Forum: Politik
Reaktion auf Super Tuesday: USA fürchten "feindliche Übernahme" Trumps
AP

Der Triumph von Donald Trump erschüttert die Republikaner. Selbst Schuld, meinen viele US-Kommentatoren: Die Partei habe die Tiraden des Milliardärs zu lange geduldet - jetzt drohe ein "heiliger Krieg".

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leasch 02.03.2016, 10:30
1. Manche nennen

es feindliche Übernahme - andere Demokratie.

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bk69 02.03.2016, 10:39
2. Trump als Sieger bei den Vorwahlen

... bedeutet ja erst einmal gar nichts. Sie zeigen lediglich auf, dass man mit der aktuellen Politik unzufrieden ist - und darauf muss man reagieren.
Letztendlich kann sich Clinton keinen besseren Gegenkandidaten wünschen. Sie hat alle Chancen Präsidentin zu werden, da viele Republikaner sicherlich nicht bereit sind, bis zum Äußeren zu gehen.

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japan10 02.03.2016, 10:42
3. Frage

Was soll noch schlimmer werden, als bei den letzten Präsidenten? Die Politik wurde doch schon in den 90er geschrieben.
Was kostet es eigentlich Präsident in den USA zu werden?

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saiber 02.03.2016, 10:43
4. Trump mag seine

Donald Trump hat vor einigen Wochen doch gesagt, woran sein Erfolg bei den Wahlen liegt.
Er mag die "ungebildeten" Amerikaner. Das ist der Grund warum Amerika, den Praesidenten oder die Republikaner (denn soweit ist es noch nicht) den Kanditaten bekommen, den sie verdient haben.

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fredadrett 02.03.2016, 10:43
5. Es ist immer wieder erschreckend

wie gering der Respekt von Wählerstimmen ist. Trump wurde von einer Mehrheit gewählt. Er hat sich im politischen Wettbewerb am besten geschlagen.
Und in den Medien, besonders SPON, wird aktiv Stimmung dagegen gemacht. Warum, wo ist hier der Journalismus? Sachliche Darstellung des Geschehens in der Welt ist die Aufgabe der Medien. Der Leser bekommt allerdings ständig vorgefertigte Meinungen aus dem Journalismus Wunderland, meist ohne jegliche Realitätsnähe.

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carsti3000 02.03.2016, 10:45
6.

Zitat von leasch
es feindliche Übernahme - andere Demokratie.
Guter Punkt. Das Establishment darf halt den demokratischen Wandel demonisieren und umetikettieren.

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kazookie 02.03.2016, 10:47
7.

Und genau bei den Medien in Amerika liegt auch der Denkfehler. Sie schätzen den amerikanischen Wähler völlig falsch ein. Sie haben ihn seit dem Krieg darauf trainiert, dass ausser Show, Militär stärken, ein wenig Paranoia und god´s blessed country zu loben nichts im Wahlkampf wichtig ist. Jetzt kommt einer der genau das fast zur Perfektion beherrscht und alle Zeitungen und Sender jaulen. Schaut doch ma Reality-TV aus Amiland, das sind zwar teils wirtschaftlich sehr erfolgreiche Leute dort, aber eben nicht alles superintelligente, moderate Doktoren, die an die Wahlurne strömen. Hillary wird meiner meinung nach Präsidentin, aber trotzdem glaube ich nicht, dass Trump ein schlechter Präsi werden würde.
God bless America ! (sorry)

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hansriedl 02.03.2016, 10:47
8. Es gibt auch kritische Stimmen zu Trump:

Trumps Wahlkampf steht für die Mobilisierung eines kriminellen Elements in der amerikanischen Elite, das sich durch nationalen Chauvinismus, Militarismus und die Glorifizierung autoritärer Herrschaftsformen auszeichnet. Sein aggressiver Charakter und seine rassistischen Angriffe auf Muslime, Mexikaner und andere sind ein sichtbarer Ausdruck der Tatsache, dass die ohnehin schon verkommene amerikanische Politik auf groteske Weise verroht. Besonders Trumps Attacken auf Muslime haben quasi faschistische Reaktionen provoziert. Exit Polls in New Hampshire zeigen, dass 66 Prozent der Republikanischen Wähler Trumps Forderung nach einem umfassenden Einreiseverbot für Muslime unterstützen.

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analyse 02.03.2016, 10:48
9. Trump hat keine Chance gegen Clinton,aber was für

eine undemokratische Wortwahl:"Die USA (das sind die Wähler !!)fürchten feindliche Übernahme durch Trump !"

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