Forum: Politik
Rassenhass-Vorwurf: Gericht spricht Rechtspopulist Wilders frei

Der Rechtspopulist Geert Wilders gilt als eine der umstrittensten Politiker der Niederlande, auch wegen seiner extrem kritischen Äußerungen zum Islam. Ein Gericht in Amsterdam hat ihn nun vom Vorwurf der Anstiftung zum Rassenhass freigesprochen - in allen Anklagepunkten.

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CarlitoJ 23.06.2011, 16:34
410. ach

Zitat von Hardliner 1
Problemlos? Für wen problemlos? Klientel in den Job-Centern? Nehmen Sie doch zur Kenntnis, dass die Moslems in Deutschland besonders viele Analphabeten und Unqualifizierte stellen, daher auch in aller Regel geringe Einkünfte haben. Daher auch ihr überdurchschnittlich hoher Anteil an den Beziehern von staatlichen Leistungen. Und das nennen Sie problemlos. Die Beschäftigtenquote der Moslems ist weit unterdurchschnittlich. Problemlos?
Arbeitlosigkeit und Armut sind soziale Probleme, die mit Qualifikationen, Strukutrwandel des Arbeitsmarkts und in vielen Fällen auch mit Diskriminierung zu erklären sind, nicht mit der Religion. Korrelationen sind keine Belege für Kausalitäten - aber das hat schon Sarrazin nicht verstanden....

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Föniks 23.06.2011, 16:43
411. So oft

Zitat von sverris
Wie oft soll man's noch sagen: Man kann nicht DEN Islam gehen, ohne auch die Moslems zu treffen.
Ja und?
Zitat von sverris
Und der menschenverachtende Aspekt des Islam ist da, stimmt, aber nur ein Aspekt unter anderen. Deshalb muss differenziert werden: nicht alle Moslems leben den menschenverachtenden Aspekt, das tun nach Schätzungen rund 20%. 60% sind stille Masse, die restlichen 20% sind reformwillig. Und der Koran ist nicht "an sich" menschenverachtend, sondern nur Teilstücke sind es. Und nicht alle Moslems, die dem Koran folgen, praktizieren diese Teilstücke wirklich. Und deshalb ist nicht DER ISLAM das Problem, sondern dessen extremistische Auslegung. Und solche Differenzierung übergeht Wilders.
Was Ungläubige und Frauen betrifft, steht der menschenverachtende Aspekt allerdings im Vordergrund und überwiegt alle anderen. In dieser Hinsicht kann man differenzieren wie man lustig ist, die Erkenntnis bleibt dieselbe.
Man kann den Islam und seine Glaubensfundamente nicht in Teilstücke zerlegen - die Quintessenz aus Koran, Hadithen und dem Lebenslauf Mohammeds ist menschenverachtend, wie jedermann selbst nachlesen kann. Eine Auslegung, die in unserem Sinn nicht extremistisch wäre, ist nach diesen Schriftgrundlagen nicht möglich. Daher ist freilich der Islam das ursächliche Problem.

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sietian 23.06.2011, 16:55
412. Kenntnis deutscher Geschichte = Kenntnis deutsch-arabischer Beziehungen

Zitat von andyby1960
Differenzierte Auseinandersetzung....Fehlanzeige und Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte = Nazikeule, es ist immer wieder das gleiche Muster....bloß keine deutschen Parallelen , denn die deutsche Geschichte beginnt mit der Vertreibung der Deutschen 1946 und davor war es das internationale Judentum, das schuld war...Warum ich das erwähne? Nun einfach deswegen weil es heute die Moslems sind und keiner will es dann gewesen sein...denn wenn man die jüdische Religion sich vornehmen würde,
Wollen Sie wirklich aus der deutschen Geschichte gelernt haben oder tun Sie nur so?
Wußten Sie zum Beispiel, dass Hitler den Großmufti von Jerusalem zu sich in die Reichskanzlei einlud, um mit diesem über eine Zusammenarbeit von arabischen Palästinensern und der SS zu beraten? Raten Sie mal wozu!
Wußten Sie, dass Hitler noch in den letzten Tagen im Führerbunker über die arabische Kultur schwärmte und den Islam im Gegensatz zum Christentum als kampfmotivierende Religion lobte?
Wußten Sie schon, dass das Wort "Antisemitismus" unter den Nazis diskreditiert war, und die Begriffe "Antijudaismus" bzw. "Judenfeindschaft" bevorzugt waren, da man die arabischen Verbündeten, die ebenfalls Semiten sind, nicht verprellen wollte.
Wußten Sie schon, dass es genau diese Nähe in der Vergangenheit ist, die auch noch heute den guten Ruf der Deutschen in der arabischen Welt nährt?
Wußten Sie schon, dass Elke Heidenreich genau dieses Phänomen am eigenen Leib zu spüren bekam, als sie anlässlich eines Besuchs im Libanon gut gelaunt und ernst gemeint mit "Heil Hitler" begrüßt wurde?
Wenn Sie das alles wußten, dann erklären Sie mir mal Ihre persönlichen Schlussfolgerungen aus der Geschichte! Ich verstehe nämlich nicht, wie die Täter oder Mittäter von damals plötzlich zu Opfern werden können, nur weil man diese für das kritisiert, was sie damals gesagt haben und heute immer noch sagen. Ein Beispiel?
Al-Qaradwi ist ein islamischer Geistlicher der über den Sender Al-Dschasira wöchentlich mehr als sechzig Millionen Gläubige erreicht und als einer der populärsten Islamprediger auch in Deutschland von Islamwissenschaftlern gefeiert wird. Dieser Herr bekennt sich offen zu seiner Judenfeindschaft, träumt davon selbst noch im Rollstuhl möglichst viele Juden umbringen zu können und sagt von Hitler, dieser sei ein "großer Mann" gewesen.
Ich finde es wird Zeit, dass die obsessiven Aufarbeiter deutscher Geschichte, endlich einmal anfangen, diese aufzuarbeiten. Ansonsten werde ich den Verdacht nicht los, der moralische Anspruch ist vorgeschoben und dient nur als Vorwand für etwas anderes!

