Forum: Politik
Rassismus in Deutschland: Wir wehren uns. Schon immer.
DPA

Immer mehr Menschen wehren sich gegen Drohungen von Rechtsextremisten, weil sie selbst betroffen sind. Endlich merken sie, wie groß das Rassismus-Problem in Deutschland ist. In Wahrheit ist es das aber schon lange.

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bill_dauterive 29.01.2016, 21:44
180.

Zitat von candidesgarten
Wenn Deutschland um dreissig Millionen schrumpft, müssen Dörfer und Städte aufgelöst werden weil leere Städte mit Infrastruktur unbezahlbar sind. Nach welchen Kriterien legen Sie fest, welcher Ort stirbt, welcher nicht?
Das ergibt sich doch von selbst. Es sind doch hunderte Orte im Osten gestorben in den letzten 20 Jahren ohne dass da ein grosses Aufsehen darüber gemacht wurde.
So gut wie jedes Land in Europa hat eine wesentlich niedrigere Bevölkerungsdichte als Deutschland. Die bekommen das doch auch problemlos hin. In Schweden gibt es riesige Landstriche wo keine Menschenseele wohnt. Stört doch niemanden.
Ich sehe das Problem nicht.

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bill_dauterive 29.01.2016, 21:47
181.

Zitat von candidesgarten
Das wäre ( wird) für die Übergangszeit ein riesiges Problem, weil dann viele Alte von wenigen Jungen finanziert werden müssen.
Das ist absolut zu stemmen wenn man die richtigen Prioritäten setzt. Mit der momentanen Politikmannschaft ist das allerdings nicht zu machen. Da gebe ich Ihnen absolut recht.
Da müsste erstmal eine fundamentale Gesundheitsreform gemacht werden mit rigoroser Zwei- oder gar Dreiklassenmedizin. Alleine da wirds schon dran scheitern.

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Medianet 29.01.2016, 21:48
182. Demographie

Zitat von eternalchii
Bei dem Demographieproblem geht es um die Altersverteilung und nicht darum, wieviele Einwohner insgesamt im Land leben. Kann es sein, dass Sie sich bisher noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben?
Einfach mal lesen..dann ist das Thema genauso wie das Thema "Facharbeiterkräftemangel beheben" auch durch,

http://www.migazin.de/2016/01/21/demografie-fluechtlinge-beeinflussen-bevoelkerungsentwicklung-kaum/

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derHamlet 29.01.2016, 21:50
183.

Zitat von ruhepuls
Gerade wer nicht viel hat, hängt um so mehr dran - und hat umso mehr Angst das kleine Wohlstandsglück zu verlieren. Und teilen wollen wohl nur die Wenigsten - zumindest nicht das ihre. Und wie man Wohlstand definiert, ist sehr zeitabhängig. Für unsere Großeltern lebten wir alle im Wohlstand, selbst die Ärmsten. Warum übrigens sollte Wohlstand "verteilt" sein? Wird Gesundheit verteilt, Schönheit, Körpergröße, Intelligenz? Auch alles nicht gerade gleich verteilt... Es gibt kein Naturgesetz für einen Anspruch auf einen bestimmten Grad an Wohlstand.
Guten Abend ruhepuls,

weil es zum Wohlergehen einer Gruppe/Gesellschaft zuträglich ist, wenn der „Wohlstand“ verteilt ist.

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derHamlet 29.01.2016, 21:50
184.

