Forum: Politik
Reaktionen auf Türkei-Referendum: "Die Tür zu einem EU-Beitritt ist endgültig zu"
BILAN/ EPA/ REX/ Shutterstock

Die deutsche Politik reagiert auf das Ergebnis des Türkei-Referendums unterschiedlich: Die Bundesregierung äußert sich diplomatisch zurückhaltend, Abgeordnete von Union und SPD finden scharfe Worte.

Seite 22 von 28
die-metapha 17.04.2017, 21:34
210.

Zitat von wahrsager26
Es hätte uns gut zu Gesicht gestanden,wirkliche Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und die hätten gelautet : Nie mehr eine Gesellschaft schaffen ,aus deren Mitte sich Hass gegen andere entladen kann.Das hätte eine Zuwanderung sehr erschwert und nur eine in Massen zugelassen.
Und ausgerechnet Sie kommen mit so etwas...
Wenn man Ihre Beiträge verfolgt, dann schüttelt es einen wirklich von innen heraus.
Diese Gesellschaft wird nicht von "außen" aufgefressen - sie verdaut sich von innen heraus. Denken Sie mal darüber nach.

Beitrag melden
amb 17.04.2017, 21:37
211. Aha

Ich möchte mich bedanken für alle gesperrten Postings mit denen ich 100% recht hatte. Vielleicht hat der Spiegel ja die Grösse dieses zu veröffentlichen. Aber ich bezweifle es. Es wird in der Deutschen Medienlandschaft wieder darauf hinauslaufen dass wir an allem Schuld sind. Dass ihm die auslandstürken die Wahl gewonnenen haben sollte sogar dem Spiegel zu denken geben.

Beitrag melden
muzepuckel 17.04.2017, 21:40
212.

Zitat von Hythlodeus
kommen sie wieder aus den Löchern die Alubehüteten , ungebildeten Schwätzer der Nation..ähhh völkisch Verdötschten.
Interessant. Auf eine schlichte Tatsache hinzuweisen, macht jemand in Ihren Augen zum völkisch verdötschten ungebildeten Aluhutträger?
Eine lustige Kombination. Fehlen nur noch Reichsdeutscher, Verschwörungtheoretiker und Putin Troll.
Ändert nur alles nichts daran, daß die Deutschen nie übers Grundgesetz abstimmen durften.

Beitrag melden
candidesgarten 17.04.2017, 21:40
213. Klar

Zitat von hugahuga
Genau - und deshalb ändert sich nichts. Die Türkei bleibt in der NATO. Über den EU Beitritt wird weiter verhandelt. Deutschland wird wieder Flüchtlinge aufnehmen. Merke: Die deutsche Aussenpolitik wird nicht in BErlin, sondern in Washington und ab und zu auch in Jerusalem gemacht.
Und Verschwörungstheorien gibt es, damit die Hersteller von Aluminiumfolien nich pleite gehen. Die sind nämlich fest in jüdischer Hand. Der Staat Israel wurde nur gegründet, damit die drei- vier jüdischen Alu-Familien ein garantiertes Einkommen haben. Per Zeitmaschine wurde sicherheitshalber ein Mitglied einer dieser Familien ins 7 Jhdt verschickt, um dort eine Religion zu gründen, die den Alumarkt 1300 Jahre später schützen würde. Das war Mohammed, der Prophet. Allah ist groß, sagte er doch immer. Verstehen Sie?? Allah= Alu.

