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Reaktion auf USA: Iran weist Anschuldigungen zu Tanker-Angriffen zurück
Tasnim News Agency/ REUTERS

Die USA machen Iran für die Angriffe auf zwei Öltanker im Golf von Oman verantwortlich, Saudi-Arabien und Großbritannien schließen sich an. Teheran kritisiert nun die "unbegründeten Behauptungen".

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ellenbetti 14.06.2019, 03:24
1. Wenn der Iran es nicht war

aber die Aktion den Iran beschuldigen soll, muss es jemand sein der von dem Schaden, den Iran nun hat, profitiert. So hält man einen drohenden Krieg am köcheln. Das Gleich war auch im Irak zu beobachten. Wenn alles in Richtung Iran zeigt und Trump sofort sagt wer es war, sind Zweifel angebracht.

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wokri 14.06.2019, 03:32
2. Es ist schon

verwunderlich das die USA so schnell Iran als Schuldigen ausmachen? Mir kommt es ein wenig so vor als würde hier ein Grund für einen en Krieg gesucht. Das es ausgerechnet Norwegen und Deutschland trifft ist schon merkwürdig. Die Frage sei erlaubt, wer hat am meisten davon. Ja richtig die USA.

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nongsri 14.06.2019, 03:36
3. Erinnerung

Diese Vorfaelle erinnern sehr an die Provokationen der
USA im Golf von Tonkin im Jahr 1964!
Hat man keinen Grund fuer einen Krieg, schafft man sich einen.

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thinking_about 14.06.2019, 03:52
4. Da es sich

nach offiziellen Angaben bei der Munition um Haftminen, die per Magnete an den Schiffskörper angebracht werden, handeln soll, müßte man doch nur feststellen, in welchem Hafen die Schiffe zuvor anlegten, oder schwimmen diese Minen einfach im Meer herum und haften sich zufälligerweise an einen Schiffskörper an? Dann müßte die ganze Gegend vermint worden sein und hätte sicherlich bei dem Verkehr dort mehr als zwei Schiffe treffen müssen. Es scheint also eher eine gezielte Aktion gewesen zu sein.

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mabuse786 14.06.2019, 03:55
5. Tanzender Trump mit den Saudis

Kann es sein, dass dies von Anfang der Regierungszeit von Trump, mit den Saudis so geplant war? Wo fährt Trump nach seine Inauguration zuerst hin? Nach Saudi Arabien, ein 'lupenrein' demokratisches Regime, dass Frauen unterdrückt und unliebsame Journalisten ermorden lässt.
Dann unterstützt der Iran im Jemen noch unliebsame Rebellen, die sich gegen Saudi-Arabien stellen. Ich frage mich, warum macht Trump das? Buddies die amerikanische Rüstungsgüter kaufen?
Nicht, dass ich ein Freund des Regimes in Iran bin aber das Zündeln dort, halte ich für höchst gefährlich. Einen Krieg will man da bestimmt nicht, trotz nur - wahrscheinlich - großer Klappe des US-Präsidenten. Und dann spielt da noch ein Israelischer Präsident mit hinein, der sich ja plötzlich mit Saudi-Arabien bestens versteht.
Fragen über Fragen und viele Fragezeichen.

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quark2@mailinator.com 14.06.2019, 03:55
6.

Ich frage mich, warum der Iran sowas tun sollte. Die halbe Welt weiß, daß die USA schon seit ihrer einseitigen Kündigung des Abkommens dabei sind, die Spannungen zu erhöhen. Ausdrücklich wurde militärische Gewalt als Option genannt. Gerade in den letzten Tage stiegen die Anspannungen weiter. Was sollte ein Land in der Lage des Irans also dazu bringen, solche Aktionen vorzunehmen ? Um der Supermacht einen Vorwand zu geben, militärisch anzugreifen ? Ein französischer Präsident hatte doch vor paar Jahren sogar schon mal gesagt, daß er bereit wäre, Nuklearwaffen einzusetzen, wenn die strategische Rohstoffversorgung des Westens gefährdet wäre. Warum also sollte der Iran sich so etwas aussetzen ? Und dann noch komplett ohne wirklich groß Schaden angerichtet zu haben. Sorry, aber nachdem wir ja nun schon eine ganze Reihe von seltsamen Kriegsanlässen bis zurück zum Golf von Tonkin hatten ... Und die Flüchtlinge landen dann ggf. wieder in Europa und sorgen hier für mehr Stabilität. Win - Win, aber nur für eine Seite :-(. Und alles nur, weil die EU keinen A**** in der Hose hat.