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Skeptiker1964 23.06.2011, 16:56
413. Freiheit für die Titel.

Zitat von guroder
Und wer weiß, dass wenn ich einen Koran verbrenne, ich damit die Gefühle der gläubigen beleidige, und es trotzdem tut, ist ein Feind dieser Religion.
Wer sich für die allgemeinen Menschenrechte einsetzt, ist ein Feind dieser Ideologie.

Wer sich für Gleichberechtigung einsetzt, ist ein Feind dieser Ideologie.

Wer sich für die Werte der Aufklärung einsetzt, ist ein Feind dieser Ideologie.

Wer sich für Toleranz und Religionsfreiheit einsetzt, ist ein Feind dieser Ideologie.

Wer unser Grundgesetz über die rückständige und menschenverachtende Scharia stellt, ist ein Feind dieser Ideologie.

Nun, ich fürchte auch ich bin ein Feind dieser Ideologie.

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huggi 23.06.2011, 16:58
414. Titel

Zitat von Bengurion
... Beleidigungen sind absolut kontraproduktiv, führen sie doch zu Abwehrpositionen, die dann ihrerseits wiederum zu verstärkten Beleidigungen führen...ein Teufelskreis.
... nun ist es aber so, dass sich Muslime wegen jedweder Kritik an ihrem Glauben oder ihrem Propheten beleidigt sind. Sie sind auch immer dann beleidigt, wenn man ihren Glauben aus einem anderen Blickwinkel kritisch betrachtet und es wagt diese Kritik zu artikulieren.

So kann man nicht diskutieren.

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philathei 23.06.2011, 17:03
415. Welche der fünf Säulen?

Zitat von LetsThinkAbout
Und welche der fünf Säulen des Islam (oder des "Kern") ist es genau die mit unserer Verfassung nicht vereinbar ist?
Welche der fünf Säulen des Islam mit unserer Verfassung nicht vereinbar ist? - Ganz klar und einfach: die sechste. Als diese (inoffizielle, aber hochbedeutende) sechste Säule gilt nämlich nach der Auffassung wichtiger sunnitischer Gelehrter der Dschihad, der heilige Krieg, dessen Ziel es ist, die ganze Welt für den Glauben an Allah zu erobern.

Ebenfalls völlig unvereinbar, aber in immer neuen Fatwas bestätigt, ist die Todesstrafe für Apostaten. Oder sehen Sie das anders?

Im übrigen ist nicht alles, was BILD veröffentlicht, automatisch falsch oder irrelevant. Ganz sicher nicht der Wetterbericht und die dort - wie Sie sagen - abgedruckten Gewaltsuren.

Für die Existenz dieser Suren, welche Sie als isoliert und untypisch beiseite wischen wollen, hat übrigens schon Khomeini seinem Gott öffentlich gedankt, und Terroristen berufen sich auch heute noch regelmäßig auf sie. Gibt es denn auch etwas Besseres als Gottes Gunst für all die schönen glaubensfesten Aktionen - über 17000 mit Todesopfern seit 9/11.

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Shayla 23.06.2011, 17:12
416. ...

Zitat von oliver twist aka maga
Ich kritisiere Tendenzen (!) im Islam genauso wie im Judentum oder Christentum. Ich habe keine Angst vor Kritik am Christentum. Im Gegenteil: Dem Christentum kann intelligente, zuweilen sogar dümmliche Kritik guttun. Ich denke dem Islam auch.

