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Reaktionen auf Türkei-Gipfel: "Die EU lässt sich erpressen"
REUTERS

In der Flüchtlingskrise braucht die EU die Türkei. Doch wie weit soll sie Ankara entgegenkommen? In ihrer Skepsis sind sich Regierung und Opposition in Berlin selten einig.

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Vincia 08.03.2016, 10:53
1. 15 Milliarden

"Das alles sah nach einem vernünftigen, fairen Deal aus – bis Davutoglu die EU-Partner mit "neuen und ehrgeizigen Vorschlägen", wie er sagte, fast von den Stühlen fegte. Nicht drei Milliarden Euro auf zwei Jahre, sondern 15 Milliarden in fünf Jahren lautete sein neues "Angebot", samt einer Verfünffachung der Zahl an Syrern, die er ausfliegen will. Und er wollte noch einiges mehr..."

derstandard.at/2000032466931/Tuerkische-Zumutungen

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licorne 08.03.2016, 10:56
2. Warum

sitzen eigentlich der Libanon und Jordanien nicht mit am Tisch? Was ist mit Saudi Arabien und den Golfstaaten? Früher gefiel sie mir, jetzt hoffe ich, dass Merkel so schnell wie möglich von der politischen Bühne verschwindet und ihre Standing Ovations Bübchen alle mitnimmt.

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l.augenstein 08.03.2016, 10:57
3. Gute Lösungen schauen anders aus!

Wenn sich eine völlig undemokratische Türkei mit der Flüchtlingsfrage in eine EU-Mitgliedschaft erpressen kann, dann ist das das Ende der EU als sogenannte Wertegemeinschaft (wenn es die überhaupt schon mal gewesen ist).
Die Türkei wird mit einer Erleichterung der Visapflicht für Türken massenweise Kurden in die EU drängen. D.h., an dem Flüchtlingsproblem wird sich voraussichtlich nichts ändern. Höchstens die Herkunftsländer.

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Umbriel 08.03.2016, 11:01
4. die tuerkei

eine säkulare Türkei, friedlich und modern auf Atatürks Wurzeln wäre eine grosse Bereicherung.

Seit 15 Jahren islamisiert und radikalisiert sich die Politik und Kultur des Landes.

Grabtuecher des Islamismus senken sich.

Diese Tuerkei braucht schwere Sanktionen statt Annäherung.

Das Regime ist kein Deut besser als manch andere Diktatur.

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Hilfskraft 08.03.2016, 11:01
5. das ist ja nun nichts neues ...

... dass Merkel uns an die Türkei verkauft.
Dafür brauchen wir kein Linke-Statement.

Wie sonst sollte sie ihr eignens Überleben noch managen?
Sie hangelt sich von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde.
Sie schmeisst sich mit unserem Geld und haltlosen Versprechen jedem an den Hals, der ihr dies in Aussichten stellt.
Nur, unser Land an die Türkei verkaufen/verraten wird sie nicht retten.
Im Gegenteil.
Wenn es noch Tropfen gibt, die das Faß zum Überlaufen bringen, dann dieser.

Der Wahlmündige ist nicht blöde.
Der merkelt, wem diese Aktion ganz alleine nützt.
Uns Bürger jedenfalls nicht.
Wir müssen die Rettet-Merkel-Aktion mit unübersehbaren Folgen bezahlen.

Schlimm, wenn jemand von Starrsinn zerfressen, einfach nicht loslassen kann.
Man mag gar nicht mehr hingucken ...

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sagichned 08.03.2016, 11:02
6.

"Die EU lässt sich erpressen"

Je öfter es gesagt wird, desto unglaubwürdiger klingt es.

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hannesR 08.03.2016, 11:02
7. Den Teufel mit Belzebub austreiben

Erdogan kann man nicht trauen. Man sollte mit Ihm nur über Geld reden, wenn überhaupt. Sondervereinbarung wie die Visa Abschaffung für die Türken heißt doch nur:Tür und Tor für die islamische, unkontrollierte Invasion öffnen. Der Papst hat recht, denn der Vatikan hat immer noch eine Art von eigenem Geheimdienst, der schon im dritten Reich gut funktioniert hat.

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spon_3055608 08.03.2016, 11:05
8. Einer raus einer rein?

Für jeden zurückgenommen "irregulären" Immigranten einen "guten" von der Türkei ausgesuchten? Was für ein Handel soll den das sein. Es sieht doch ganz so aus als ob die Türkei in großen Stil selbst ins Schleusergeschäft einsteigen will; und das alles für lächerliche 6 Milliarden obendrauf in "Projekten" die von der Türkei kontrolliert werden.
Frau Merkel sollte erst einmal auf einem türkischen Basar mit Teppichkauf üben, damit sie merkt wie das läuft. Ich glaube sie war noch nie in einem orientalischen muslimischen Land auf Urlaub.
Nur so ist es überhaupt möglich, nicht sofort in schallendes Gelächter auszubrechen, wenn wenn man diese Zumutungen hört.
Wie zuverlässig die Türkei als Vertragspartner ist ? Da sollte man die Griechen, Armenier, Iraner, Russen und Zyprioten mal zu Worte kommen lassen.
Die Türkei wird nicht (und kann auch gar nicht) das Management der Flüchtlingskrise übernehmen. Das müssen die Europäer und vor allem Frau Merkel, die die Hauptverantwortung für die jetzige Misere trägt, selbst und ausschließlich selbst erledigen. Man kann nicht die Mutter Theresa geben und gleichzeitig einen Staat der auf seinen Minderheiten herum-trampelt fürs Grobe bezahlen. Scheinheilig ist da noch milde ausgedrückt.

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joG 08.03.2016, 11:06
9. Man hat die Türkei über 30 Jahre.....

.....gedemutigt. Das war für Nichteuropäer klar sichtbar und man warnte die EU und insbesondere Frankreich und Deutschland, dass die Türkei ein wesentlicher strategischer Spieler ist und man da besser das Land einbindet als es vor den Kopf zu stoßen. D und F wollten das nicht einsehen. Nun haben wir den Schlamassel und die Türken sind schuld. Wie pervers verlogen ist das denn?

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