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Daniel B. aus KL 14.06.2019, 04:14
7. Cui Bono?

Ohne Zugang zu den Beweisen empfiehlt sich in solchen komplexen Sachlagen immer die Frage, wer am meisten davon profitieren würde.
Das sind sicher die politischen Falken und diejenigen, die an einer militärischen Auseinandersetzung verdienen würden.
Die gibt es nicht nur im Iran, wobei die Regierung vermutlich weniger daran interessiert ist als die Revolutionsgarden und andere Gruppierungen, aber die gibt es sehr wohl auch in den Staaten am Golf, allen voran Saudi-Arabien, und auch in den USA und Israel. Die iranische Regierung, das iranische Volk, die iranische Nation würde definitiv im Fall einer militärischen Konfrontation verlieren.
Für mittelöstliche Kulturen wäre es allerdings sehr auffällig, wenn diese Attacke tatsächlich von der iranischen Regierung veranlasst worden wäre. Denn sie käme zu einer Zeit, in der gerade ein wichtiger politischer Vertreter eines wichtigen wirtschaftlichen Partnerlandes, Japan, zu Besuch in der Hauptstadt ist. Iran spielt das Spiel im Moment auf diplomatischen Kanälen, dazu würde überhaupt nicht passen, gleichzeitig solche Provokationen zu starten.
Leider werden wir die Wahrheit wohl nie erfahren!

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JDR 14.06.2019, 04:20
8.

Elemente des Regimes haben - erneut - die frei Schifffahrt angegriffen und die Neutralität mehrerer Staaten verletzt. Das Verhalten ist eine logische Konsequenz der iranischen Ansicht, dass die Sanktionen der Vereinigten Staaten von Amerika ein Handelskrieg sind. Das unmittelbare Ziel ist, Washington dazu zu "zwingen" die Sanktionen zu liften. Teheran geht hierbei davon aus, dass es nicht zum offenen Krieg kommt und dass potenzielle Verluste durch begrenzte Maßnahmen dem Regime weniger schaden, als nützen würden. Einen Krieg schließt das Regime jedoch nicht aus und wähnt sich "bereit" dafür. Beschleunigt wurde die Operation durch die schwache Antwort des Westens auf den ersten, weniger spektakulären Angriff.

Teheran wird die Terrorwelle fortsetzen und ausweiten, wenn die Sanktionen nicht ausgesetzt werden.

Wichtig für Antworten des Westens wäre, dass die schnell geschehen, damit der unmittelbare Bezug zu den Aggressionen erhalten bleibt. Während unter Obama ein monatelanges Tauziehen in internationalen Gremien ohne hartes Ergebnis zu erwarten gewesen wäre, bleibt abzuwarten, inwieweit Präsident Trump eine Sprache zu reden bereit ist, welche das Regime entweder zum nachgeben, oder in die Knie zu zwingen geeignet ist.

Aus iranischer Perspektive ist Teheran "Muhammad Ali", der mehr Schläge einstecken kann und beweglicher ist, als der Gegner. Das Problem bei solch einer Taktik ist ein Gegner, der wesentlich härter zuschlägt, als es Ali erwartet. "Wer k.o. geht, kann nicht mehr tanzen."

Die erste Antwort des Westens kann, muss aber nicht - ein militärischer Vergeltungsschlag sein. Ziel sollte entweder die Bloßstellung der Tatsache sein, dass das Regime das Land nicht schützen kann, oder eine Maßnahme, welche die lebenswichtigen Ströme abschneidet. Dabei sollte der Effekt angesichts der bereits laufenden Gewaltspirale deutlich über dem liegen, was Teheran erwartet hat.

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der schlaumeier 14.06.2019, 04:21
9. Wem nützt es???

Das ist ja nicht so neu das Schiffe angegriffen werden . Schon am 4.August 64 hat die USA sogar ihren Zerstörer Maddox im Golf von Tonkin beschossen um einen Krieg zu beginnen ( den sie dann jämmerlich verloren) . Nun da einige Staaten sich dort um Frieden bemühen müssen schnell Tatsachen geschaffen werden. Es wird wohl kein Zufall sein das auch ein deutscher Tanker getroffen wurde....die USA wollen halt zeigen wer die Welt regeiret egal mit welchem Mitteln. Was ich nicht verstehe das Journalisten nicht mehr Nachfragen oder sogar Nachdenken wem nützt es......sondern nur noch nachplappern ...

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