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Ralph Brinkhaus: Unionsfraktionschef will Kramp-Karrenbauer als Kanzlerkandidatin
Michael Kappeler/DPA

Wer führt CDU und CSU als Kanzlerkandidat in den nächsten Wahlkampf? Fraktionschef Brinkhaus glaubt: Es kann nur eine geben. Nicht alle in der Union halten die Personalie schon für entschieden.

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tramondi 11.06.2019, 11:38
10. Nix verstanden

Da haben wir`s: Die CDU rast ungebremst in den Abgrund. Auch der Überraschungsfraktionschef Bringhaus kann über seinen parteiintern gelenkten Horizont nicht hinausschauen. Er sollte sich landsmannschaftlich orientieren und einen Westfalen zm Kanzlerkandidaten machen. Nur mit Friedrich Merz wird sich die CDU erholen; mit AKK wird die CDU weitere potenzielle Wähler verschrecken - und das zu recht. Merke: die Personalentscheidungen von Frau Merkel taugen nix (s. Wulff, Altmeier, Karliczek etc.).

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chrimirk 11.06.2019, 11:42
11. Als CDU-Gegner bin ich dafür!

Dadurch werden die anderen Politgruppierungen Vorteile erzielen, ohne eigener Leistung! Auch nicht schlecht! Nur dem Land dient das nicht. Im Gegenteil.
Aber eine zweite Person des Formats A. Merkel, ist weit und breit nicht zu shen. In der Union nicht und bei den anderen schon garnicht!

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taglöhner 11.06.2019, 11:46
12.

Zitat von wopress1104
Es wäre eine falsche Entscheidung der CDU AKK zur Kanzlerkandidatin zu machen. Ihr haftet der Stallgeruch von Merkel viel zu stark an. Damit lässt sich keine Wahl gewinnen.
Sehe ich anders, im Gegenteil: Sie erweckt den Eindruck, das Niveau Merkels nicht erreichen zu können. Ist auch schwer, selbst Merz wirkt teilweise amateurhaft und hölzern dagegen.
Manchen täte gut, mal die Zahlen zu den Zustimmungen zur Kenntnis zu nehmen, auch wenn es schmerzt.

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dani216 11.06.2019, 11:47
13. Da hat Herr Brinkmann einfach mal

so einen Versuchsballon starten lassen um zu sehen was passiert.
Ich denke da so wie die meisten der anderen Foristen: mit AKK als Kanzlerkandidaten kann die CDU aus meiner derzeitiger Sicht keine Wahl gewinnen.
AKK ist lieb und nett, aber sie kann nicht Kanzler.

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humble_opinion 11.06.2019, 11:49
14. Sehr limitiert

AKK erscheint mir doch sehr limitiert in ihrem Weltbild und ihren Fähigkeiten. Sie kann sich nicht klar und unmissverständlich ausdrücken, musste immer wieder ihre Aussagen im Nachhinein korrigieren (lassen). Ein Kanzler/eine Kanzlerin, bei der man sich hinterher fragen muss, was sie eigentlich gemeint hat? Das trifft zwar auch auf Kanzlerin Merkel teilweise zu, aber bei ihr ist die Diffusität Absicht, um sich alle Türen offen zu halten. Bei AKK mangelt es an klarem Denken und Ausformulieren. Die Beispiele sind ja bekannt (Gender-Toilette, Youtube-Regeln, Homosexuelle = Pädophile usw.). Wenn sie nicht vom Blatt abliest oder Dinge aufsagt, die pure Selbstverständlichkeiten sind, wird's für sie regelmäßig gefährlich.

Insgesamt gibt sie ein typisches Bild heutiger Politiker ab, die durch ihre Parteien in hohe und höchste Ämter gewählt werden, aber an der tatsächlichen Eignung dafür Zweifel lassen - das alte Peter-Prinzip. In dem Punkt kann man sie durchaus mit Andrea Nahles vergleichen. Gut in der Parteiarbeit, sie kennen die internen Spielregeln und Machtverhältnisse. Aber als echtes Führungspersonal, wozu eben auch Charisma, Überzeugungskraft, Sicherheit im Umgang usw. gehört, sind sie/ist sie eben zu limitiert.

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olli0816 11.06.2019, 11:55
15. Die ersten Kommentare zeigen hier anderes

Zugegeben: Nicht jeder der Kommentatoren wird CDU wählen und sie sind sicher nicht repräsentativ für die ganze Bevölkerung, aber ich schätze, AKK ist als Bundeskanzlerin - Kandidatin nicht zu halten. Sie hat einfach zu schlecht agiert, zu viele Kommunikationsfehler gemacht und die CDU ist nicht in der Situation, eine schwache Anwärterin zu halten.

