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Reaktion auf Brexit: Cameron soll nach Rücktritts-Ankündigung geweint haben
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Eine Mehrheit der Briten entschied sich für den Brexit - der Anfang vom Ende für Premier Cameron. Nach der Ankündigung seines Rücktritts soll es in seinem Amtssitz mit Vertrauten angeblich zu emotionalen Szenen gekommen sein.

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yonosoymarinero 26.06.2016, 21:32
1. Nicht die Mehrheit...

...der Briten hat für den Brexit gestimmt...sondern die Mehrheit der Wähler ! Soviel Genauigkeit muss sein.
Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis eindeutig . Und ja, es ist eine Chance...für GB...und für die EU.

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durchfluss 26.06.2016, 21:37
2. Selbstmitleid

Die Tränchen dürfte er vor Selbstmitleid vergossen haben. Sein unbedachter Schritt hat ihn ums Amt gebracht und sein Platz in den Geschichtsbüchern wird kein schöner sein, wenn Schottland oder Nordirland aus dem UK austritt - vermutlich wird er als schlechtester Premier aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Sein Spottname "Camoron" drückt ja ganz gut aus was seine Landsleute von ihm halten.

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Meskiagkasher 26.06.2016, 21:39
3.

Natürlich ist es zum Weinen. Wie schon beim Schottland-Referendum hat er erst etwa zwei Wochen vorher wirklich verstanden, wie groß die Welle ist, die da rollt. Er hat weder Nigel Farage noch Boris Johnson ernst genommen, weil er nicht glauben konnte, dass auch in England Leute mit Gepoltere nach dem Vorbild Trump Referenden für sich entscheiden könnten. Er hat gemerkt, dass er ewig als der Premier gelten wird, der erst fast Schottland verloren hat, dass England aus der EU verloren hat, und der immer noch Schottland verlieren könnte. Könnte durchaus sein, dass in der nächsten Wochenaudienz die Queen ihm eine mit der Handtasche drüber zieht.

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mimak 26.06.2016, 21:40
4. Wenn Dummheit weh tun würde

hätte Hr. Cameron seitdem er das Referendum angekündigt hat weinen und schreien müssen. Jetzt jetzt muss endlich die Suppe auslöffeln, das er uns eingebrockt hat. Und er soll auch endlich SOFORT zurücktreten.

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chjuma 26.06.2016, 21:48
5. Ich weiß überhaupt nicht warum hier so

eine Aufregung wegen einem Volksreferendum ist. Der Brexit findet sowieso nicht statt. Oder glaubt hier jemand im ernst dass die EU ihren zweitgrößten Nettozahler einfach so ziehen lässt? Als ob in der EU der Volkswille irgendetwas zählen würde. Draghi, Merkel und Juncker entscheiden was passiert. Nicht irgendein dämliches Volk. Ich bin nur gespannt wie das dann alles heißen soll. Der Afghanistankrieg hieß robuster Hilfseinsatz. Msl sehen wie sie den Ausfall des Brexit phantasievoll ummanteln. Diese Bande treibt Europa in den Bürgerkrieg. Mit anderen Worten, sie tun immer das Gegenteil von dem, was sie angeblich nicht wollen.

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dirk.brekow 26.06.2016, 21:51
6. was hat Cameron erwartet?

Wenn man keine Argumente für den Verbleib hat, Boris Johnson, den man aus London vertrieben hat, für den Austritt plädieren lässt mit nationalistischen Argumenten. Und Farage etwas versprechen läßt, was er noch nicht mal halten kann. Ist Farage in der Regierung? Die Labour-Partie überhaupt nicht zu sehen ist, bis auf Jo Cox und die ist durch Farage tot. Und jetzt wo die Realität die Briten einholt, will keiner es gewesen sein. Was für ein Armutszeugnis. Aber ständig auf die EU drauftreten. Ist ja auch einfacher.

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dennis_mendoza 26.06.2016, 21:53
7.

Cameron hat sein Wahlversprechen gehalten, das sollte man auch nicht vergessen und verdient Respekt. CDU und SPD hätten auf die Meinung der Wähler gelinde gesagt gepfiffen.

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Walter Sobchak 26.06.2016, 22:08
8.

Zitat von mimak
Und er soll auch endlich SOFORT zurücktreten.
Ist er nicht SOFORT zurückgetreten?

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Oskar ist der Beste 26.06.2016, 22:09
9. das Problem ist...

...das die Torys über die EU tief zerstritten waren und sind: um überhaupt die Wahlen in 2015 erfolgreich bestreiten zu können, hat Cameron den Brexitern in der eigenen Partei den Referendum Knochen zuwerfen müssen und tatsächlich hat er mit Ach und Krach eine Mehrheit bekommen, das mag kurzfristig für die Torys eine gute Sache gewesen sein, aber für das Land war dies allein wegen dieses Referendum eine Katastrophe (und wegen vielerlei anderer Gründe), denn wäre es zu einer Fortführung der Koalition mit den Liberalen gekommen, dann hätte es dieses Referendum nicht gegeben.
und bevor jetzt einige anmerken, das sei eine undemokratische Argumentation, dazu möchte ich anmerken, daß man in einer repräsentativen Demoktratie über bestimmte Dinge die Bürger nicht abstimmen läßt, dazu gehört die Todesstrafe, die Entscheidung, in einen Krieg zu ziehen und eben auch, ob man einer Gemeinschaft angehört, die, bei aller berechtigten Kritik, immerhin ein wichtiger Faktor ist, daß Europa seit 1945 im Wesentlichen Frieden geniessen kann.

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