Forum: Politik
Rassistische Übergriffe: Immer wieder Sachsen
DPA

Der pöbelnde Pulk von Clausnitz, die Flammen in Bautzen - der Hass gegen Fremde und Flüchtlinge wird kaum irgendwo so offen sichtbar wie in Sachsen. Warum?

Seite 1 von 25
Attila2009 22.02.2016, 13:33
1.

Ich frage mich auch: wer bezahlt die Schäden ?

Nicht nur den Schaden am Ansehen des Landes und für den mühsam angekurbelten Tourismus.
Die materiellen Schäden zahlt der Steuerzahler oder dann die Versicherungskunden, also wir alle !

dann beklagt man wieder dass kein Geld da ist für Infrastruktur,Kitas uw. Wie bekloppt sind den diese Idioten eigentlich ?

Beitrag melden
rjlegrand 22.02.2016, 13:36
2. Das wirkliche Problem

in Sachsen (und anderswo) sind nicht die besoffenen Gröhler, sondern die Vertreter der Staatsmacht, vom Ministerpräsidenten bis herab zu diesem Muskelpaket in schwarzer Uniform, das einem kleinen Jungen mal so richtig zeigt, was eine Harke ist. Fehlt eigentlich nur noch, dass der Herr Polizeipräsident im Rahmen seiner Maßnahmen gegen die Businsassen den Jungen wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Beamten anzeigt.
Solange hier nicht der Hebel angesetzt wird, kann es nur noch schlimmer werden. Armes Deutschland!

Beitrag melden
blogvormkopf 22.02.2016, 13:40
3. Schon im Vorspann des Artikels steckt eine Verharmlosung

"Der pöbelnde Pulk von Clausnitz, die Flammen in Bautzen - der Hass gegen Fremde und Flüchtlinge wird kaum irgendwo so offen sichtbar wie in Sachsen. Warum?"

"Kaum irgendwo"??? Nirgendwo!!! Warum wird das nicht einfach mal klar so hingeschrieben. Hier muss man nicht mehr eine Hand an der Handbremse haben, dazu liegen die Fakten zu deutlich auf dem Tisch und dazu ist das Thema zu wichtig.

Beitrag melden
branzkuebel 22.02.2016, 13:42
4. Ja...

...und diese Mentalität setzt sich bis in die exekutive Gewalt fort, anders ist das verstörende Interview des Chemnitzer Polizeipräsidenten nicht zu werten. Und Schuld haben auch alle Verharmloser und Pegida-Versteher wie der Prof. Patzelt, die ständig die Mär vom "besorgten Bürger" kolportieren. Diese ganze Art des Umganges mit rassistischem Gedankengut führt letztlich dazu, dass die Vorgänge vom Wochenende n den Stammtischen als "Notwehr " begriffen werden..

Beitrag melden
realist63 22.02.2016, 13:46
5. Sehr gut dargestellt

Ich als ehrlicher und weltoffner Sachse bin erschüttert wie die
Politik jahrelang versagt hat und immer nur die falschen beschuldigte und alles klein redet.
Und für diese Leute, die nichts zustande bringen, zahle ich Steuern. Schlimm

Beitrag melden
angst+money 22.02.2016, 13:46
6.

In der Tat sollte man sich über das aufgehetzte gemeine Fuß-"Volk" weniger aufregen als über die Taktierer und Verharmloser aus der Politik, vor allem in den C-Parteien. Im Wahlkampf in Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz hat man jetzt die Gelegenheit, diese Entwicklung in einer frühen Phase zu beobachten.

Beitrag melden
mhwse 22.02.2016, 13:48
7. ist doch wie in Mexico

die Drogenmafia sitzt dort in der Regierung ..

Wenn ein Land so durchseucht ist, dauert es ewig bis Normalität hergestellt werden kann.

Da kann sich der Normalbürger noch so liberal verhalten.

Es müssten quasi von einer anderen Regierung / Bundesland Kontrolleure dorthin gebracht werden, um Vorgänge bei Gericht, Polizei etc. zu überwachen.

Oder das Land wieder abschotten. Zaun z.B.

Beitrag melden
globalundnichtanders 22.02.2016, 13:54
8.

Zitat von blogvormkopf
"Kaum irgendwo"??? Nirgendwo!!! Warum wird das nicht einfach mal klar so hingeschrieben.
Naja, die restlichen "neuen" Bundesländer tun sich jetzt in der Statistik auch nicht besonders positiv hervor.

Beitrag melden
pk53 22.02.2016, 13:58
9. Es geht leider schon sehr lange so

Bereits im Jahr 2000 - immerhin vor mehr als 15 Jahren - waren meine Frau und ich für eine Woche zum Wandern in der sächsischen Schweiz. Eine wunderschöne Gegend, die man aber wegen der Rechten und Voll-Neonazis kein zweites Mal aufsuchen kann.

Schon damals konnte es einem passieren, dass in einem Lokal am Nebentisch lauthals rechtes Gedankengut geäußert wurde, gefolgt von provozierenden Blicken, die unsere Zustimmung erzwingen wollten. Ich kann mich aber nicht verbiegen und solchem Mist zustimmen, nur um nicht verprügelt zu werden. Da ich in meinem Alter nicht mehr so gut in der Lage bin, mich im Notfall körperlich zu verteidigen, bleibt Sachsen eine Nogo-Area.
Schade um ein schönes Bundesland, wir sind sicher nicht die einzigen Touristen, die aus genau diesem Grund dort nicht mehr hinreisen.

Beitrag melden
Seite 1 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!