Forum: Politik
Ralph Brinkhaus: Unionsfraktionschef will Kramp-Karrenbauer als Kanzlerkandidatin
Michael Kappeler/DPA

Wer führt CDU und CSU als Kanzlerkandidat in den nächsten Wahlkampf? Fraktionschef Brinkhaus glaubt: Es kann nur eine geben. Nicht alle in der Union halten die Personalie schon für entschieden.

Seite 3 von 6
telarien 11.06.2019, 12:00
20. Kanzler?

Lohnt es sich denn für die CDU noch einen Kanzlerkandidaten zu benennen? Denn berechtigte Chancen stärkste Partei zu werden, scheint derzeit dünn. Die werden noch auf Knien Merkel zum weitermerkeln bitten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fisch1967 11.06.2019, 12:11
21. AKK = Absolut keine Kanzlerin

Oder auch:

AKK = Annegret kannste knicken

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eronica 11.06.2019, 12:12
22. Die

CDU und CSU haben schon lange ausgedient. Sie machen Politik gegen die eigene Bevölkerung. TTIP hat dies offensichtlich gemacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matze1958 11.06.2019, 12:18
23. Um es mit Rezo zu sagen...

... die Union schafft sich ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
darkmattenergy 11.06.2019, 12:18
24. Die Amateurhafteste Kanzler-Kandidatin aufzustellen...

...dürfte der CxU bei der kommenden Wahl mehr Stimmen kosten, als alle Verantwortlichen der Union bislang in ihren schrecklichsten Alpträumen durchleiden mussten.

Nach der Wahl mit AKK an der Spitze - die die Union durchaus bis in Regionen um 20 Prozent Stimmenanteil durchfallen lassen könnte - meine ich schon die dann gewiß wieder geheulte Schelte über das Unverständnis und die Ungerechtigkeit der Wähler zu vernehmen.

Welche einsame Entscheidungen weit über die Bürger abgehobener Partei-Fürsten diesem Ergebnis tatsächlich zugrunde liegt, wird selbst danach kein Verantwortlicher in Erwägung ziehen oder gar eingestehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tharsonius 11.06.2019, 12:19
25. Schön

dass ER das will. Wie sieht es mit den 80+ Millionen Deutschen aus? Wollen die das auch. Werden wir sehen....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bala Clava 11.06.2019, 12:24
26. Brinkaus

Von dem anstrengenden Sieg über Kauder hat Brinkhaus sich offenbar bis heute nicht erholt. Seitdem kommt nix mehr. Oder sollte die handstreichartige Jobbeschaffung für die eigene Person die einzige wirkliche Leistung seines Lebens gewesen sein? Wer dachte, hier sei ein Erneuerer am Werk, sieht sich schwer gestäuscht. Der ist so brav wie ein verschmuster Stubentiger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wählersuchtpartei 11.06.2019, 12:53
27. Weil die Mitte nun grün geworden ist.

Dass die Werte-Union den Kanzlerkandidaten per Urwahl durch die Mitglieder küren will, zeigt doch, dass Kramp-Karrenbauer bei der innerparteilichen Zusammenführung der Richtungen noch nicht sehr weit gekommen zu sein scheint.
Ihre ultra-konservativen Auslassungen haben lediglich die bürgerlichen Mitte-Wähler, für die sie ja als Merkels Kronprinzessin installiert wurde, zur Europa-Wahl schon mal vergrault, der AfD aber nicht wesentlich Stimmen abgejagt.
Sie galt eigentlich als moderater als Merz. Wo steht sie heute? Und wo steht sie morgen?
Bei Friedrich Merz als Kanzlerkandidat weiß zumindest der Wähler, woran er ist - und mit ihm im Hinterkopf könnte auch ein AfD-Wahlsieg in Sachsen verhindert werden - ja die AfD nachhaltig zurückgedrängt werden.
Die sogenannte Mitte hat sich erstmal auf die Grünen eingeschossen. Denn die SPD, will sie noch den Hauch einer Chance haben, muss nach links rücken - egal wie und mit wem als Oberindianer.
Also hat die CDU nur noch Luft nach Rechts und die SPD nach Links.

Die CDU wäre gut beraten, diese Frage schnell und abschließend zu klären, wenn sie denn unter Habeck mitregieren will - bräche die GroKo zeitnah auseinander.

