Forum: Politik
Reaktionen auf G7- Fiasko: "Amerikaner stehen an eurer Seite, auch wenn unser Präside
REUTERS

Das G7-Treffen war beendet, da ließ Donald Trump alles platzen. Andere Staatschefs, auch die Kanzlerin, setzen trotzdem weiter auf die Abmachungen. Kritik an dem Fiasko kommt auch aus Trumps eigener Partei.

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apropos48 10.06.2018, 09:13
10. Stress, nur Stress

macht dieser Trudeau aber auch dem mächtigsten Mann der Welt: er ist, jünger, sieht besser aus, ist intelligenter, seine Politik gefestigt und seine Ehefrau- blonder als die eigene. Und Gnade ihm, wenn er auch noch besser Golf spielt!. Alles "Werte", die für Trump wirklich zählen ( man denke nur an seinen Umgang mit Madame Macron ). Einem die Show stehlen und dann soll man noch freundlich sein, lauter No Go's. Man würde Trump gerne nicht wirklich ernst nehmen, wäre es nicht so gefährlich für den Rest der Welt. Wann machen die Amerikaner endlich Schluss mit diesem Hans Dampf in allen politischen Sackgassen?

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stadtmusikant123 10.06.2018, 09:16
11. EU Veranstaltung

Zitat von SubjektiverRealist
Wenn Staaten, wie etwa Rußland vor ein paar Jahren, die gemeinsamen Werte mit Füßen treten, dann haben sie beim Gipfel nichts verloren. Macron hat vor dem Gipfel mal anmerken lassen, dass auch ein G6 Gipfel in Zukunft denkbar wäre. Ich finde die Idee gar nicht so schlecht. Aber unsere Anführer sind hoffentlich klüger als ich, schlucken ihre emotionen herunter und verfolgen weiter die Devise: Lieber schlechte Verhandlungen als gar keine Verhandlungen.
´Die Handels-Diskussion , die durch Trump jetzt auf der Agenda steht , wird m.M.n. eh zur Bildung der drei Wirtschaftsblöcke führen.

Nehmen wir den G7 Gipfel mit all der EU-Prominenz, war es doch ausser USA , Kanada und Japan eh schon eine EU-Veranstaltung.

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peter0pf9 10.06.2018, 09:30
12. Wählerauftrag

Trump macht genau das, was er seinen Wählern versprochen hat und was sie nun von ihm erwarten. Das das in den meisten Demokratien nicht der Fall ist, ist wohl schon keine Nachricht in der Presse wert. Ob es uns gefällt oder nicht, ob uns diese Art passt oder nicht, er ist als President der USA der höchste Repräsentant seines Volkes und wir sollten endlich aufhören das heutige Amerika an einer Person zu definieren um es uns mit uns geneigten Kräften nicht zu verderben.

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Andraax 10.06.2018, 09:40
13. Tut er nicht

Zitat von peter0pf9
Trump macht genau das, was er seinen Wählern versprochen hat und was sie nun von ihm erwarten.
Sein Haupt-Wahlversprechen war "Make America great again". Genau erreicht er nicht. Trump wird den USA nachhaltig schaden. Trump hat eine gewisse Wählerschicht mit Lügen umgarnt, die diese nicht als solche erkennt (erkennen mag). Dass es dieser Wählerschicht zunehmend schlecht geht hat nichts mit einer wirtschaftlichen Übervorteilung der USA durch den Rest der Welt zu tun, sondern mit der unsozialen Politik innerhalb der USA. Projektion der eigenen Probleme auf andere.

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fritschii 10.06.2018, 09:41
14. Gemeinsamkeit vs . Isolation

So stehen sich die Parteien gegenüber. Was hilft es, wenn statt über Problemlösungen über Drohungen gesprochen wird. Die Amerikaner haben sehr viele Ressourcen, die der ganzen Welt nutzbringend angeboten werden können, warum tun sie es nicht: weil sie schlechte Verkäufer sind und weil sie nicht einmal in der Lage sind Produkte zu entwickeln, die verbrauchgerecht sind. Beispiel: Wer will schon die schweren, spritschluckenden PKW-Monster kaufen? Wer will schon in Maschinentechnik investieren, die der Technologie in Europa nicht einmal den Rang streitig machen? Wer will in Lebensmittel investieren, wenn die Gen-Manipulation der US-Rohstoffe auf
die Agrarprodukte Europas stoßen? Beispiele gibt es genug, die die USA ins Hintertreffen bringen. Ist es da nicht verständlich, wenn selbst die Verbraucher in den USA nach importierten Produkten Ausschau halten. Trump sollte vor seiner eigenen Haustür kehren und die Pistolen wieder einstecken. Das was er angezettelt hat wird die US-Gesellschaft noch teuer bezahlen.

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-mutabor 10.06.2018, 09:48
15.

Warum regen sich unsere Politiker über Trump auf? Es kann dich nichts besseres passieren, als wenn der Hauptkapitalist dieser Welt den Kapitalismus an die Wand fährt.
Anders wird sich nichts ändern.
Oder soll der ganze menschen - und naturverachtende Unsinn noch ein paar Jahrzehnte so weitergehen?
Das kann doch auch kein vernünftiger Mensch wollen.
Ausserdem: Was wäre schlimm daran, die Zölle zwischen den G6, 7 oder 8 aufzuheben?
Wer will denn zB amerikanische Autos kaufen?
Die taugen doch alle nichts.
Es gibt nur eine handvoll von US-Waren, die in Europa beliebt sind und die verkaufen sich immer, mit oder ohne Zölle.
Autos gehören definitiv nicht dazu.
Andererseits könnte man die USA völlig boykottieren. Aber dann werdrm die USA das tun, was sie immer schon am besten konnten: Krieg aus den niedrigsten Beweggründen, die man sich vorstellen kann: Aus Profitgier.
Und all unsere Transatlantiker fänden das wahrscheinlich noch gut und richtig.

