Toten berichtet wird. Bin kein Israel Hasser, aber Mörder mag ich auch nicht.
Wenn es wirklich die Absicht der IDF sein sollte mit den Angriffen das Bevölkerungswachstum der Einwohnerschaft von Gaza zu bremsen, dann ist sie mit dieser Methode alles andere als erfolgreich. Wenn bei 1150 Angriffen gerademal 120 Todesopfer zu beklagen sind, ist das eine äußerst schlechte Quote. In der Nachbarschaft Israels gibt es da wesentlich "positivere" Beispiele. Schauen wir uns doch mal Bassar al-Assad an. Der schafft es mit seinen Fassbomben auf viel effektivere Art und Weise seine Gegner zu dezimieren. Aber anders als im Fall von Gaza und Israel geht das den empörten Foristen am Allerwertesten vorbei. Da ruft keiner Genozid! Keine Empörung bei der Arabischen Liga, keine Demonstration der deutschen Friedensbewegung. Warum? Weil keine Amerikaner und vor allem weil keine Israelis/Juden beteiligt sind.
Hätte die Hamas wenigstens einen Teil Ihrer finanziellen Ressourcen in Bunker anstatt in Raketen und Schmuggeltunnel investiert, dann wäre die Zahl der Getöteten geringer. Aber das nützt der Hamas nichts. Diese Organisation braucht die "Menschenopfer" auf dem Altar des heiligen Krieges mit denen sie im Westen Empörung, Anteilnahme und antizionistische/antisemitische Reflexe provozieren kann.

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tjivi 12.07.2014, 14:02
95.

Zitat von huddi03
dass ich die Hamas tatsächlich für Terroristen halte.Als religiöser Mensch verstehe ich schon was es bedeutet,wenn ein Verein behauptet,der Jüngste Tag könne erst anbrechen,wenn der letzte Gegner,in diesem Fall Jude,vernichtet ist haben Sie recht,dass Israel den Palästinensern vielfältiges Entgegenkommen zeigen muss,wenn es zeine Chance zu einem friedlichen Nebeneinander geben soll. Doch genauso wie man die Bewohner Gazas nicht mit der Hamas gleichsetzen kann gibt es aber auch nicht den Israeli.
Ihrem letzten Satz unterstütze ich ohne wenn und aber. Die zivile Bevölkerung beiderseits hat kaum Interesse an Krieg. An anderer Stelle sagte ich schon, dass es mehr israelisch - palästinensische Freundschaften gibt, als man hier annimmt.

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huddi03 12.07.2014, 14:17
96. Da

Zitat von studentforever
Unglaublich, dass es hier Personen gibt, die schreiben "ich verstehe das Verhalten von Israel"... Wie kann man verstehen, dass Zivilisten getötet werden, egal von wem! Wie viel Wert ist euch ein Menschenleben? Wie viel Wert ein muslimisches Leben? Anscheinend nichts wert. Schämt euch alle, ich lebt ja hier schön und friedlich,,
ich wahrscheinlich zu der angesprochenen Gruppe gehöre:
Ja ich verstehe,dass Israel die Militäraktionen fortsetzt solange der Raketenbeschuss anhält,wenn ich auch bestimmte Aspekte kritisch sehe.Ja ich lebe hier schön und friedlich.Nein ich achte ein muslimisches Leben nicht weniger als ein nichtmuslimisches.Nein ich bin mit der israelischen Regierungspolitik gegenüber den Palästinensern nicht einverstanden.

Aber auch Sie sitzen hier schön und friedlich und müssen nicht zu Gott beten oder einfach hoffen,dass ein technisches System(Iron Dome) problemlos funktioniert und Ihnen nicht das schmucke Eigenheim über dem Kopf pulverisiert wird.Die Absicht der Raketenangriffe ist ja nicht den Nachweis der Unverwundbarkeit von Iron Dome vorzuführen sondern dieses zu überwinden.

Es wird sicher in dieser Auseinandersetzung der Tag kommen an dem der erste Israeli durch eine Hamas-Rakete zu Tode kommen wird.Erinnern Sie bitte die Diskutanten,welche dieses Todesopfer dann eventuell begrüssen werden an Ihre Überzeugungen.

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meinkaterkasimir 12.07.2014, 14:27
97. Eben

Zitat von huddi03
dass ich die Hamas tatsächlich für Terroristen halte.Als religiöser Mensch verstehe ich schon was es bedeutet,wenn ein Verein behauptet,der Jüngste Tag könne erst anbrechen,wenn der letzte Gegner,in diesem Fall Jude,vernichtet ist haben Sie recht,dass Israel den Palästinensern vielfältiges Entgegenkommen zeigen muss,wenn es zeine Chance zu einem friedlichen Nebeneinander geben soll. Doch genauso wie man die Bewohner Gazas nicht mit der Hamas gleichsetzen kann gibt es aber auch nicht den Israeli.
Sie sollten aber auch nicht verschweigen dass es auf der anderen
Seite Leute gibt die statt der Al Aksa-Moschee einen Tempel bauen
wollen...und das sind nicht gerade wenige!

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Johnnie 12.07.2014, 14:27
98. jedes Volk hat das Recht

auf Widerstand gegen der Besatzung. nichts anders tun die Palaestinenser, die seit Jahrzehnte unter der laengsten und brutalsten Besatzung leben.

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meinkaterkasimir 12.07.2014, 14:32
99. Falsche Sicht

Zitat von huddi03
Natürlich ist das wahr.Allerdings bekamen auch die Deutschen,welche im Dritten Reich in Lagerhaft waren keinen Bonus bei der Aussiedlung. Das Sie mir unterstellen,ich behaupte,die Palästinenser wären "genau" dasselbe wie die Deutschen in Nazideutschland gibt mein Beitrag sicher nicht her. Und trotzdem wird es eine Lösung des Konflikts nur geben,wenn sich die Palästinenser damit abfinden,dass es eine Rückkehr nicht mehr geben wird.
Es gibt zwei Wege: Israel behält zum Teil die illegalen Siedlungen und
die Palästinenser das Rückkehrrecht
oder
Die Siedler räumen die illegalen Siedlungen und die Palästinenser
verzichten auf das Rückkehrrecht und erhalten Gaza und das
Westjordanland.

Auf keinen Fall kann es so sein dass Israel den Grossteil des Westjordanlands beansprucht und kein Vertriebener in seine
Heimat zurückkehren darf.

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