Forum: Politik
Rassismus nach Köln: Lust der Angst

Die vergangene Woche hat uns mehr über die Deutschen gelehrt als über die Migranten. Es gibt einen neuen Rassismus des guten Gewissens. Die Opfer von Köln sind längst Nebendarsteller.

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woidl 11.01.2016, 15:51
10. Wer hat denn den Elefenbeinturm wieder geöffnet?

Nach langem Schweigen ist der oberste Relativierer und Tatsachenverdreher wieder mal zu lesen? Mussten erst noch mal die geerbten Millionen gezählt werden?
Oder wollte sich Mister Oberklug erst wieder melden, wenn er was gegen Deutsche schreiben kann? Herr Augstein, ziehen sie doch einfach um. Wie wär's mit Polen, ui, die sind ja noch schlimmer, oder?

Zum Text: "Schlimmer: Sie werden zum zweiten Mal missbraucht." Ja, und zwar von ihnen.

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DuDDle 11.01.2016, 15:52
11.

"Das Interesse an Gesetzen, die Frauen wirksam vor männlicher Zudringlichkeit schützen, ist nur dann groß, wenn es um die Zudringlichkeit von Ausländern geht. "Unsere" Frauen missbrauchen wir bitte selbst. So sieht es aus, wenn Sexismus und Rassismus sich treffen."

Das denkt Augstein also über den durchschnittlichen Deutschen, also über mich. Finde das irgendwie sehr beleidigend und verleumderisch.

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rolo 11.01.2016, 15:52
12. Unglaublich

"Wir erleben ein Land im Zustand der sozialpsychologischen Kernschmelze: Kultureller Hochmut gegenüber dem Islam verbindet sich mit der Abwehr des eigenen Sexismus."
Herr Augstein, Sie schaffen es schon im dritten Satz, Täter- und Opferrolle komplett zu vertauschen, um auf diesem Fundament krude Theorien zu entwickeln.
Das nenne ich mal "schäbig"!

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Akkin 11.01.2016, 15:52
13. Herr Augstein , sie verdrehen die Tatsachen,

wenn sie meinen. dass unsere Gesetze schuld an den Übergriffen sind.

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Central Park 11.01.2016, 15:53
14. Heuchelei

Jakob Augstein schreibt allen Ernstes über die Opfer, lies: Frauen, von Köln: "Sie werden zum zweiten Mal missbraucht."
Was für eine Heuchelei.
Augstein selbst - für jedermann auf Twitter nachzulesen - hatte die sexuellen An- und Übergriffe als "Grapschen" verniedlicht, um die Vorgänge zu bagatellisieren.

Er missbraucht die Frauen, indem er klarmachte, dass er die an ihnen begangenen Verbrechen am liebsten gar nicht thematisiert sehe. Was ist ein bisschen Grapschen gegen die Weltrevolution...

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yomo 11.01.2016, 15:53
15. Vergewaltigung und Sexismus sind zu verurteilen.

Aber das, was ich hier lesen muss, klingt wie Journalismus auf Speed. Wenn sich mein Sohn mit den Füssen auf der Tischkante an meinen Tisch hinsetzt, so werde ich ihn zurechtweisen. Wenn dies jemand tut, der gerade bei mir Zuflucht vor einem Ungewitter gesucht hat, so werde ich mich fragen, ob das eine gute Idee war. Und jetzt bitte mir nicht unterstellen, ich würde alle, die die gleichen Schuhe anhaben, in einen Topf werfen!

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testuser2 11.01.2016, 15:54
16. Vorgänge in Köln werden von allen Seiten instrumentalisiert

Zitat: "Jede nicht einverständliche sexuelle Handlung wäre dann endlich unter Strafe gestellt." - Das Missbrauchspotential wäre meiner Meinung nach viel zu groß, wenn der Vergewaltigungsparagraph dahingehend geändert würde. Dann könnte jede Frau, die es sich hinterher überlegt, dass das doch nicht so gut war, das ausnutzen: Gut am Beispiel dieses aktuellen bento-links zu erkennen. http://www.bento.de/gefuehle/sexueller-missbrauch-oder-einvernehmlich-sie-wollte-nicht-mit-ihm-ins-bett-was-heisst-das-247584/ Schon im ersten Absatz ist erkennbar, dass die Frau dem Partner, mit dem sie eine (beiderseits ?)alkoholisierte Partybekanntschaft eingegangen ist, obwohl sie in einer festen Partnerschaft war, die Verantwortung zuschiebt für das was passiert ist: "Als er mich mit nach Hause nahm, mich küsste und berührte – und ich mich wie gelähmt fühlte." Sie hat also den Mund beim Küssen geschlossen gelassen ? Aktiv wird nur er dargestellt ! Diese Darstellung auf bento instrumentalisiert übrigens die Vorgänge in Köln genauso, wie es Andere zur Zeit auch tun, indem es gerade jetzt diesen Artikel platziert und auf die Äußerungen von Heiko Maas verweist, die er im Zusammenhang mit den Kölner Vorgängen geäußert hat.

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sonnix 11.01.2016, 15:54
17. Bei Augstein nichts Neues

Augen zu, Ohren zu, Weiter so. Es ist frustrierend zu lesen, dass die Vorkommnisse in Köln als "begrapschen" bagatellisiert werden. Ich fahre meine Freundin mittlerweile überall hin, weil öffentliche Verkehrsmittel in der Nacht nicht mehr zumutbar sind. Soviel zur Realität im Ruhrgebiet, abseits des elfenbeinturms.

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p.s.eudonym 11.01.2016, 15:55
18.

"Ein paar grapschende Ausländer und schon reisst bei uns Firnis der Zivilisation http://on.fb.me/1JwJUb7"

Bis dato dachte ich immer, Augstein hätte das Limit für merkbefreite Selbstgerechtigkeit schon lange ereicht, aber die jüngsten Ereignisse haben mich eines besseren belehrt.

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tageskolumne 11.01.2016, 15:55
19. Alles verzerrt

Und wieder werden Geschehnisse rund um die Flüchtlingskrise von der linken (aber ja so politisch korrekten) Öffentlichkeit instrumentalisiert. Und dabei völlig verzerrt. Es ist bereits klar, dass es sich nicht um "organisiserte Kriminialität" handelte, auch wenn der dt. Justizminister dies nahe legte. Und es waren auch keine gezielten "sexistischen" Übergriffe. Sondern es wurden ganz offenkundig im Zuge von viel Alkoholkonsum, Gruppendynamik und Enthemmung kriminelle Straftaten begangen, bei denen es im Kern um "Diebstahl" ging. Frauen als "leichte Beute" beim Entwenden von Handys und Geldbörsen waren hier die meisten Opfer. Genau so gab es aber auch Männer, die bestohlen und angepöbelt wurden. Herr Augstein sowie fast die gesamte Presse unterschlagen dies. Diese Sylvesternacht nun zu einem Fanal zu überhöhen und nur mit dem Asoekt frauenfeindliche Übergriffe zu konotieren, wird den Taten in keinster Weise gerecht.

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