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Reaktionen auf Schulz-Kandidatur: CDU kritisiert Sturzgeburt, SPD ruft Euphorie aus
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Martin Schulz wird Kanzlerkandidat - viele Sozialdemokraten reagieren beglückt. Andere Parteien fordern jetzt klare Positionen von ihm. Sie mühen sich um Deutung: Zu welcher Koalition könnte er neigen?

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enrico13 25.01.2017, 12:17
50. Sturzgeburt?

Wie soll die CDU das auch sonst nennen? Es beschleicht sie nämlich eine Angst, dass ihr die SPD mit Herrn Schulz gefährlicher werden wird als mit Gabriel. Immerhin hat die SPD diese personelle Alternative. Die CDU hat diese nicht. Würde Angela Merkel nicht wieder antreten, so wäre weit und breit niemand mit realistischen Chancen in Sicht. Und über mögliche Koalitionen soll doch bitte nachgedacht werden, wenn es soweit ist.

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jo-swift 25.01.2017, 12:17
51. Der aus dem Hut gezauberte Kandidat?!

Zitat: Reaktionen auf Schulz-Kandidatur: CDU kritisiert Sturzgeburt, SPD ruft Euphorie aus

Wenn nur aufgrund des Austausches der Person des Kandidaten bei einer Partei schon “Euphorie” ausbricht, könnte es sich dann nicht auch um einen Rauscheffekt handeln, dem ein böses Erwachen folgen könnte?;-)
Wenn man nämlich realisiert, dass der neue Kandidat vielleicht eine belastende Hypothek aus Brüssel mitbringt: Noch ist nicht allen klar, ob Schulz sich nicht auf der Flucht befindet und nur einen lukrativen Posten auf der der EU untergeordneten politischen Ebene zur besseren Altersversorgung ergattern will?
Seine auf Deutschland bezogenen politischen Vor- und Einstellungen kennen höchstens Weggefährten aus seiner politischen Frühzeit genauer, die sich angesichts der großen Not der heutigen SPD nur noch euphemistisch zu dem angeblichen Bilderbuchkandidaten äußern werden!
Ansonsten ist er innenpolitisch betrachtet ein unbeschriebenes Blatt und so selbst für Merkel kein ernstzunehmender Konkurrent, besonders wenn man sich die potentiell infrage kommende Option der Koalitionen anschaut, oder?

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vomDeich 25.01.2017, 12:18
52. Es gibt keine kurzfristige Lösung

Ich bin erstaunt das die Lösung der Probleme überwiegend an Personen festgemacht wird, erstens ist Herr Schulz ein Kandidat, er muss noch gewählt werden. Obwohl, es ist für mich immer noch sehr Gewöhnungsbedürftig das Führungskräfte so in einer Partei aus dem Hut gezogen werden, es nennt mal wohl dann nur noch "Bestätigung". Viel wichtiger ist doch, warum sollte wegen einem Herrn Schulz auf einmal die SPD ihre verlorene soziale Verantwortung wieder bekommen? Das würde doch vollkommenden ein Widerspruch aus den zurückliegenden 12 Jahren bedeuten, "Mission Impossible" eben....eine unmögliche Mission.

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Marut 25.01.2017, 12:20
53. Austausch!!??

Wenn die SPD ihre Politik endlich mal austauscht, dann kann es schon vorteilhaft sein, auch die Person, die das dann vertritt ebenfalls auszutauschen.
Wenn sie allerdings glaubt, dass sie durch Austausch der Person verschleiern kann, dass sie gar nicht daran denkt, ihre Politik zu verändern, dann wird das nicht klappen. So doof, die die SPD dann hoffen muß, dass die Wähler es nicht merken, sind sich nämlich doch nicht.
Die SPD muß sich schon entscheiden, ob sie ihre Politik, den Eliten nicht auf die Füsse zu treten, über Bord wirft oder beibehält.

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flo_bargfeld 25.01.2017, 12:21
54. Na ja, ...

... für die innerparteiliche Motivation der SPD mag Schulz ja ein enormer Verstärker sein. Inhaltlich steht Schulz indes keineswegs für frischen Wind – stattdessen hat er sich für beim Wähler unbeliebte Positionen wie Pro-TTIP stark gemacht und auch beim wichtigen Thema Gerechtigkeit setzt er bislang keine Impulse. Ein sympathisches Nettbär-Gesicht ist für die meisten Wechselwähler indes zu wenig, um ihr Kreuzchen im September bei der SPD zu machen.

