Forum: Politik
Reaktion auf Orlando: Trump und Clinton eröffnen Terror-Wahlkampf
REUTERS

Wahlkampthema Orlando: Die beiden US-Präsidentschaftsbewerber reagieren sehr unterschiedlich auf das Massaker - Hillary Clinton äußert sich mäßigend, ihr Rivale Donald Trump aggressiv.

Seite 1 von 9
forumgehts? 13.06.2016, 17:47
1. Für

den Normalamerikaner ist doch der Staat der grösste und gefährlichste Terrorist. Deshalb ist er ja auch bis an die Zähne bewaffnet, um sich ggf. gegen ihn zu wehren. Was wir als Massaker betrachten, sind für die Amerikaner eben bedauerliche aber unvermeidbare Kollateralschäden. Sonst gäbe es schon lange andere Waffengesetze.

Beitrag melden
Dr.Ulrich 13.06.2016, 17:49
2. Manche sind sprachlos, andere eben nicht

Ob es besonders klug ist, Islamisten die Einreise zu verbieten oder schärfere Waffengesetze zu fordern, kann man diskutieren. Der Beitrag, der mich wirklich fassungslos macht, stammt mal wieder von unserer Kanzlerin: "Wir sind fest entschlossen, … doch unser offenes, tolerantes Leben fortzusetzen". Das hätten die Ermordeten in Orlando bestimmt auch gern getan - es hat sie nur niemand danach gefragt, ob sie ihr offenes, tolerantes Leben nicht noch ein wenig fortsetzen möchten.

Beitrag melden
ediart 13.06.2016, 17:53
3. Verstehe...

die Aufregung nicht. In den USA dürfen sich die Einwohner bis an die Zähne bewaffnen, daher finde ich es schon fast selbstverständlich, dass auch geschossen wird.
Und dieser ganze Anti Terrorwahn von den Terroristen die ihren Terror in alle Welt exportieren z.B.Drohnenattaken!
Von den USA ist Schlimmstes zu befürchten.

Beitrag melden
Schlumperli 13.06.2016, 17:54
4. Seid doch mal ehrlich

Wäre der Anschlag von einem erklärten Trump-Anhänger verübt worden, würde Clinton das jetzt ausnutzen.

Und wie immer in deutschen Medien:
Ein gutes Foto von Clinton, ein schlechtes von Trump.

Beitrag melden
ackergold 13.06.2016, 18:01
5. Shame on you Mr. Trump!

Trump scheint kaum noch zurechnungsfähig zu sein. Mir wird Angst und Bange, wenn ich mir vorstelle, ein Mensch mit solch absurden Ansichten könnte tatsächlich Führer der größten Staats- und Kriegsmacht der Welt werden. Sorry, das mag ich mir heute noch nicht vorstellen.

Beitrag melden
globus1 13.06.2016, 18:02
6. Ist die Terrorbekämpfung nicht in erster Linie eine Sache der Geheimdienste, der Polizei usw.?

Nicht jeder, der verdächtig klingende Sprüche abliefert, ist wirklich gefährlich. Vor allen Dingen klingt bei manchen Menschen etwas verdächtig, was gar nicht verdächtig ist. Ein echt schwieriges Thema.

Beitrag melden
ackergold 13.06.2016, 18:07
7.

Zitat von Dr.Ulrich
Ob es besonders klug ist, Islamisten die Einreise zu verbieten oder schärfere Waffengesetze zu fordern, kann man diskutieren.
Es geht aber nicht darum "Islamisten" die Einreise zu verbieten, sondern Trump will sie ALLEN Moslems versagen. Islamisten erkennt er nämlich nicht.

Dumm ist allenthalben, dass er nicht mal begreift, dass es schon zig Millionen Moslems in den USA gibt, die sich alle nach Belieben Waffen kaufen können. Ein Einreiseverbot ändert daran überhaupt gar nichts. Das ist pure Demagogie.

Beitrag melden
frenchie3 13.06.2016, 18:08
8. Egal ob der IS direkt eingegriffen hat

oder der Täter sich selbst radikalisierte - die Schuld liegt beim IS. Aber Trumpel soll mal verraten was er dagegen machen kann. Jeden Tag kann ein Depp zur religiösen Konkurrenz gehen, selbst ein Jude. Also los Donnie, Butter bei die Fische. Kleinbomben funzt nicht, oder schaust Du keine Nachrichten?

Beitrag melden
shakshirak 13.06.2016, 18:15
9.

Der Mörder von Orlando hat nach jetzigem Kenntnisstand nichts mit Terrorismus zu tun. Es war eine einzelne, gestörte Person, die sich im Netz allein radikalisiert hat. Der Polizei gegenüber hat der Täter erklärt, er wolle die Ziele des IS unterstützen. Al Quaida ist einfach unmodern geworeden. Natürlich vereinnahmt der IS diesen Täter gern für sich, weil er dadurch stärker erscheint.
Der Mörder hat auch nicht aus religiösen motiven gehandelt. Seine Abneigung gegen Homosexuelle deckt sich mit der Weltanschauung der meisten NRA-Mitglieder.
Der Mörder ist kein Flüchtling oder Einwanderer. er ist US STaatsbürgern und in den USA geboren. Es ist schlicht unverständlich, wie man die Terror- oder Flüchtlingsdebatte anhand dieses Falles führen kann.

Beitrag melden
Seite 1 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!