Und genau HIER kommt der Knackpunkt. Danke, dass Du das nochmal so deutlich erwähnst in Sachen Kritik. Schau, ich wette, ich kann locker mit Dir an einem Tisch sitzen, Dir direkt ins Gesicht so einiges an Kritik (sogar harter Kritik, wenn nötig) gegen das Christentum oder Teile dessen bringen, wir würden womöglich in eine dicke Diskussion geraten, Dir würde vielleicht einiges meiner Kritik nicht gefallen - aber mit relativer Sicherheit würden wir am Ende der Diskussion uns ein Bier bestellen (ok, ich eher Cola, mag kein Bier:) und gut wäre es.

Dieselbe oder ähnliche Diskussion mit einem tiefgläubigen Moslem: Zu 98 % würde ich nicht mal den Namen Mohamad aussprechen können, da hätte ich schon eine geknallt bekommen, ich würde als SChlampe oder sonstiges (sorry, ist nun mal so, dass Moslems oftmals in religiösen Debatten unter die sexuelle Gürtellinie greifen) oder im besten Fall würde der Gläubige völlig entsetzt, sauer und beleidigt aufstehen, mir alles Schlechte in der Hölle wünschen und nie wieder mit mir reden wollen. Im schlimmeren Falle würde man mich hetzen, als Zwangs-Ex-Muslima allemal. Du glaubst das nicht? Glaube es mir einfach. Denn der Unterschied zwischen Dir und mir ist, dass Du gewisse Dinge laut Deiner Logik glauben oder nicht glauben magst, ich weiss es, weil ich seit vielen Jahren Erfahrungen habe auf diesem Gebiet.

Macht das nun jeden Moslem zu einem Übeltäter? Definitiv nein, das habe ich auch immer so gesagt. Aber die Ideologie des Islams vereinfacht es sehr, dem streng gläubigen Muslim etwas schneller über die Strenge zu schlagen. Ich würde von daher keine persönlichen Debatten mit streng Gläubigen führen, weil mir meine Gesundheit einfach zu wichtig ist.

DAS, lieber Maga, solltest Du stark beachten, wenn Du von gläubigen Christen und gläubigen Moslems redest. DU als Christ nimmst (wenn vielleicht auch zähneknirschend) Kritik hin, notfalls ignorierst Du den Menschen. Das kann man bei tiefgläubigen Moslems auf keinen Fall voraussetzen. Ich hatte schon Diskussionen mit Moslems, die mir wortwörtlich sagten, bitte bitte, wenn es sein müsste, dann sollte ich ihre eigene Mutter in den Dreck und beschimpfen, nur nicht den Propheten?

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andyby1960 23.06.2011, 17:20
417. oje

Zitat von sietian
Wollen Sie wirklich aus der deutschen Geschichte gelernt haben oder tun Sie nur so? ... Ich finde es wird Zeit, dass die obsessiven Aufarbeiter deutscher Geschichte, endlich einmal anfangen, diese aufzuarbeiten. Ansonsten werde ich den Verdacht nicht los, der moralische Anspruch ist vorgeschoben und dient nur als Vorwand für etwas anderes!
Mir ist einiges bekannt, anderes kann ich derzeit nicht nachprüfen. Verirrte gibt es überall, in Florida sind wir Leute begegnet, die meinten mir erzählen zu müssen, das Hitler ein großer Mann war, nur weil ich Deutscher war...

Im Gegensatz zu ihnen verurteile ich zwar auch diese Leute, mir ist es aber egal ob sie Moslems oder sonst was sind, nur werde ich deswegen nicht alle Moslems in einen Sack stecken...verstehe sie was ich meine!?

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huggi 23.06.2011, 17:31
418. Titel

Zitat von CarlitoJ
Von solchen Ahnungslosen wie Sie, die meinen es gäbe DEN Islam, die unfähig oder unwillig zur Differenzieung sind. Im Übrigen: Was ist daran deftig, eine politische Auseinandersetzung mit politschen Gegnern, mit denen es keine Gemeinsamkeit gibt, zu suchen? (Wir können auch anders.)
... weil Sie wissen ob ich Ahnung vom Islam habe.

Nur weil ich mich mit dem Islam befasse kann ich hier mitreden.

Und hören Sie doch auf mit den Differenzierungen, lesen Sie einfach mal hier was denn die Fachleute zu Themen des heutigen Alltags zu vermelden haben, z.B. hier:

http://www.islam-qa.com/en/ref/26118/gay

Das schöne ist ja, dass keiner sich die Mühe macht den Blödsinn zu verstecken, man kann alles nachlesen.

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M. Michaelis 23.06.2011, 17:34
419. ...

Zitat von CarlitoJ
Aber das ändert natürlich nichts daran, dass der Rechtspopulismus in europäischen Ländern eine ernst zu nehmende Gefahr ist, gegen die man sich rechtzeitig, d.h. jetzt, zur Wehr setzen sollte.
Populismus ist immer eine Gefahr. Auch der von Links. Nur den scheint man immer zu übersehen.

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