Beitrag melden
shardan 17.04.2017, 21:55
214. Gabriel...

hat nur Angst um seine geliebten Rüstungsexporte. Aber andere ind er EU ticken ähnlich. Sich fürchten um Investitionen in der Türkei, um Einnahmen in der Türkei oder mit dort produzierten Artikeln hier. Die Lobbyisten werden alles versuchen, das als "alles nicht so schlimm" hinzustellen, damit das Geld gewahrt bleibt. IN meinen Augen ist das Thema Türkei/EU gegessen. Alle Zahlungen einstellen, Importzölle in die EU, Verhandlungen bis auf Weiteres einstellen - im Falle der Wiedereinführung der Todesstrafe könnte man auch noch sämtliche Zahlungen Richtung Türkei stoppen. (Nein, Vergleiche mit den USA verfangen hier nicht.) Spätestens jetzt werden alle Investoren, die halbwegs bei Trost sind, Kapital dort abziehen. Die Wirtschaftler, die jetzt noch auf einen Kuschelkurs von Erdogan nach dem Referendum hoffen, werden bitter enttäuscht werden - spätestens, wenn Erdogan Kapital und/oder weitere Fabriken und Firmen unter irgendeinem armseligen Vorwand beschlagnahmt. Er wird das Geld über kurz oder lang dringend brauchen, um seine Wirtschaftswunderlandpolitik am Leben zu erhalten - oder wenn das nicht funktioniert, ein paar Kriege zu führen. In letzterem Fall wird es nochmal spannend: Wie man die Türkei dann in der Nato hält... während des Zypern-Konflikts war das schon schwierig - es würde jetzt keineswegs einfacher.

Beitrag melden
hamburgwolfgang 17.04.2017, 22:01
215. Ich habe gerade gelesen, dass 57% in Hamburg für das Ja Lager gestimmt haben.

Die gibt es jetzt in der Türkei.Wieso sind die eigentlich noch hier? Was wollen die hier? Sie wollen doch eine Diktatur, aber die gibt es hier nicht.

Beitrag melden
substanzlos12 17.04.2017, 22:05
216.

Zitat von hugahuga
Allerdings schalten und walten die Eliten oder wenn man so will, der Tiefe Staat in beiden Staaten so, wie man will. Die einfachen Bürger können dieses nicht verhindern. Ob das dann noch demokratisch genannt werden darf, daran habe ich erhebliche Zweifel.
Es ist wohl eher republikanisch, Auf was ich aber hinweisen möchte: In den USA entscheidet die Justiz über das Verhängen der Todesstrafe, der Präsident kann maximal begnadigen. In der Türkei ist die Möglichkeit einer Opernaufführung seit gestern massiv gewachsen. Mag sein, dass das den USA auch blüht (oder anderen Staaten), aber noch ist es nicht so weit.

Beitrag melden
matimax 17.04.2017, 22:08
217. Ein zweiter Herbst 2015 darf Merkel nicht passieren - zumindest nicht vor der Bundestagswahl

Zitat:
["Die EU-Beitrittsgespräche wurden 1999 gestartet, wurden aber zuletzt nicht weitergeführt.
Abbrechen wollte die EU sie bisher nicht, um die Tür für die Türkei nicht endgültig zuzuschlagen."]

Wenn's dem ehrpuseligen Neo-Osmanen Erdogan zur diplomatischen Gesichtswahrung dient, dann werden die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei eben "nicht weitergeführt", ohne dies ein "Abbrechen" der Verhandlungen zu nennen.

Der faktische Unterschied ist mir zwar schleierhaft. Aber der unberechenbare Mini-Sultan vom Bosporus darf nicht allzu sehr verärgert werden - Stichwort: Mögliche Kündigung des Flüchtenden-Abkommens... .

Beitrag melden
oceangs 17.04.2017, 22:09
218. Eu ?

Kein Land, dass Interesse daran hätte, in die EU beizutreten, würde diesen Weg gehen. Schon mal darüber nachgedacht, Leute. Die Meinung der EU ist denen völlig egal.

Beitrag melden
lasorciere 17.04.2017, 22:16
219.

Wenn Gabriel immer noch der Meinung ist, dass der EU-Beitritt für die Türkei noch eine Möglichkeit wäre, dann bleibt nur zu hoffen, dass er sich in den Vaterschaftsurlaub verzieht und sich aus der Politik heraushält.

Beitrag melden
Seite 22 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!