Für Rot-Rot-Grün steigen die Chancen, wenn sich die SPD innerparteilich wieder sortiert hat und die CDU immer weiter mit AKK hadert. Dazu müsste aber die Regierung noch ein ganze Weile halten - damit der Wähler weiß, welche Art SPD er nun vor sich hat.
Andererseits wollen die linken Erneuerer in der SPD so schnell wie möglich raus, um den Stallgeruch von Merkel loszuwerden. Das hieße dann wohl, eine Legislaturperiode in die Opposition.
Die alte SPD-Garde wird um jeden Preis versuchen, wieder in die Regierung zu kommen, wenn auch nur als Junior der Grünen. Da ist der Richtungsstreit ja auch noch nicht entschieden.

Sowohl CDU als auch SPD sind jetzt quasi gezwungen - auf ihr jeweiliges angestammtes politisches Terrain zurückzukehren (was davon noch übrig ist). Derjenige, der es besser an den Wähler verkaufen kann, darf dann bei den Grünen dann mitregieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Brunni 11.06.2019, 13:17
28. AKK als Kanzelerin !?

Super !!!
Dann kann ich für die nächste Wahl, noch eine Partei ausschließen ! ;-)
Wobei ich es für das Parteiengefüge schon gut finde, das die CDU wieder (noch) konservativer wird.
Lieber einen konservativen, politischen Gegner als diese Hassprediger von der AfD.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
burlei 11.06.2019, 13:18
29. Die Werte-Union ...

... geistig irgendwann in den 50er Jahren hängen geblieben, arbeitet schon eifrig daran, die GroKo abzusägen. Ihr Kandidat ist ganz klar Fr. Merz, der Wirtschaftsradikale, der natürlich von Banken und Konzernen als einzige Möglichkeit bevorzugt sein wird. Die Linken und Liberalen in der CDU würden wohl lieber AKK als Kandidatin sehen, aber diese steht jetzt schon auf verlorenem Posten. Für beide aber gilt: für eine Alleinregierung reicht es nicht, eine Koalition muss her. Von der Masse der CDU und ihrer Wähler ist der natürliche Koalitionspartner die FDP, die aber bestimmt keine Merkel-Kopie respektieren wird. Eine Schwarz-Gelbe Koalition mit Merz an der Spitze und Lindner als Wirtschafts-/Finanzminister und Vizekanzler - der Traum der Wirtschaft und der wirtschaftsnahen Wählerschaft. Ok, die Masse der Bevölkerung bleibt dabei auf der Strecke, aber was solls. Wer noch irgendwelche sozialen Anwandlungen sucht, hätte ja auch links wählen können. Die Frage ist aber, reicht es für Schwarz-Gelb oder muss da noch ein Partner rein? Die Grünen? Werden wohl kaum bereit sein, für einen Merz auf ihre Linie, auf ihr ganzes Selbst zu verzichten. Unter Merz und Schwarz-Gelb kann man, nein, muss man auch auf den blockierenden Umweltschutz verzichten, genau so wie auf irgendwelche soziale Politik. Beides wird der ungehinderten Wirtschaftsradikalität geopfert. Die SPD als Partner? Bestimmt nicht. Die wird endgültig die Nase voll haben. Wer bleibt dann noch? Ideologisch wären die Braunen CDU/CSU und FDP am nächsten. Die legen weder auf Umwelt noch auf Soziales irgendeinen Wert, ihnen reicht es, ihr Mantra "Ausländer raus" durchzusetzen. Machen CDU/CSU und FDP gerne, wenn dieser Haufen ihren Vorstellungen einer radikalen Wirtschaftspolitik zustimmt. Ja, Deutschland wird es grandios gehen. Jedenfalls den oberen 10% der Bevölkerung. Aber wenn es denen gut geht, verzichtet das Volk doch gerne auf irgendwelche Vorteile wie gerechten Lohn, sichere Arbeitsplätze, Rente, Krankheitsversorgung usw. Schließlich klagen schon Teile der Wählerschaft über den Niedriglohnsektor, warum also nicht alle? Und wenn das Gejammer deswegen zu laut wird - 134 Euro Hartz-IV ist genug! Also Klappe halten und CDU/CSU, FDP oder Braune wählen, klar?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 6