Zitat von candidesgarten
Wo waren sie die letzten 20 Jahre? Die Ängste der Pegidisten waren am Anfang irrational. Aber nicht so irrational, wie Sie glauben. Es gab seit 2001 massiven islamistischen Terror in Europa. Ein Zug in Spanien wurde in die Luft gesprengt, in London wurden Bomben in Bussen gezündet, ein britischer Soldat wurde in Großbritannien ( !) enthauptet, in Frankreich starben vor kurzem 130 Menschen binnen einer Stunde etc.. Überall waren es nicht von außen aufwendig eingeschleuste Attentäter, sondern einheimische Migranten. Dass das besorgniserregend ist, werden hoffentlich auch Sie einsehen. Es besagt nicht, dass diese Täter mehr als eine kleine Minderheit darstellen, aber sie sind brandgefährlich. Wer islamische Einwanderer dann gar nicht will, denkt ziemlich kaltschnäuzig, aber nicht unlogisch. Keine islamischen Einwanderer, kein netter Dönermann und kein türkischstämmiger Arzt. Aber auch kein türkischer Krimineller, der erst mit Drogen handelt, dann bereut, und dann Islamist wird, und dann vielleicht..... Eben. Des weiteren ist es ein offenes Geheimnis, dass es allg. Kriminalitätsprobleme mit Migranten gibt.mSeit Köln ein sehr offenes. Auch dort, nur eine Minderheit, aber doch so stark, dass sie in Gefängnissen deutlich überrepräsentiert sind. Die Sachsen ( es sind nicht " die" Sachsen) könnten äußern, dass ihnen das Risiko zu unkalkulierbar erscheint und sie es lieber ganz vermeiden wollen. Wieder, sehr kaltschnäuzig, nicht nett. Aber unlogisch? Man muss nicht allgemein Kriminalität unterstellen, die meisten Menschen egal welcher Herkunft sind friedlich. Nur brachte die süditalienische Einwanderung den USA 70 Jahre Mafia. Und Leonardo di Caprio und Al Pacino. Was überwiegt? Da können unterschiedliche Leute zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen. Dass Leute wie Sie das nicht sehen und überall Rassismus und diffuse Ängste vermuten, war in den 80 ern progressiv. Heute ist es peinlich unterkomplex.
Guten Abend candidesgarten,

peinlich eindimensional wäre es, wenn jeder Nichtinder indische Männer mit jenen indischen Männern gleichsetzt, die . . . Sie wissen schon.

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derHamlet 29.01.2016, 21:51
185.

Zitat von candidesgarten
Der Statistiker Sarrazin hat übersehen, dass es in Deutschland primär muslimische Einwanderer gibt, insofern gescheiterte Fälle mit diesem Hintergrund naturgemäß stark auftreten. Dennoch hat er nicht Unrecht, wenn er etwa Iraner und Araber vergleicht, die positiven Unterschiede zugunsten ersterer sind frappierend. Wenn Sie sich aber schon auf Sarrazin berufen ( so schlecht wie er gemacht wird, ist er nicht). Unter gar keinen Umständen schreibt Sarrazin irgendwo, dass nur " Einzelfälle" positiv integriert sind. Das würde ja bei Türken bedeuten, dass vielleicht 5 von hundert studieren, eine Ausbildung machen, Bier trinken, deutsche Bücher lesen etc. und die anderen 95 mit Drogen dealen, Harzz 4 beziehen und Islamisten sind. Das ist so absurd, dass es wehtut. Auch bei Sarrazin ist die Mehrheit weder kriminell noch islamistisch noch Sonstwas. Lesen Sie ihn.
Guten Abend candidesgarten,

Statistiker übersehen vor allem eins: das Individuum, aus diesem Grund haben sie ein Interesse daran einzelne zu Gruppenwesen zu machen, um toll Unfug damit zu verbreiten.

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wahrsager26 29.01.2016, 21:51
186. An Donaldine. D. Nr179

Vielen Dank für Ihren offenherzigen Bericht.Schade,dass es Ihnen so ergangen ist....Das Einbläuen gewisser Dinge ist natürlich Programm in unserem Land.Der Deutsche zahlt und ist ansonsten schlecht!Können Sie Ihren Bericht vielleicht an Frau Roth schicken-zuletzt sah ich diese Person bei Illner.....Sie könnten da ein paar Wahrnehmungslücken schließen ,denn nach Frau Roths Meinung ist alles wunderbar.Ich plädiere für minimalste Zuwanderung!Danke

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bmvjr 29.01.2016, 21:58
187. gelernte Unsicherheiten

