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Reaktion auf Brexit: Seehofer fordert mehr Referenden in Deutschland
DPA

Horst Seehofer verlangt nach dem Brexit in entscheidenden Fragen mehr Bürgerbeteiligung in Deutschland. Dem SPIEGEL sagte der CSU-Chef, Referenden seien "der Kern moderner Politik".

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Marv89 24.06.2016, 12:19
1. Eher das Gegenteil

An dem Brexit sieht man doch sehr deutlich, das der durchschnittliche Wähler nicht den Konsequenzen seines Handeln bewusst ist (nicht dass das bei vielen Politikern anders wäre), und den Terror der alten Generation!

Junge Menschen haben Mehrheitlich für den Verbleib in der EU gestimmt.

Volksentscheide, bei denen der Wähler nicht durch Fakten sondern durch Furcht und Angstmacherei beeinflusst wird, sind fatal für jedes Land.

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fx33 24.06.2016, 12:19
2. Ach, der Seehofer wieder...

Wo er sich den Populisten anbiedern kann, ist ihm nichts zu blöd.
Der durchschnittliche Wähler hat nicht die Zeit, und sicher nicht wenige auch nicht die kognitiven Fähigkeiten, sich jeweils in die Details des Abstimmungsthemas einzuarbeiten.
Wie war das noch beim Lissabon-Vertrag? Da wurde auch eine Volksabstimmung gefordert, aber nicht mal Seehofer hat den komplett gelesen, geschweige denn verstanden. Obwohl er einen Fulltime-Job hat, der sich nur um solche Themen dreht.
Wie sollte der Durchschnittswähler dazu eine zur Abstimmung hinreichend fundierte Meinung haben können?

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karlheinz-hesse 24.06.2016, 12:20
3. Ach Seehofer,

was soll das Geben?
Wenn der vor Angst besorgte Volksdeutsche über das Schicksal der EU oder Deutschland abstimmen soll?
Die Storch hatte ja schon heute Morgen Tränen in den Augen. Die Rechten kriechen wieder aus Ihren Löchern und verbreiten Angst und Lügen. Ich sehe dunkle Wolken auf uns zu kommen.

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Anur 24.06.2016, 12:20
4. Das ist der falsche Schluss.

Auch direkte Demokratie will gelernt und gut organisiert sein. Die Schweiz hat ein lange Tradition, eine staatliche Organisation und eine gut gebildete und politisch interessierte Gesellschaft. Das trifft auf kaum ein anderes Land auf der Welt zu. Das katastrophale Bildungssystem der Briten und die massive Verbreitung von Boulevardmedien bei fehlender staatlicher Organisation sind, wie sich jetzt zeigte, das Einfallstor für antidemokratische Populisten. Die schwäche der Demokratie ist nun einmal auch, dass sie durch sich selbst abgeschafft werden kann. Man sollte nicht vergessen, dass auch die NSDAP einmal durch Wahlen an die Macht gelangte.

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Havel Pavel 24.06.2016, 12:22
5. EU Politik darf sich nicht weiter an ideologischen unrealistischen Idealvorstellungen festklammern

Die EU Politik muss sich an den Wünschen und Bedürfnissen des gemeinen Volkes orientieren und nicht nach Gutsherrenart von einigen wenigen selbstherrlich einfach bestimmt werden. Wohin dies führen kann hat sich nun ja deutlich in Grossbritanien abgezeichnet. Bleibt zu hoffen die Politiker ziehen ihre Lehren daraus und richten die EU Politik mehr nach dem Willen des Volkes aus, um so die EU nicht gänzlich ins Abseits zu drängen.

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Du_bist_Bob 24.06.2016, 12:23
6. Mehr als Reden!

Wo bleibt die Initiative Bayerns im Bundesrat?
Ist die CSU nicht seit über 10 Jahren in der Regierung? Also wo bleibt ein entsprechender Antrag der Regierung.
Wann kommt von Herrn Seehofer mehr als nur heiße Luft.

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christiewarwel 24.06.2016, 12:23
7. Gerne

allerdings müssen wir uns dann erst mal über die Informationspolitik, die Berichterstattung in den Öffentlich-Rechtlichen, die Stellung diverser Medienmogule und ein paar andere Kleinigkeiten, wie die Schulpolitik, unterhalten.

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advocatus diaboĺi 24.06.2016, 12:24
8. Auf keinen Fall

Die letzten Entwicklungen zeigen deutlich, dass immer mehr Bürger für rechtspopulistische Gedanken anfällig sind. Die Regierung darf sich hiervon nicht beeinflussen lassen. Es ist gut, dass in Deutschland die indirekte Demokratie konsequent umgesetzt wurde. Die anderen europäischen Länder beneiden uns deswegen.

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sickandinsane 24.06.2016, 12:24
9. Schhwierige Sache

Letztendlich geht es immer um alt gegen jung, reich gegen arm, siehe Brexit Abstimmung. Ich als junger Mensch habe keine Lust bei meiner längeren Zukunft Abstriche machen zu müssen weil es den älteren nicht passt. Und durch Propaganda und Meinungsmache lassen sich gelinde gesagt genug "dummies" auf eine Seite ziehen. Unsere Politik hat zwar oft nicht viel Ahnung vom realen Leben, aber lieber so als von noch Ahnungsloseren mitbestimmt zu werden.

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