Forum: Politik
Reaktionen zum SPD-Mitgliedervotum: "Erstmal: Enttäuschung"

Kevin Kühnert von den Jusos zeigt sich angesichts des Mitgliederentscheids enttäuscht, CDU-Mann Peter Altmaier begrüßt das Ergebnis.

Seite 1 von 17
seikor 04.03.2018, 10:07
1. Ernsthaft?

Alles, was nicht passt, wird erst einmal angezweifelt. So weit sind wir heute mit unseren digitalen Medien schon gekommen!
Wo ist der TwitterBeitrag von Lars Klingbeil? Ich lese nur 2x Kevin...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sanko1212 04.03.2018, 10:08
2. Trotz Enttäuschung

Kevin Kühner hat eine große Chance, nach dem zwangsläufigen Abgang aller Agendianer (spätestens 2021) eine neue sozialdemokratische Partei aufzubauen, die dieses Namens auch würdig ist und nicht nur dem "Shareholder- Value"-Mainstream hinterherhechelt. Aber Fakt ist, bis dahin wird Politik gegen Otto-Normalverbraucher gemacht, alles wird dem Machthunger der Funktionäre untergeordnet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
götzvonberlichingen_2 04.03.2018, 10:10
3. Gottseidank

Die Vernunft hat gesiegt. Die SPD kann trotz mauen Wahlergebnis aktiv Politik mitgehalten und hat viele Punkte die Uhr wichtig sind in den Koalitionsvertrag geschrieben. So what?
Eine Partei kann man auch erneuern, ohne das sie in der Opposition ist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sarkasmis 04.03.2018, 10:10
4. Die Jusos

sind nicht der homogene Block als der sie erscheinen. Nur ein Bruchteil der SPD-Mitglieder unter 30 ist bei den Jusos aktiv. Moderate und realpolitisch denkende werden aktiv gemobbt. Linkes Sektierertum ist weit verbreitet.
Der typische Sozialdemokrat und vor allem SPD-Wähler ist aber nicht gerade PoWi-Student mit marxistischer Grundausbildung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uksubs 04.03.2018, 10:10
5. gut so

gut für deutschland, schlecht für die afd, gut für die spd. sie haben sich gestritten und einen demokratischen prozess entscheiden lassen, die verjüngung oder reformierung kann also dennoch parallel geschehen. viel glück!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
crewmitglied27 04.03.2018, 10:12
6. Mit Herrn Kühnert hat die SPD

gerade eben ihren einzigen echten Hoffnungsträger demontiert, um eine Erneuerung der Partei zu vermeiden.
Die Parteibonzen machen weiter wie bisher.
Ich bin sehr gespannt, wie lange diese Koalition hält.
Gleichzeitig hat man die AFD zur stärksten Oppositionspartei gemacht, also den Rechten damit noch mehr Gehör verschafft.
Ganz große Leistung! (Ironie aus)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
radino 04.03.2018, 10:13
7. Die SPD, nichts Neues – Sie kommt am ersten Tag zu spät!

Die ARD war schon eingebunden, dass Ergebnis stand lange vor 09:00 Uhr fest.
Vor 09: 00 Uhr lief schon in der ARD großspurig das Programm der SPD/CDU/CSU.
Der Koalisationsvertrag wurde als super toll mit all seinen Versprechungen dargestellt.
Der Film war schon fertig und wurde aus der Dose herausgeholt.
Die Message ganz klar, wir müssen doch in der EU – jetzt – mitregieren und
Frau Merkel ist die Überraschung mit ihrem Kabinett gelungen. Alles positiv, alles schön -
die Verarsche kann weitergehen.
Tina Hassel im Willi Brandt Haus bei der Direktschalte zappelte vor Freude ab 9:00 Uhr herum und teilte mit, dass ist „alles gut gegangen“, denn sie hat es ja schon munkeln hören.
Da Gabriel bei der letzten Entscheidungsverkundung die Journalisten 20 Minuten zappeln lies, hat man sich wohl bei der SPD entschieden, das zu toppen und die Journalisten über 37 Minuten bis zur Ergebnisverkündigung zappeln zu lassen.
66 Prozent Ja Stimmen, sind meiner Meinung nach ein Desaster.
Olaf Scholz erklärte im Schlafmodus, wie man nun auf den Weg der Erneuerung geht und sich reformieren will. Viel Lob auf Leistung und Präzision der SPD, Eigenlob in der Endlosschleife.
Die SPD Leute, klatschen nach vorheriger Verordnung, nicht im WB-Haus, hier will man zeigen, wir nehmen alles sehr ernst. Das wirkt alles unglaubhaft. Schließlich sitzt der SPD nun die Angst im Nacken.
Leider wird die SPD in drei Jahren bei der nächsten Wahl ganz unten sein, man wollte man sich noch mal in die Regierung retten. Das dürfte das letzte Mal gewesen sein. Doch was tut man nicht alles, um
Sich selbst herüberzuretten, doch wohin eigentlich rettet man sich? Zeit schinden, um ggf. eine Partei verbieten zu können, oder „schaun ma mal…“?
Tina Hassel spricht von einem deutlichen Ergebnis und meint damit, dass ist doch super?
Leider ist es das nicht, Frau Hassel.
Dass die SPD zur Verkündung 30 Minuten zu spät kommt, zeigt auch, dass sie sich selbst zu wichtig nimmt, dass wenn ein Flugzeug abheben will, wenn man mit steuern möchte, pünktlich dazu sein hat, denn das Flugzeug ist sonst weg oder startet nicht, alle an Bord fühlen sich unwohl und das wäre wohl in dem Fall die deutsche Wählerschaft. So werden immer wieder Menschen auf sinnlose Geduldsproben gestellt, ob heute oder in den letzten acht Jahren. Heute waren es wohl die Journalisten, die zum Sonntagmorgen warten mussten.
Mich hat das Ganze kalt gelassen, es kam nicht unerwartet, denn hier hätte mal die SPD Rückrad zeigen können.
Die privaten Sender haben gut daran getan, ihr Programm nicht umzuschreiben und kein Geld für eine
Liveschalte zum Fenster rauszuwerfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dokoqueen 04.03.2018, 10:20
8. Keine Enttäuschung

Kühnert sollte nicht allzu enttäuscht sein.
Das Mitgliedervotum ist zwar anders ausgegangen als er gehofft hatte, aber egal, Kühnert hat in der Partei etwas angestoßen und dafür gesorgt, dass die Neuauflage der GroKo nicht einfach durchgewinkt wurde. Mag der Koalitionsvertrag aus sozialdemokratischer Sicht noch etliche Lücken aufweisen, so dürfte doch inzwischen bei der Union so langsam die Erkenntnis ankommen, dass sie mit der SPD nicht mehr, wie in der letzten Legislaturperiode, so einfach machen kann, was sie will.
Neuwahlen wären für die SPD katastrophal geworden. Wenn die Genossen in der neuen GroKo nun aber endlich mal deutlich Gesicht zeigen und klar machen, dass es sich bei der SPD immer noch um eine Arbeiterpartei handelt, dann könnte eine Erneuerung gelingen.
Die Partei braucht frischen Wind, Kevin Kühnert hat gezeigt, aus welcher Richtung der wehen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blackbaro 04.03.2018, 10:20
9. tja

Beitrag Gab es da eigentlich unabhängige Wahlbeobachter, wie unsere Regierung sie immer bei Diktaturen fordert? Wenn ich mir ein Ergebniss aussuchen dürfte,dann genau das! Zu wenig um unglaubwürdig zu gelten,zu viel um ManipulationVerdacht aufkommen zu lassen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 17