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Realitätscheck: Das brauchen Familien in Deutschland wirklich

Patchwork, Regenbogen, Alleinerzieher: So geht Familie in Deutschland heute, trotzdem setzt die Politik beharrlich auf die Ein-Verdiener-Ehe mit Kind. Was wollen Familien wirklich? Eine Umfrage.

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M. Michaelis 15.05.2014, 13:03
1.

Die Frage ist passt man pragmatisch die Politik der Realität an oder folgt die Politik einem beispielhaften Idealbild.
Der Zustand der Familien in in vielerlei Hinsicht desolat, die modernen Formen haben leider grösstenteils destruktive Folgen für die Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt.

Das wir aber nicht besser wenn man sich weiterhin an einem Ideal festklammer und damit die Probleme noch grösser macht als sie schon sind.

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sok1950 15.05.2014, 13:05
2. wer entscheidet über das was ideal ist?

Die ideale Familie ist noch immer (leiblicher) Vater, (leibliche) Mutter und Kind(er).
Ob verheiratet, wer das Geld anschafft usw. ist dabei völlig gleichgültig.
Aber so sieht nun mal die ideale Organisationsform der Familie aus.

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silberstern 15.05.2014, 13:05
3.

Das wirkliche Problem ist die Elternfokussierung. Die aufgeführten Äußerungen zeigen dies deutlich. Jede/r will mehr Kohle, Abnahme des Erziehungsaufwand oder persönliche Bevorzugung weil man ein Kind in die Welt gesetzt hat. Nie geht es um das Kind selbst.

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wannewupp 15.05.2014, 13:06
4. Ehegattensplitting

Warum wird nur immer wieder geschrieben, das Ehegattensplitting begünstige das Hausfrauendasein? Man könnte darüber diskutieren, ob es gerecht ist, dass nur verheiratete Paare diesen Steuervorteil haben (neben den Finanziellen Einstandspflichten gegenüber dem Ehepartner), nur Hausfrauendasein fördert es dadurch nicht.
Wenn ein Ehepartner durch die Wahl der Steuerklasse nicht zur Arbeit motiviert ist, kann das Paar doch die Kombination wechseln. Das Problem scheint nur zu sein, dass viele nicht verstehen, dass das für die Höhe der Steuerschuld (bei gemeinsam veranlagten Partnern) keinen Unterschied macht.

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sok1950 15.05.2014, 13:08
5. wer entscheidet über das was ideal ist?

Die ideale Familie ist noch immer (leiblicher) Vater, (leibliche) Mutter und Kind(er).
Ob verheiratet, wer das Geld anschafft usw. ist dabei völlig gleichgültig.
Aber so sieht nun mal die ideale Organisationsform der Familie aus.

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KnoKo 15.05.2014, 13:10
6. Ganztagsbetreuung ist wichtig

Und zwar zur Minimierung der elterlichen Einflussnahme und zur effektiven Indoktrinierung sowie Gleichschaltung des Nachwuchses.

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c.PAF 15.05.2014, 13:10
7.

Zitat von sysop
Jennefer Vogt etwa, Mutter von vier Kindern, wünscht sich qualifizierte und bezahlbare Betreuer für den Notfall.
Hm, hier würde mich interessieren, was mit einem "Notfall" gemeint ist?

Wir hatten gerade einen Notfall: kleines Kind, Mutter muß ins KKH bzw. die nächsten Wochen zuhause (ausschließlich) liegen. Binnen 2 Tagen hatten wir eine Haushaltshilfe sowie die Kostenzusage der Krankenkasse.

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scxy 15.05.2014, 13:11
8. In diesem Zusammenhang

wäre eine differenzierte Aufbereitung nach Ost-/Westverhältnissen sachgerecht. Die "Gesetze zur Familienpolitik" unterschieden sich nämlich im Betrachtungszeitraum 1955 - 2005 - 2014 teils erheblich und gingen keineswegs überall von einer Ein-Verdiener-Ehe aus und enthielten Instrumente wie das Ehegattensplitting. Aber was scheren schon solche Kleinigkeiten die Autorin eines einst angesehenen Nachrichtenmagazins...

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skippy01 15.05.2014, 13:12
9. Ehegattensplitting sehr modern

und ist für mich sehr attraktiv, gerade weil meine Frau erst Teilzeit und später wieder voll arbeiten möchte. Vielleicht gibts ja noch eine bessere Lösung. Es ist deswegen aber nicht veraltet.

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