Tatsächlich ist jetzt der richtige Zeitpunkt, jemanden zu finden, der das Format und die kommunikative Möglichkeit hat, als Bundeskanzler-Kandidat aufgestellt zu werden. Das Ende des Jahres die große Koalition noch steht, ist mehr als fragwürdig und man sollte die Zeit nutzen, um jemanden aufzubauen. Die Sachlage ist ganz klar: SPD und CDU überzeugen nicht mehr, das ganz zu Recht und wenn man es nicht kapiert und nicht handelt, dann braucht man auch keinen Bundeskanzlerkandidaten mehr. Frau AKK wird es bestimmt nicht werden. Im Grunde ist es das gleiche Dilemma wie mit Frau Nahles: Beides Politikerinnen, die ihre Posten nicht ausfüllen können. Und nein, es ist keine Qualifikation, eine Frau zu sein. Die Frage ist doch ähnlich wie bei der SPD: Habt ihr nicht genügend Personal, um tragfähige Kandidaten aufstellen zu können?

Und noch etwas: Das Statement von Herrn Brinkhaus ist nur eine unwesentliche Einzelmeinung. Wenn die Partei eine Urabstimmung machen möchte, besitzt er genau eine Stimme. Auch wenn er versuchen sollte, gewisse Leute auf die richtige Kandidaten (nicht) einzustimmen, wird das wohl nicht viel nutzen. Inzwischen haben viele Mitglieder kapiert, dass man mit AKK keinen Blumentopf gewinnen wird. Aber vielleicht viel Gartenarbeit bei vorhandenen Garten, wenn man nicht wieder gewählt wird.

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Glanda 11.06.2019, 11:56
16. Definitiv keine gute Idee

Sorry, aber die Dame als Kanzlerin wird nicht gut gehen. Sie hat sicher leider selbst disqualifiziert.

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mirage122 11.06.2019, 11:57
17. "Koalition hat noch einiges vor!"

Wenn ich diesen Satz höre, wird mir übel. Die totale Angst im Nacken, dass die SPD doch frühzeitig ausbricht. Ja CDU/CSU: was dann? Bei den Sozen gibt es ja zumindest vorüber gehenden Ersatz, und Malu Dreyer ist jemand mit Regierungserfahrung. Und dann kommt Klein Annegret und will das Land aufmischen. Da sollte doch selbst Herr Brinkhaus mal ganz ehrlich zu sich sein: No Chance! Genau darum immer wieder ein Heraufbeschwören der GroKo. Nur schnell raus, die SPD kann nur gewinnen!

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ulmer_optimist 11.06.2019, 11:57
18. Überflüssig

Ich denke, die Frage nach der Kanzlerkandidatur ist derzeit überflüssig. Wenn die CDU weiter so arbeitet wie bisher und keine inhaltlichen Beiträge liefert bzw. Entscheidungen wie bisher unter Merkel zwar trifft, sich dann aber um die Umsetzung nicht mehr kümmert, dann ist die CDU bei der nächsten Wahl sowieso bestenfalls zweitstärkste Kraft und braucht keine Kanzlerkandidatin mehr. Einen Merkel-Klon sowieso nicht. Die personellen Querelen haben der SPD nichts gebracht, die mangelhafte Arbeit der Koalition auch nicht und warum sollte es der CDU dann mehr nützen als der SPD. Der Weg nach unten geht doch schon los. Wenn die beiden noch zwei Jahre so arbeiten wir bisher, dann ist die SPD unter 5% und die CDU unter 15%.

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vonschnitzler 11.06.2019, 12:00
19. zu vorschnell

Mal ganz ab davon, was ich persönlich von Frau KK halte und inwieweit ihre politischen Ansichten zu meinen passen (eher wenig...): es ist wäre weder sinnvoll AKK, jetzt schon die die Tauglichkeit abzusprechen - Merkel hat man anfangs wenig zugetraut und sie hat es dann doch dem ein oder anderen (vor allem Herren) gezeigt - sich jetzt schon schnell und mit möglichs wenig 'Streit' festzulegen, wäre aber auch falsch. Mit der Kandidatensuche für den Parteivorsitz hat die CDU doch gute Erfahrungen gemacht. Wenn sie schlau sind gehen sie bei der Kandidatensuche genauso vor.

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