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Reaktionen auf G7- Fiasko: "Amerikaner stehen an eurer Seite, auch wenn unser Präside
REUTERS

Das G7-Treffen war beendet, da ließ Donald Trump alles platzen. Andere Staatschefs, auch die Kanzlerin, setzen trotzdem weiter auf die Abmachungen. Kritik an dem Fiasko kommt auch aus Trumps eigener Partei.

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schumbitrus 10.06.2018, 13:23
60. Verhandlungen mit Russland zu Freihandelszone wieder aufnehmen!

Trumps Imperialismus ist nicht neu, sondern nur offen.

Es ist unser Problem, uns zum Erfüllungsgehilfen und Sklaven der USA gemacht zu haben - ein Problem, das wir erst jetzt durch Trumps borniertes Auftreten in die Wahrnehmung vieler Europäer dringt.

Tatsächlich verhalten sich die USA schon immer so und tatsächlich haben wir als Europa ein strategisches Potenzial, uns als Mittelmacht zwischen den USA, Russland und China zu positionieren. Nur müssen wir dazu frei von der US-Bevormundung sein.

Vielleicht ist es wirklich unser Glück, dass wir Dank Herrn Trump jetzt Impulse setzen können, die Amerikaner genau so aus Europa (oder zumindest aus Deutschland) zu werfen: Ramstein zu machen, Ulm-Ausbau abbrechen, NATO auflösen und Europäisches Sicherheitsbündnis inkl. Russland aufbauen. Und als wichtigstes Element: Eine Freihandelszone mit Russland - von Lissabon bis Wladiwostok!

Nicht zuletzt ist ohne die Kriegs-treibenden Falken in Washington und im NATO-Brüssel der Konflikt in der Ukraine morgen beendet! Ein eurasisches Sicherheitsbündnis kann ganz eigene Interessen im Nahen Osten formulieren und z.B. in Syrien Frieden bringen!

Wer sich für die wahren Gründe vieler Konflikte in der Welt interessiert, der muss sich einfach mal ansehen, wo US-Militärbasen stehen - bzw. wo gerade keine stehen. Und von da aus kann jeder selbst entwickeln, wessen Interesse es ist, Regierungen zu destabilisieren und in scheinbar demokratisch legitimierten Revolten austauschen zu lassen .. Selbst wenn wir in der Vergangenheit teil dieser imperialen Struktur waren, können wir den USA nach der Deklassierung durch Trump jetzt endlich offen den Stinkefinger zeigen und UNSERE geopolitischen Interessen mit denen durchsetzen, die uns vom Wesen her deutlich näher sind, als die Amerikaner!

Und das wäre auch die Lösung, um aus dem Monopol-Kapitalismus heraus zu kommen, den die Angelsachsen in den letzten 20 Jahren etabliert haben: Echte globale Marktwirtschaft ohne die Steuern an eine global beherrschenden Macht!

Die Russen sind ja auch schon seit 25 Jahren aus Deutschland weg, höchste Zeit, auch die Amerikaner langsam mal raus zu kehren! Als erstes muss mal Ramstein geschlossen werden, so lange die Amerikaner nicht nachweisen können, dass darüber keine völkerrechtswidrigen Drohnenmorde in fremden, souveränen Ländern geplant und ausgeführt werden!

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karlheinz-hesse 10.06.2018, 15:33
61. Wo haben Sie die Zahlen her? Einfach Informieren,

