Forum: Politik
Reaktion auf Giftgasattacke: Macron erwägt Militärschlag in Syrien
AFP

Der französische Präsident Macron hält einen Angriff auf Chemiewaffen in Syrien für möglich. Eine Entscheidung werde in Kürze gefällt. Die USA haben einen Zerstörer in die Region entsandt.

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muzepuckel 10.04.2018, 23:34
40.

Die deutsche Regierung fällt niemandem in den Arm. Um das zu tun müsste die erstmal Herr im eigenen Haus sein, was sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ist.
Als Ende der Besatzungszeit steht ja 2099 bzw. 2100 im Raum.
Solange haben wir nicht mal im eigenen Land was zu melden.
Die Friedensbewegung gibts praktisch nicht mehr.
Es wird also niemand anderes kommen, der Deutschland aus dem aufziehenden großen Krieg heraus hält. Das müssen wir schon selber tun. Jeder Bürger. Vor allem die mit Kindern.
Die Kriegstreiberei großer Teile der westlichen Regierungen mitsamt deren Medien ist ungeheuerlich. Ich bin mir sicher, daß die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes keinen Krieg will.
Ich bin mir leider aber auch genau so sicher, daß nicht vielen klar ist, wie nah wir am Rande des 3.Weltkrieges stehen und das ist auch die Schuld unserer Qualitätsmedien, die solchen Wichten wie Macron
die Androhung von völkerrechtswidrigen Angriffen mit dem Potenzial einen Weltenbrand zu erzeugen, einfach durchgehen lassen.

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MatthiasSchweiz 10.04.2018, 23:36
41.

Ein mutmasslicher Giftgaseinsatz, wo man nichts darüber weiss, nicht einmal, ob er so stattgefunden hat, wie von den islamistischen Terroristen dargestellt, welche selber sogar ganz oben auf der Verdächtigenliste sind, so etwas durchzuführen, aber Hauptsache, einfachmal einmal aus politischen Gründen losschlagen? Bedenklich ist, wie zunehmend hysterisch und irrational sich der Westen, vor allem die USA, verhält, weil seine Pläne wie in Syrien, der Ukraine, nicht aufgegangen sind, und die Weltvorherrschaft immer mehr zerbröckelt. Manche scheinen auch Krieg mit Russland und China dafür in Kauf zu nehmen.

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thousandguitars 10.04.2018, 23:38
42. Schöne heile Welt

Zitat von g.raymond
Die Assad-Regierung kann auch nach dem vorraussichtlichen Kriegsende immer noch angeklagt werden wegen des Einsatzes von Chemiewaffen.
OK. Hypothetisch:

Es ist das Jahr 2022. Der Krieg in Syrien ist beendet. Gewinner/Verlierer lassen wir mal offen. Obwohl klar ist, dass statistisch gesehen alle verloren haben werden...

2022 - Der Internationale Gerichtshof erwartet Assad und seine Unterstützer zur Verhandlung wegen des Vorwurfs des illegalen Einsatzes von Chemiewaffen.
Assad, Putin und Rohani erscheinen pünktlich vor Gericht.

Und wer das glaubt...

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schmuella 10.04.2018, 23:49
43. Willkommen im Irrenhaus

In der "Zeit online" konnte man heute lesen:

"Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich für eine offizielle Untersuchung des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien ausgesprochen. Russland wolle im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf einbringen, auf dessen Grundlage Expertinnen und Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) den Fall untersuchen sollen, sagte er in Moskau. Auch Syriens Präsident Baschar al-Assad fordert eine offizielle Untersuchung."

(http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-04/duma-chemiewaffen-russland-giftgas-untersuchung)

Die Antwort von Frau Merkel darauf:

"„Das kann auch meinetwegen noch mal nachgeprüft werden. Aber das hilft uns bei der Verurteilung des Falles jetzt nicht weiter.“

(https://www.welt.de/politik/deutschland/article175317700/Syrien-Das-grenzt-an-ethnische-Saeuberung.html)

Nach dieser Logik ist es also egal, ob es einen Giftgasangriff gegeben hat und von wem er ausgegangen ist. Die SA und Russland sind schuld, so oder so.

In den Medien wird von einem "mutmaßlichen Giftgasangriff" gesprochen. Ob bewiesen oder nicht, egal. Frankreich und USA wollen einen Vergeltungsschlag.

Das ist doch alles Wahnsinn.

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freddygrant 10.04.2018, 23:55
44. Mit dem Eintritt ...