Wer als Kind "behuetet" in der gleichen Ecke aufwaechst, Schuetzenfest, Karneval, Einkaufszentrum und Kino als Hauptattraktion eingeschlossen, gegen Ende der begrenzten Schulzeit erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht macht, frueh heiratet, einen Job bei der nahegelegenen Grossfirma ergattert, am Wochenende mit eigenem "kind und Kegel" ins Freizeitparadies geht und Pommes rot-weiss mit Bratwurst oder McDoof fuer Lebensmittel haelt, hat bis dann soviele Unsicherheiten gelernt, dass ihm jeder, der nicht gerade ein Abbild seiner selbst zu sein scheint Angst und Schrecken einjagt. Nun noch regelmaessig die Schlagzeilen konsumieren und die Welt hinter der naechsten Strassenecke ist ein unbegreifliches, chaotisches, das warm gemuetliche Raster des Bekannten sprengendes Monstrum, dass Sehnsuechte nach dem Gestern weckt. Kommt dann noch das Fluechtlingsheim gegenueber dazu, ist die Ueberforderung perfekt. Spaetestens dann rennen populistische Alternative offene Tueren ein.

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c.moltisanti 29.01.2016, 21:59
188. Wir wehren uns. Schon immer.

Wenn ich das richtig sehe, hat sich der Autor als Reaktion auf die Diskussion um Sarrazins Buch schon vor Jahren aus Deutschland verabschiedet (erst nach Pakistan, und dann in die Türkei)? Das wirkt auf mich eher wie eine Flucht - und nicht wie Wiederstand?

PS: und die Geschichte mit der Disco ist IMHO frei erfunden. ;)

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Skyscanner 29.01.2016, 22:04
189. Aufgewacht ist hier keiner im Forum

Also wenn ich die Kommentare hier zu diesem Thema lese muss ich mich wundern wie viele hier noch nicht auf gewacht sind und immer noch schlafen oder es einfach nicht verstehen wollen. Der Rassismus ist nicht das Problem sondern wie Deutschland sich selbst in den Abgrund treibt. Der soziale Friede ist in Deutschland am Kippen, das fängt an mit dem Sozialsystem an, das nicht unendlich viel Menschen versorgen kann und in Zukunft in Gefahr droht nicht mehr finanzierbar zu werden. Denn alle die Flüchtlinge werden wohl zu 85 % keine Arbeit finden und im Harz 4 Gefüge hängen bleiben. Der Familienzuzug wird kommen, das ist schon sicher, auch wenn unsere Politiker in Berlin dem Volk es weiß machen wollen, das es nicht so ist. Des Weiteren werden mit der Visafreien Türken erneut weitere das Sozialsystem ausnutzen, zuzüglich neuer Flüchtlinge. Ab 2020 werden die Kredite für Griechenland fällig, für die Deutschland gebürgt hat (die Griechenland nicht zurück zahlen kann). Die Bankenkrise ist auch noch nicht vorbei, der Zeit werden jeden Monat 50 Milliarden Euro für die Begradigung dieser Krise gepumpt. Das wird es auch nicht für umsonst geben. Es wird bereits daran gedacht das die deutschen Spareinlagen auf indirekten Wege hierfür her halten sollen. Nein das werden die Bürger massiv auf Jahrzehnte bezahlen müssen, insofern dies überhaupt bezahlbar ist. Und wenn erst das Sozialsystem nicht mehr gibt (das derzeit noch einen Teil der Bevölkerung ruhig stellt) bzw. weg fällt, wird es zu gewalttätigen Verteilungskämpfe kommen, die den Rassismus in den Hintergrund stellen wird. Unsere unfähige Regierung stellt gerade in diese Richtung zu diesen Verteilungskämpfe und keiner regt sich darüber auf. Hier im Forum werden nur die Symptome besprochen und nicht die Ursachen der Symptome. Das ist nicht sehr weit gedacht und zeigt nicht von hoher Intelligenz der hier schreibenden.

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