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Rauswurf von FBI-Chef Comey: Trump tritt nach
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Das Echo auf den Rauswurf des FBI-Chefs James Comey ist verheerend für US-Präsident Donald Trump. Der attackiert den Geschassten nun persönlich.

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alpstein 11.05.2017, 21:43
60.

Zitat von Tr1ple
Der FBI typ hat zwei mal gesagt das nicht ermittelt wird. Es wurde Ermittelt... und Raus. Als Unternehmer würde ich mich auch entscheiden mit diesem Herrn keine Geschäfte mehr zu machen. Nun leider sind die USA kein Unternehmen und der Gefeuerte ein gesandter der Legislative.
erst lesen dann schreiben : die Ermittlungen richten sich nicht den Blonden persönlich sondern gegen Mitglieder des Wahlkampfteams, vor allem die die schon vorher auf der Gehaltsliste der Russen standen: z. B. Manaford und Parker.
Natürlich macht sich der Chef die Hände nicht schmutzig, dafür hat er das Personal das gut vernetzt war. Damit klärt sich auch die Frage warum gerade die zwei ihren Job von Trump bekamen

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Izmir..Übül 11.05.2017, 21:44
61.

Zitat von vor.morgen
Wenn Trump kritisiert wird, meistens von liberalen Medien oder der Opposition, wird das als Argument gegen ihn verwendet. Wenn Trump seinen Hinauswurf begründet, also den Gefeuerten kritisiert (wenn man den, den man feuert noch über den Grünen Klee lobt, ist das wohl etwas verlogen, oder etwa nicht), wird versucht auch das gegen Trump zu verwenden. Gähhhnnnnnn. Langsam wird das Trump-Bashing langweilig. Weil er kann sich sein Team selber aussuchen. Und es ist sein Recht den an die Spitze des FBI zu setzen oder von dort zu entfernen, den er entfernen will. Ich glaube die Aufregung darüber spielt sich primär in den Köpfen einiger linkliberaler Journalisten von CNN bis NBC ab. Dem normalen US-Bürger interessiert wie sein Arbeitsplatz gesichert wird und sicher nicht die politischen Spielchen aus Washington. Es ist ein Journalistenthema. Keines der Bürger.
Ja, genau so wie Watergate nur ein Journalistenthema war. Zum Gähnen finde ich vielmehr die untauglichen Versuche, Trumps massive Angriffe auf alle elementaren demokratischen Werte zu relativieren und zu verharmlosen.

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shoper34 11.05.2017, 21:45
62. head line

"Trump tritt nach " .....
"Trump tritt zurück" wäre mir lieber gewesen .
Das hat wohl auch der SPON- Mitarbeiter insinuieren wollen .

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Watschn 11.05.2017, 21:46
63. Es ist anzunehmen dass Trump leider recht hat mit seiner überaus profanen Rausschmiss-Begründung

Sonst würden nicht so kurz angebundene, von einem POTUS fürs Fussvolk unschnörkelhafte, direkte Begriffe wie "Blender, Angeber, Aufmischer..." fallen. Trump ist klar, dass die Untersuchungen weitergehen, und er mit solchen Angriffen eine schlechte Retourkutsche befürchten muss. Bei Wissen Trumps einer allf. Verstrickung seiner Person u. der unmittelbaren Regierungsebene (VIze, Justiz, Verteidigung, Aussenminister, Büroleiter) in russ. Gefilden wäre dieser Auftritt für ihn 100%-tödlich.

Und daher wird in causa Russlandconnection nichts Unappetitliches dran sein. Vielleicht hat man angesichts der polit. blutjungen Anfängerei im Trump-Lager damals bei der Transferierung höchstens ungeschickt agiert.
Das FBI darf die Untersuchungen auf keinen Fall stoppen. Sie muss mit oder ohne oberste Leitung weitermachen bis das Ergebnis feststellt, das weiss auch Trump. Auch wenn es ihm die Laune verdirbt...
Aber zitternd das Fallbeil fürchten, das muss er nicht... ;-)

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Atheist_Crusader 11.05.2017, 21:46
64.

Zitat von vor.morgen
Wenn Trump kritisiert wird, meistens von liberalen Medien oder der Opposition, wird das als Argument gegen ihn verwendet. Wenn Trump seinen Hinauswurf begründet, also den Gefeuerten kritisiert (wenn man den, den man feuert noch über den Grünen Klee lobt, ist das wohl etwas verlogen, oder etwa nicht), wird versucht auch das gegen Trump zu verwenden. Gähhhnnnnnn. Langsam wird das Trump-Bashing langweilig. Weil er kann sich sein Team selber aussuchen. Und es ist sein Recht den an die Spitze des FBI zu setzen oder von dort zu entfernen, den er entfernen will. Ich glaube die Aufregung darüber spielt sich primär in den Köpfen einiger linkliberaler Journalisten von CNN bis NBC ab. Dem normalen US-Bürger interessiert wie sein Arbeitsplatz gesichert wird und sicher nicht die politischen Spielchen aus Washington. Es ist ein Journalistenthema. Keines der Bürger.
Ich glaube, Sie verstehen die Tragweite des Ganzen nicht. Ja, ein Präsident darf den FBI-Direktor herauswerfen. Das ist zwar zuvor nur ein einziges Mal vorgekommen, aber prinzipiell darf er das.

