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Realitätscheck nach dem Brexit: Die Umfaller
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Der Brexit-Wahlkampf war geprägt von Lügen und falschen Versprechen. Nun räumen führende Leave-Politiker ihre wichtigsten Positionen. Drei Slogans - und was aus ihnen wurde.

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einzigerwolpertinger 29.06.2016, 20:47
10. Kommt mir bekannt vor

Ist hierzulande nicht anders. Was wurde aus dem Versprechungen zur Haftung für fremde Schulden? Wie oft wurde Griechenland schon auf gutem Weg gesehen? Was Lügen und falsche Versprechen angeht, können unsere jetzt so empörten Politiker locker mithalten. Sie haben Maßstäbe gesetzt.

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jeze 29.06.2016, 20:48
11. Sie lagen richtig!

In ihrem wichtigsten Punkt lagen die Kritiker richtig - nämlich ein eklatant mangelndes Demokratierverständnis in Brüssel. Das hat Junckers doch heute zweifelsfei bestätigt.

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danmage 29.06.2016, 20:48
12.

Tja, das ist leider jetzt die Realität. Aber ich fürchte unsere antieuropäischen Pegida und AFD-Anhänger werden sich selbst hiervon nicht beeindrucken lassen.

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Rheingold 29.06.2016, 20:49
13. Neuwahlen

In GB gbt es kein Verfassungsgericht. Daher sollte sich das Unterhaus mit dieser Lügenkampagne auseinandersetzen und danach Neuwahlen ansetzen. Das neue Unterhaus sollte dann über den Brexit neu entscheiden. Volksabstimmungen über soch komplexe Fragen haben sich nach diesem Desaster erledigt.

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ruku 29.06.2016, 20:50
14. Boris Johnson und Co.

werden jetzt intensiv den Zauberlehrling studieren, doch sie werden keinen Meister finden, der die Geister bändigt.
Bisher hatten sie nur mit Schloß- und Burggeistern zu tun - nun jedoch mit ihren eigenen Lügengeistern.
Lügen haben kurze Beine. Hoffentlich lernen unsere Politiker aus dieser realen Fabel.
Wen es interessiert, hier die Geschichte des Brexit. Goethe hat sie schon vor knapp 220 Jahren geschrieben. Ein kluger Mann:
https://www.unix-ag.uni-kl.de/~conrad/lyrics/zauber.html

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Darwins Affe 29.06.2016, 20:50
15. Brexit und § 50

Man hat das Gefühl, der §50 zum Brexit wird weder vom zukünftigen Premier noch vom Parlament gezogen: Welcher PM will schon in die Geschichte als Zerstörer des Vereinigten Königreichs eingehen? Zusätzlich dürfte es wegen Schottland fraglich sein, ob die britische Königin so ein Gesetz unterschreiben würde. Nebenbei: Bei den Londoner Buchmachern werden schon Wetten angeboten: »Was passiert zuerst? Die Griechen zahlen ihre Schulden zurück oder die Briten treten aus der EU aus?« Wie meinte neulich Alan Greenspan: GB könne doch eigentlich in der EU ganz zufrieden sein, da es nicht in die gefährliche Währungskonstruktion des Euro eingebunden ist.

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schoenwetterschreiberling 29.06.2016, 20:51
16. @chlorid

Sie haben absolut Recht mit ihrer Einstellung, dass dies das Signifikante an Populisten ist. Man erkennt sie einfach zu leicht am windigen Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen. Spontan fallen mir da noch zwei weitere Beispiele ein, die einen Faktencheck benötigen würden: "Ein so lange Grenze kann man nicht schützen" und "Mit den Flüchtlingen wird der deutsche Facharbeitermangel behoben".

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jeze 29.06.2016, 20:51
17. Widerspruch!?

"Lasst uns wieder die Kontrolle über unsere Grenzen übernehmen"

Jetzt:

"Wir haben nie versprochen, dass wir die Einwanderung radikal reduzieren."

Wo ist das ein Widerspruch? Zu kontrollieren, wer ins Land kommt, bedeutet nicht, keinen ins Land zu lassen.

Es geht lediglich darum, nicht wie Deutschland einfach die Grenzen aufzumachen und jetzt nicht mehr zu wissen, wer überhaupt hier ist.

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PaulchenGB 29.06.2016, 20:54
18. Wenn es denn tatsächlich zum BREXIT kommt aufgrund der

Meinungsumfrage (Referendum), dann wird sich nichts ändern. Zugang zum Binnenmarkt bleibt. Die 27 EU-Staaten werden sich auf eine Einwanderungsquote von EU-Bürgern nach GB einigen. Das heute veröffentliche Gutachten des gewerkschaftsnahen IMK Instituts liefert für Merkel und "Konsorten" die Steilvorlage: Arbeitslosigkeit, weniger Wachstum in Deutschland sind vorprogrammiert. Es gibt keinen EU-Staat, der auf GB als (Geschäfts)partner verzichten will.

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gtuerk 29.06.2016, 20:55
19. Wo sind sie denn?

Wo sind denn eigentlich unsere Brexit befürworter, die ebenfalls die gleichen lügen hier im Forum propagiert haben? Die auch gerne einen "Gerxit" haben wollten!

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