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Reaktion auf Hoeneß-Urteil: Gabriel droht Schweizer Banken
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"Man muss die Schweizer Banken zwingen, alles offenzulegen": Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will nach dem Urteil gegen Uli Hoeneß Steuerhinterziehung stärker bekämpfen. Auch Bankvorstände müssten wegen Beihilfe vor Gericht gestellt werden, forderte der SPD-Chef in der "Passauer Neuen Presse".

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was..soll..das?? 14.03.2014, 10:03
30. Erstmal sollte...

...man im eigenen Land dafür sorgen, dass man seine Landsleute unter Kontrolle bringt indem man z.b. deutsche Banken dazu verpflichtet grosse Transaktionen/ Investitionen bzw viele kleine zu melden in bekannte Länder wie die Schweiz zu melden. Sollte es solche Gesetze bereits geben, sollte man sie auch nutzen. Erst wenn wir alles "in house" gemacht haben, sollte man an andere herantreten.
Die Politik wird immer populistischer ist der Bildungsdurchschnitt so niedrig geworden?

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flo69 14.03.2014, 10:05
31. @sapereaude!

"...Onkel Sigmar könnte ja mit gutem Beispiel vorangehen! Bei der Gelegenheit könnte man auch gleich die "Nebeneinkünfte" wirklich offen legen..." Sie vergessen, dass es die SPD war, die nach der Diskussion um Steinbrücks Nebeneinkünfte genau dies wolle und am Wieerstand von schwarz/gelb gescheitert ist. Was aus schwarz gelebr Sicht auch Sinn macht. Auf der Top Ten Liste der Nebeneinkünfte befinden sich neben Steinbrück noch 9 schwarz7gelbe Politiker. Tun sie uns bitte allen einen gefallen und machen Sie sich schlau bevor Sie hier Unwahrheiten verbreiten... Kann Ihren Frust aber verstehen: Sauer auf die Roten sein und deren Positionen gut finden. Ganz schöner Zwiespalt, meinen Sie nicht ?

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Fred Hofer 14.03.2014, 10:06
32. Schweizer Banken

Der gute Herr Gabriel scheint der Zeit hinterher zu hinken. Mittlerweilen stellt jeder CH-Banker, der nicht total verblödet oder hoffnungslos geldgierig ist, seinen deutschen Kunden den Schwarzgeldkoffer vor die Tür.

Bezeichnenderweise hat die Bank Vontobel die Daten von Herrn H. geliefert, also was soll das Geschrei?

Herr Gabriel soll mal den Amis wegen Delaware auf den Pelz rücken, aber dafür fehlt ihm wahrscheinlich der Mut. Auf die kleine Schweiz zu prügeln, ist da schon viel attraktiver, und der zwischen Bundesliga und RTL am Mittag zappende Wutbürger wird es ihm verdanken.

Viele Grüsse aus der Schweiz
Fred Hofer

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moistvonlipwik 14.03.2014, 10:07
33.

Zitat von eule_neu
Gabriel schießt mal wieder über das Ziel hinaus. Wie will er denn die Schweitzer zwingen? Wenn die Schweizer Banker wollen, könnten sie jedem Ausländerkonto ein "Nümmerli" geben und die deutschen Steuer-CD-Händler hätten keine Chancen mehr. Wenn die Banker dann noch die 25 %ige Kapitalsteuer pauschal nach Deutschland überweisen würden, wäre alles in Ordnung und das Bankgeheimnis geschützt. Zu etwas zwingen kann man die Schweiz nicht, auch hier ist Diplomatie gefragt. Also Herr Gabriel, diplomatisch in ihren Reden bleiben ...
Anonyme Nummernkonten verstoßen gegen Vorgaben der OECD, die auch die Schweiz für sich anerkannt hat. Zudem droht in diesem Falle erheblicher Ärger mit Uncle Sam: FACTA verpflichtet schweizer Banken zu umfassender Kooperation mit U.S. Behörden. Übrigens: die U.S. haben angefangen, Daten an ihre Verbündeten herauszugeben.
Die Schweiz wird also wohl früher oder später einknicken.

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frankasten 14.03.2014, 10:07
34. Ich vermute mal. Herr Gabriel klopft nur auf den Busch.....

und schaut dann, was nach der psychologischen Kriegsführung unten rausfällt, zu gut Deutsch, wem die Nerven durchgehen werden. Die wirklich dicken Dinger werden das nicht sein, die haben auf der Welt noch ganz andere Möglichkeiten als die Schweiz. Gefickt eingeschäd.......

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waldemar 14.03.2014, 10:08
35. Moment mal ...