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eschoeff 25.01.2017, 12:32
55. Aussenminister Gabriel und Herr Trump,

sollten sie sich je treffen, das stelle ich mir richtig originell vor. Die SPD braucht keinen Kanzlerkandidaten sondern endlich wieder ein Profil und eine klare politische Ausrichtung.

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lupo44 25.01.2017, 12:36
56. es war schlau und trotzig zu gleich....

Gabbiel war entzaubert,er hatte keine Ideen ,keine Visionen gegen Merkel.Und das steht fest es hääte unter seiner Führung wieder nur gereicht zum Jounierpartner.Aber das ist nicht nur seine Schuld dieses SPD Delemma .sondern die ganze Parteiführung hatte nie etwas dagegen zu setzen zur Kanzlerin. Die SPD merkt bis heute nicht ,dass das Volk bei einer freien Wahl niemals mehr Merkel wählen würde.Deutschland ist "Merkel " Müde.Es ist immer das selbe .keine Visionen für Veränderungen innenpolitisch für den Bürger dieser Republik.
Es geht immer weiter so. 22 Milliarden für die Flüchtlinge 2016. Das verschuldete Berlin SPD geführt alleine 1 Milliarde für Flüchtlinge . Auslandeisätze der Bundeswehr,Geldhilfen für Syrien und Afrika in Milliardenhöhe usw.
Und Innenpolitisch auch mit SPD Beteiligung ,Altersarmut steigt,Kinderarmut steigt, Obdachlosenzahlen steigen,Mieten steigen in Großstädten,Energiepreise steigenfür den Einzelnen. Und die Reichen werden reicher unter SPD Beteiligung.Jetzt beginnt auch die Gesundheitskosten zu steigen Kindergärten plätze fehlen.usw.
Die Bilanz für das Volk ist garnicht so gut wie die SPD immer sagt. Sie ist besser geworden aber lange nicht befriedigend.Und der Herr Gabriel verlässt dieses Schiff und macht Platz für einen Mann der weiß wie Europa geht-aber wie geht Deutschland. Wir brauchen einen Herrn Schulz der innenpolitisch sich den 80 Millionen zuwendet und die innenpolitik für den Einzelmnen verbessert. Gelingt es Herrn Schulz diese Themen anzu packen in den den noch verbleibenen 8 Monaten gewinnt er die Wahlen gegen Merkel.Das wird ein schwerer Weg ,aber machbar.Deutschland ist reif für einen demokratischen Machtwechsel.Bei allen Verdiensten der Kanzlerin.

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marccuse 25.01.2017, 12:38
57. Kaderpartei basisfern

Die autoritäre Struktur der SPD zeigt sich darin, wie ein Kanzlerkandidat "ernannt" wird.
Gabriel, im Schlepptau von CDU/CSU, und weitere SPD Frontleute scheiterten meines Erachtens vor allem daran, daß sie die aktuellen Herausforderungen auf unsoziale und undemokratische Weise vertuschten, leugneten oder unterschätzten, z. B. Klimawandel,
Energiewende, Abgasskandal,
Waffenexporte,
Verhältnis zur Türkei und anderen autoritären Staaten,
EUROPAs Zusammenhalt,
Diskurs zu CETA & TTIP,
innere Sicherheit,
Mindestlohn,
Renten,
Verkehrswende, Bankenkontrolle, Steuervereinfachung,
sozialer Wohnraum,
Abgrenzung zum
Rechtsextremismus.

Gabriel wirkte nie glaubwürdig auf mich.

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Schlumperli 25.01.2017, 12:39
58.

Euphorie bei der SPD ?

Erinnert an die SPD-Euphorie 2013, als sich Münchens beliebter Ex-SPD-Oberbürgermeister Ude bereit erklärte, für die SPD bei den Landtagswahlen in Bayern gegen Seehofer anzutreten.

Und wieviel bekam dann die SPD: 20,6 Prozent

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spiegelobild 25.01.2017, 12:44
59.

Warum in der SPD nun Euphorie ausgebrochen sein soll, wird beim Lesen des Artikels nicht klar. Der neue Kandidat hat Bart, der alte hatte keinen. Oder was?

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