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thobie2 10.06.2018, 09:48
16.

Zitat von bertram_reinhold
Anstatt einmal die Klappe zu halten, hat sich Trudeau selbst geschadet, er wird nie gegen die USA ankommen, CAN hat nicht mal ein 1/10 der US-Wirtschaftskraft. Soll heißen, auch die EU und CAN müssen zurück rudern, Zölle angleichen, neue Abkommen aushandeln. Die G7 sollen im übrigen nicht für sich selbst kämpfen, sondern für die "restliche Welt", es wäre gut das nächste G7-Treffen, solange zu verschieben, bis ein neuer Erfolg gesichert ist.
Nein, so geht das nicht. Diesem Präsidenten muss man die Stirn bieten. Außerdem: Kanada mag in Bezug auf die Wirtschaftkraft deutlich kleiner sein, als die USA. Aber die Androhung von Strafzöllen zeigt doch Wirkung. Sonst hätte der Präsidentendarsteller keinen Wutanfall bekommen.

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die EU mit Kanada, Mexiko und China zusammenarbeiten und den Hebel ansetzen. Verteuern diese Staaten den Import von Lebensmittel aus den USA drastisch, bekommt das sofort die dortige Landwirtschaft zu spüren. Und es werden dort ganz schnell viele Menschen arbeitslos. Die können sich dann bei dem Präsidentendarsteller bedanken.

Wichtig wird sein, den USA wirtschaftliche Schläge zu versetzen, die von den Menschen gespürt werden. Es gibt nicht um maximale wirtschaftliche Schäden.

Klar können die USA hohe Importzölle auf PKWs aus der EU erheben. Wir können uns dann mit hohen Importzöllen auf Rüstungsgütern bedanken. Man kann auch überlegen, einen Importstop für Rüstungsgüter aus den USA zu verhängen.

Trump ist von der Grundstruktur ein Narzist. Dieser Sorte von Menschen kommt man nur bei, in dem man ihnen maximal die Stirn bietet. In Verhandlungen macht es nach meiner Erfahrung enorm Spaß, diese Sorte von Menschen zum Explodieren zu bringen.

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kuac 10.06.2018, 09:51
17.

Zitat von peter0pf9
Trump macht genau das, was er seinen Wählern versprochen hat und was sie nun von ihm erwarten. Das das in den meisten Demokratien nicht der Fall ist, ist wohl schon keine Nachricht in der Presse wert. Ob es uns gefällt oder nicht, ob uns diese Art passt oder nicht, er ist als President der USA der höchste Repräsentant seines Volkes und wir sollten endlich aufhören das heutige Amerika an einer Person zu definieren um es uns mit uns geneigten Kräften nicht zu verderben.
Es gibt auch "Wähleraufträge", die nicht umsetzbar sind. ZB, die, die Johnson und Farrage den Briten versprochen hatten. Die G6 ist auch nicht dazu verpflichtet, Trump dabei zu helfen, seine "Wähleraufträge" umzusetzen. Das alles hätte Trump schon vor der Wahl überlegen müssen. Dazu ist er aber nicht fähig.
Ein Elephant hat in einem Porzellanladen nichts verloren.

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HelmutBaltes 10.06.2018, 09:51
18. Feindliche Truppen in Deutschland

Über der Diskussion zu Zöllen und Handel sollten wir nicht übersehen, dass wir mit dem Oberbefehlshaber Trump feindliche Truppen in Deutschland stationiert finden. Diese gut gemeinten Beiträge von Pelosi und McCain helfen uns im Ernstfalle gar nicht. Die Mehrheit von Congress und Repräsentantenhaus unterstützt doch offensichtlich die rechtswidrige Politik von Trump.

Und dass dieser Irrsinn mit dem deutschen Exportüberschuss irgendwann vor die Wand fahren würde (nicht nur mit den USA) hätten unsere Politiker vor zwanzig Jahren schon erkennen müssen. Unsere Ausstattung mit Politikern ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. Neue Männer braucht das Land (nur nicht aus der AfD).

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thobie2 10.06.2018, 09:51
19.

Zitat von stefan7777
Zudem besteht die Chance diesen weltweit so extrem destruktiven, von der US-Administration seit Jahrzehnten angeschobenen Waffenfetischismus zu beenden. Es gibt zu viel Geld für Waffen zur "Verteidigung" - die dann doch immer zum Angriff mißbraucht werden. USA 1000 Mrd. , EU 275 Mrd., (DE 60 Mrd.), China 330 Mrd., Rußland 66 Mrd.. - spricht das für eine Aufrüstung, bzw. womit soll man bei diesem Ungleichgewicht noch eine Aufrüstung begründen? Doch nur wenn es gar nicht um den"Feind" sondern um den Waffen Markt geht.
Da gebe ich Ihnen nur zum Teil Recht. Europa wird eine eigene Verteidigungsgemeinschaft bilden müssen. Russland hat in der Ukraine gezeigt, wie es mit schwächeren Staaten umgeht, die ihm nicht zu Willen sind.

Allerdings ist eine reine Verteidigungsarmee deutlich günstiger, als eine Interventionsarmee. Zudem sollte die EU mittelfristig auf den Import von Waffensystemen aus den USA verzichten und dafür die eigene Rüstungsindustrie fördern. Bringt Unabhängigkeit und hält Arbeitsplätze in Europa.

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