... "der SIGMAR GABRIEL", der letztes Jahr das Steuerabkommen mit der Schweiz abgelehnt hat?

Jetzt bitte nicht über mich herfallen, wenn ich da was falsch verstanden habe:

Dieses Steuerabkommen hätte anonym einen 20%-Anteil der Zinserträge rückwirkend bis zu einem bestimmten Datum an den deutschen Fiskus gezahlt.

Was, lieber Herr Gabriel wäre daran falsch gewesen. Gut, Herr Hoeness hätte nicht am Pranger gestanden und müsste nicht in das Gefängnis, da ja dann alles legal wäre.

Aber vermutlich braucht man einige Prominente, die man vorführen kann. Anonym ist das Stichwort, was Herrn Gabriel vielleicht nicht ganz so gut gefallen hat ...

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nixda 14.03.2014, 10:08
36. ich erklärs Ihnen gerne

Zitat von simon.meister6
Warum fordert Gabriel nicht, dass die deutschen Banken alles offenlegen müssen. In D wird pro Jahr 60 - 70 Milliarden Schwarzgeld gewaschen. Dann fordert er das Gleiche vom Bankplatz London, von den Bankplätze in den USA. Was ist eigentlich moralisch der Unterschied zwischen deutschem Schwarzgeld in der Schweiz und russischem Schwarzgeld in Deutschland. Ich konnte das intellektuell noch nicht nachvollziehen.
Die Russen, Entschuldigung Herr Putin, hat(haben) es geschafft den Diebstahl von Gas und Öl zu beenden. Nun sind reiche russische Geschäftsleute allesamt Oligarchen. Amerikaner sind weiterhin einfach nur reich. Viele Leute denken schon das Wort Oligarche habe etwas mit Russland zu tun und bedeute Verbrecher. Das Wort kommt aber aus dem Griechischen.

Die Schweizer, diese frechen Verbrecher, wagen es doch tatsächlich noch das Volk zu befragen was es möchte. Solche Ideen mag man in der EU gar nicht. Offensichtlich ist Martin Schulz ja auch sehr daran beteilig sogar noch die letzten Reste von Mitbestimmung abzuschaffen. Wenn es nach ihm geht sollen dann 17 (oder waren es 27?) Leute neu alleine bestimmen. Ob er wohl will einer dieser wenigen Wahren zu sein?

Da kann man solche altmodischen Ideen, dass ein Volk selbst entscheidet nicht gebrauchen.

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bunkerschulte 14.03.2014, 10:08
37. An die eigene Nase fassen

Es wird immer so viel von den negativen Folgen der Steuerhinterziehung für die Steuermoral gesprochen. Für mich persönlich ist es demoralisierender zu sehen, wie Politiker Steuergelder in Milliardenhöhe in den Sand setzten - da ist der Flughafen in Berlin nur die Spitze des Eisbergs!

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Jom_2011 14.03.2014, 10:10
38. .

Zitat von cyrano11
Gabriel sollte vor allem ein Gesetz auf den Weg bringen, in dem Politiker für die Verschwenden von Steuergeldern haftbar gemacht werden können...
Das war auch mein erster Gedanke. Gemessen an der Steuergeldverschwendung der Politik ist das Hinterziehen der Steuern von Hoeneß peanuts. Zumal die ominösen 27 oder 28 Mio reine Zahlenspielereien sind, basierend auf der Rechenlogik eines Finanzbeamten.

Da hat H. ca. 50.000 Transaktionen gemacht (ein sicheres Zeichen für einen "Spielsüchtigen"), vermutlich etwas mehr "gewonnen" als "verloren". Steuern zahlt er nicht auf die Zahl unterm Strich, sondern für alle "gewonnenen" Transaktionen. Eine Verrechnung mit den Verlusten - nicht statthaft. Die anfänglich 3,5 Mio oder so waren bestimmt korrekt angegeben.

Wen wundert es dann, daß viele Großverdiener gar nicht mehr in D gemeldet sind und große Konzerne wie MB trotz Millionen an Subventionen in irgendwelchen Steuerparadiesen sitzen und gar keine Steuern mehr in D bezahlen.

Wenn es eine Debatte über eine Verschärfung der Strafe für Steuerhinterziehung geben sollte, dann muß diese parallel zu einer über die Steuergerechtigkeit/-gesetzgebung und Steuergeldverschwendung der Politik geführt werden. Alles andere ist heuchlerisch.

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gernot999 14.03.2014, 10:12
39. Hat die NSA was gegen Gabriel in der Hand?

oder warum macht er sich so laut gemein mit den Besatzern?

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