... der Saudis als Partei auf Seite der Gegner Syriens
und dessen aktuellen Regimes mit Präsident Assad
wird immer deutlicher wie sich die Kriegsparteien
für das kommende Inferno im Nahen Osten
herausbilden. Damit wird auch deutlich, dass die
Gründe für die militärische Ausseinandersetzung
dann keine demokratischen und religiösen mehr
sind sondern wie aus den Kriegen des vorigen
Jahrhunderts bekannt letztlich materielle und
wirtschaftliche - und damit also zur Machterweiterung
bzw. deren Revision.

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torquemada 10.04.2018, 23:59
45. Macron?

Die Affinität Frankreichs zur Einmischung im Maghreb aus kolonialistischer Tradition heraus ist mittlerweilen Jedem bekannt. Die lange Tradition der französischen Regierung den syrischen Assad Clan zu unterstützen, scheint immer noch tabuös zu sein. Soll heissen, La France denkt darüber nach, warum es passiert, was nicht passieren hätte sollen. Entweder die UNO in Syrien oder Schlachten bis zum bitteren Ende.

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leo.dom 11.04.2018, 00:01
46. Die friedliche Lösung

Zitat von irobot
Wie soll denn eine friedliche Lösung aussehen? Alle fassen sich an die Händchen und tanzen Ringelreihen? In der Levante ist die Fähigkeit zum Kompromiss so unterentwickelt, dass dort niemand an einer Lösung interessiert ist, bei man nicht die ganze Macht in Händen hält. Also, was tun?
ist doch recht einfach: Alle ausländischen Invasoren, auch die USA, Türkei, Saudiarabien, etc. ziehen sofort ab undstellen alle Kampfhandlungen ein, da sie völkerrechtlich illegal in Syrien sind. Wegen des Konfliktpotenzials mit Israel sollte auch der Iran abhziehen. Die Souveränität von Syrien wird von allen Nachbarländern akzeptiert. Die Russen bleiben, da sie offiziell zur Hilfe eingeladen wurden, stellen erst einmal mit der besehenden Regierung das syrische Staatswesen auf säkulärer Basis und mit voller Religionsfreiheit wieder her und organisieren die Hilfe für die Bevölkerung, die notwendig ist. Der Westen stoppt alle Sanktionen, um Syrien wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung zu ermöglichen. Dann erfolgen freie, demokratische Wahlen. So wird man sehen, welchen Weg Syrien gehen wird. Anschließend erfolgt unter Führung der UNO die völkerrechtliche Aufarbeitung des Syrienkonfliktes mit allen Konsequenzen.

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Wolfgang Heubach 11.04.2018, 00:02
47. Wir stehen am Vorabend eines Krieges

Zu viele haben den Finger bereits am Abzug - Herr Macron gehört dazu. Und Frau May macht ohnehin alles mit, um von ihren hausgemachten Problemen abzulenken. Frankreich und Großbritannien haben aus dem Libyen-Desaster nichts gelernt. Beweise sind nicht gefagt. Jeder Krieg begann mit einer Lüge. An das elend geschundene Volk in Syrien denkt offenbar niemand. Dieser Krieg wird Auswirkungen auf Europa und damit auch auf Deutschland haben. Und unsere Politiker? Tafeln wohl noch in Meseberg.

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leo.dom 11.04.2018, 00:09
48. Die friedliche Lösung

ist doch recht einfach: Alle ausländischen Invasoren, auch die USA, Türkei, Saudiarabien, etc. ziehen sofort ab undstellen alle Kampfhandlungen ein, da sie völkerrechtlich illegal in Syrien sind. Wegen des Konfliktpotenzials mit Israel sollte auch der Iran abhziehen. Die Souveränität von Syrien wird von allen Nachbarländern akzeptiert. Die Russen bleiben, da sie offiziell zur Hilfe eingeladen wurden, stellen erst einmal mit der besehenden Regierung das syrische Staatswesen auf säkulärer Basis und mit voller Religionsfreiheit wieder her und organisieren die Hilfe für die Bevölkerung, die notwendig ist. Der Westen stoppt alle Sanktionen, um Syrien wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung zu ermöglichen. Dann erfolgen freie, demokratische Wahlen. So wird man sehen, welchen Weg Syrien gehen wird. Anschließend erfolgt unter Führung der UNO die völkerrechtliche Aufarbeitung des Syrienkonfliktes mit allen Konsequenzen.

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keiler70 11.04.2018, 00:13
49. süß

Herr Macron hat also auch noch nicht begriffen, daß die Grande Nation spätestens im Dreck Algeriens verendet ist. Schade um die armen Menschen in Syrien, die diesen Größenwahn ausbaden müssen. Toller Hoffnungsträger in Europa...Nimmt Frankreich dann auch mehr Flüchtlinge auf, oder dürfen wir dann wieder ran?

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