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Ramelow zur Griechenland-Krise: "Das Geld ist weg"
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Wie würde eine linke Bundesregierung das Griechenland-Problem angehen? Im Interview spricht Bodo Ramelow, erster Ministerpräsident der Linkspartei, über einen alternativen Krisenkurs - und sein Verhältnis zu Sahra Wagenknecht.

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hajo..1 23.06.2015, 08:57
1. Realist

Die Linke scheinen die Einzigen zu sein, die die Lage von GR richtig einschätzen und die besseren Rezepte zur Genesung haben. Das unsägliche geschachere in Brüssel geht auf keine Kuhhaut mehr.

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dani216 23.06.2015, 09:06
2. Äääähhh, hab ich jetzt was überlesen,

oder wo waren seine Lösungsvorschläge für die Griechenlandkrise?
Wenn die paar genannten Floskeln aus der Krise führen, frage ich mich wo die Krise ist.

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GrinderFX 23.06.2015, 09:06
3.

Seine Aussagen wären richtig, wenn
die Griechen jemals wirklich die Punkte durchsetzen würden, werden sie aber nicht und somit stimmt nichts von dem was er sagt und das Geld ist so oder so weg, egal ob mit Schuldenschnitt oder Ratenaufschub.
Somit wären noch mehr Geld reinpumpen nur noch mehr Geld verbrennen.
Der gute Herr hat es also nicht verstanden.

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stefan.p1 23.06.2015, 09:07
4. Gar nicht mal schlecht , was Ramelow sagt

jedenfalls gehaltvoller als das Übliche was die meisten deutschen Politiker so von sich geben.
Ob er als Bundespolitiker auch so redet steht natürlich auf einem anderen Blatt. Aber warum nicht mal versuchen - wäre vielleicht mal ein frischer Wind nach dem CDU/SPD Einheitbrei.
Deutschland trau dich!

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dani216 23.06.2015, 09:08
5. Äääähhh, hab ich jetzt was überlesen,

oder wo waren seine Lösungsvorschläge für die Griechenlandkrise? Wenn die paar Floskeln aus der Krise führen, frage ich mich wo die Krise ist.

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jojack 23.06.2015, 09:11
6. Dreist

Es ist dreist, dass ein Politiker der "Linkspartei" sich zum vermeintlichen Sprachrohr der "neuen" Länder macht. Es gibt im Osten mehr Menschen, die der Linkspartei sehr, sehr kritisch gegenüberstehen. Dazu zähle ich mich.

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ollifast 23.06.2015, 09:16
7. von links bis rechts

sind sich offenbar alle einig, dass man in Sachen Griechenland eher "scharfe Töne" braucht, also eher Schäuble denn Merkel. Wobei die beiden vermutlich auch nur Good Cop - Bad Cop spielen. Und das mit Steuern für Reder, Kirche & Co täte wohl auch jeder unterschreiben, da gibt es Null Unterschied in der Politik.

Der Meinung dürften inzwischen auch alle Euro-Länder, bis auf das eine, und EU Kommission, IWF, EZB usw. sein.

Die Frage ist nur: Wie MACHT man es effektiv, sprich präferiert Reformen, und wenn der Wille bei der korrupten griechischen Politik dafür nicht da ist: Stecker ziehen. Und den Willen zu letzterem auch klipp und klar vermitteln.

DAS ist die Kunst.

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Sonia 23.06.2015, 09:19
8. Kluger Mann, ohne Frage

Warum die Linken in Griechenland, wie auch von Ramelow erwähnt, nicht endlich Reeder, Oligarchen, Kirchen richtig hoch mit ihren Einnahmen u Zinserträgen besteuern, bleibt wohl ein Rätsel. Dass gerade Linke gegen Reiche vorgehen, trifft in Griechenland nicht zu. Für die notwendige Verfassungsänderung müsste die Mehrheit doch da sein.oder ist die Macht der Oligarchen so stark, dass sie die eigentlich Herrschenden sind? Gutes Interview.

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Schwabbelbacke 23.06.2015, 09:22
9. Genau so...

....und nicht anders!
Egal ob mit oder ohne "Alternativen"..das ganze Geld ist futsch...jede Kapitalsammelstelle die die Bonität Griechenlands sieht, würde demnach neue Anträge ablehnen, selbst wenn eine "Streckung" erreicht wird.
Anstatt die Vermögenden zu besteuern, verrät die Griechische Linksregierung jetzt die schwächsten der Gesellschaft (unter dem Druck Kapitalistischer Auswüchse der EU) So sollen Rentner die ehe schon eng bemessene Rente noch mehr reduziert bekommtn, die Massenarbeitslosen sollen über die erhöhte Mehrwertsteuer ebenfalls zur kasse gebeten werden....wo ist da die Soziale Linkspolitik??...wo ist da überhaupt noch eine souverene Demokratie?, wenn sich die Politik nur noch an den Kapitalmärkten richtet?
Zu befürchten ist dieses auch in Deutschland...falls es Rot Rot Grün gibt.

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