Das Problem war auch nicht so sehr der Rauswurf, sondern das Timing: Comey hatte erst vor wenigen Tagen um weitere Mittel gebeten, um die Russland-Connection von Trump und seinem Team zu durchleuchten.
Zudem waren die genannten Gründe absolut erlogen: Trump und auch Sessions hatten sich noch während des Wahlkampfes sehr positiv über Comeys Handhabe der Clinton-Affähre geäußert. Genau damit hatten sie jetzt aber den Rauswruf begründet.

Das ist also alles Andere als Trump-Bashing. Der Mann steht im Verdacht Landesverrat begangen zu haben und da schmeißt er den obersten Ermittler raus. Wenn Sie das nicht für problematisch halten, dann weiß ich auch nicht.

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Schlaukeks 11.05.2017, 21:46
65. lach ...

Zitat von VvJ_Shogun
Was muss Trump eigentlich noch machen, um endlich seinen Willen zu kriegen und seines Amtes enthoben zu werden? Der arme Mann!
... irgendwie werde ich auch das Gefühl nicht los, dass er seine Idee Präsident zu werden jetzt verflucht. Er versucht immer krampfhaft was zu gutes (aus seiner Sicht) zu machen; alles geht schief und er ist dann am Ende der Idiot. :)

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oli h 11.05.2017, 21:47
66. Nun ja..

Mit dem Vertrauen ist das so eine Sache. Ich kenne eine Bundeskanzlerin, wen die einem das vertrauen ausspricht sollte man schon mal die Stellenanzeigen aufschlagen.

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tchantchès 11.05.2017, 21:47
67. Hoffentlich bald

Hoffentlich findet sich bald jemand, der diese ganze Freakshow abserviert.

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gammoncrack 11.05.2017, 21:49
68. Warum sollen wir vegessen, dass Frau Merkel

Zitat von vorsicht.sarkasmus
Was hätte Hillary Clinton bei einem Wahlsieg getan? Wohl genau das gleiche, sie hätte wohl Herrn Comey als FBI Chef entlassen. Und nun schreien die Demokraten auf, die vor einigen Wochen über das Verhalten von Herrn Comey aufgebracht waren und ihm Wahlbeeinflussung vorwarfen Aber der von Präsident Obama ernannte FBI Chef hat keinen Vertrag auf 10 Jahre, aus dem er nicht entlassen werden kann. D.as FBI ist auch nicht Teil der Legislative oder der Judikative, sondern der Exekutive, und deren Chef ist seit Januar Donald Trump. Er hat nicht gegen die US-Gesetze oder die Verfassung verstoßen. Viele Foristen vergessen auch, das Frau Merkel den Chef des Bundesnachrichtendienstes auch abberufen hat, weil er nicht mehr in die Richtung des Kanzleramts gepasst hat. Die Aufregung ist doch nur, weil es Herr Trump war, der die Entlassung von FBI Chef Comey vorgenommen hat. Dies ist einfach nur heuchlerisch von den US-Demokraten.
den Chef des BND entlassen hat? Hat der gegen Frau Merkel ermittelt? Dann ist das natürlich vergleichbar.

Der Vergleich ist nun wirklich an den Haaren herbeigezogen.

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danmage 11.05.2017, 21:51
69.

Zitat von vor.morgen
Wenn Trump kritisiert wird, meistens von liberalen Medien oder der Opposition, wird das als Argument gegen ihn verwendet. Wenn Trump seinen Hinauswurf begründet, also den Gefeuerten kritisiert (wenn man den, den man feuert noch über den Grünen Klee lobt, ist das wohl etwas verlogen, oder etwa nicht), wird versucht auch das gegen Trump zu verwenden. Gähhhnnnnnn. Langsam wird das Trump-Bashing langweilig. Weil er kann sich sein Team selber aussuchen. Und es ist sein Recht den an die Spitze des FBI zu setzen oder von dort zu entfernen, den er entfernen will. Ich glaube die Aufregung darüber spielt sich primär in den Köpfen einiger linkliberaler Journalisten von CNN bis NBC ab. Dem normalen US-Bürger interessiert wie sein Arbeitsplatz gesichert wird und sicher nicht die politischen Spielchen aus Washington. Es ist ein Journalistenthema. Keines der Bürger.
Ich denke die ganzen Trump-Apologeten und Hillbillys werden sich die Augen reiben, wenn sie merken dass Trump nur ein Blender und Versager ist und ihnen keine Arbeitsplätze bringt, außer vielleicht ein paar hundert in der Rüstungsindustrie.
Wie heisst es doch so schön: "Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber".

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