Zitat von bertram_reinhold
Ja, McCain hat sich zu Wort gemeldet - McCain der Intimgegner von Trump, dem wir ein langes Leben wünschen, das er leider nicht mehr hat. Aber was nutzt McCain ? Die Demokraten und vor allem die amerikanische Mehrheit unterstützen Trumps Zölle gegen die EU und andere Staaten. In der Tat haben die USA ein riesiges Defizit, da alle Welt in die USA exportiert, die EU aber z.B. ihren Agrarmarkt, auch für Verbündete wie die USA, mit Zöllen von 100 % und mehr abschottet. Es gibt in der EU Hemmnisse und Reglementierungen ohne Ende und auch Deutschland will keinen "fairen Handel", man würde seine Vorteile ja wieder verlieren. Dass Donald Trump ein schwieriger Partner ist brauchen wir nicht zu erörtern, allerdings grenzt es fast an Dummheit eines Greenhorns namens J. Trudeau, gegen Trump und die USA nachzutreten, zumal CAN bereits selbst Zölle auf US-Milchprodukte von 300 % erhebt. Anstatt einmal die Klappe zu halten, hat sich Trudeau selbst geschadet, er wird nie gegen die USA ankommen, CAN hat nicht mal ein 1/10 der US-Wirtschaftskraft. Soll heißen, auch die EU und CAN müssen zurück rudern, Zölle angleichen, neue Abkommen aushandeln. Die G7 sollen im übrigen nicht für sich selbst kämpfen, sondern für die "restliche Welt", es wäre gut das nächste G7-Treffen, solange zu verschieben, bis ein neuer Erfolg gesichert ist.
wie es mit den Zöllen ist. Die sind jn der Tat so gut wie ausgeglichen.
Ist nun einmal so, dass ein Land besserer Produkte herstellt, als das Andere. Nach Ihrer Meinung sollten wir unsere Waren verschenken.
Übrigens: Zollsätze im Agrarsektor liegen inder EU für Güter aus den USA bei 4,87%.
Für Agrarprodukte, die aus der
EU in die Vereinigten Staaten importiert werden, liegt der ungewichtete Zollsatz im
Vergleich höher.
Auch der Zollsatz bei Industriegütern ist mit ca. 3% gering. Der durchschnittliche
gewichtete US-Zoll für Industriegüter aus der EU liegt bei 2,82%. Industriegüter aus
den USA werden in der EU mit einem gewichteten durchschnittlichen Zoll von 2,79%
belegt. Der ungewichtete Durchschnittszollsatz liegt bei 3,48% für Güter aus den
USA bzw. 3,45% für Güter aus der EU

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stef_ma 10.06.2018, 16:11
62. Detroit!

Wer in den letzten Jahren einmal durch Detroit gefahren ist, der weiß warum Trump gewählt wurde. Und wenn man weiß warum Trump gewählt wurde, sollte man verstehen können warum die Handelsbilanzen seine große Agenda sind. Das Problem Trumps ist aber wie oft nicht der Inhalt oder das Argument sondern die Form.

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le.toubib 10.06.2018, 17:14
63. Das sollte ausreichen.

Zitat von peter-49
[...] Bleiben für die EU also noch Deutschland und Frankreich. Das diese beiden Staaten aber für die gesamte EU sprechen dürfen, wage ich doch stark zu bezweifeln [...]
Ich unterhielt mich neulich mit jemandem, der sich in Politik sehr gut auskennt, nicht solch Amateur wie ich.

Dennoch kam ich auf die Idee, wenn Frankreich und Deutschland wirklich mal komplett zusammenhalten würden, sollte die "Achse" - Verzeihung für die Wortwahl, mir fiel nichts besseres ein - eine zwar kleine, aber dennoch Weltmacht, die man zwar überwältigen kann, aber nur unter extremen eigenen Verlusten, quasi ein Pyrrhussieg! Und wer will den schon? Erstaunlicherweise gab mir der besagte Politiker Recht.

Eigentlich sollte das auch Trump klar sein, angeblich soll er doch Ahnung von Wirtschaft haben, von Soll und Haben, heisst es doch immer von Seiten der Trump-Fanboys!

Aber ich befürchte, diese Achse wird nicht belastbar genug sein und das wahrscheinlich, nehmen wir mal Macron und Merkel, leider auf Deutscherseite. Obschon: Wir sollten nicht vergessen, wen Merkel auf ihre so ruhig wirkende Art schon eiskalt abgesägt hat - Frau Merkel ist nicht so schwach und mutlos, wie man sie immer hinstellt, ob man sie nun mag oder nicht wie ich zum Beispiel ...

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PatoPatarParapo 10.06.2018, 18:01
64. Ein Bündnis mit Verbrechern brauche ich nicht

"Die G7-Runde sollte ein Ort sein, an dem Staatschefs die "freie Welt" einen, um gemeinsam gegen autoritäre Herrscher vorzugehen, sagte Damon Wilson, früherer Sicherheitsberater von George W. Bush und Vizepräsident der Denkfabrik Atlantic Council, "

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