Forum: Politik
Rechte Parteien und die EU-Wahl: Europas vereinte Feinde
Alessandro Garofalo/ Reuters

Eliten, Bürokraten, Migranten: Europas Rechte haben gemeinsame Gegner. Am liebsten würden AfD, Lega und Co. die EU von innen umkrempeln. Doch einer echten Allianz stehen gravierende Unterschiede im Weg.

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merk! 16.05.2019, 16:38
20. Populisten aller Länder vereinigt Euch

Hauptsache weg mit dem jetzigen System aus Korruption und Lobbyisten. Konzerne zerschlagen, enteignen, und das kranke Parteientum endlich abschaffen, wozu noch im Internetzeitalter.

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interessierter Laie 16.05.2019, 16:38
21. Jaja...

Zitat von Khal Drogo
...welches ein "Rechtspopulist" von sich gibt, auf die Waage und drehen und wenden es, um ja eine Mißdeutung zu finden. Gleichzeitig haben Sie ein eindeutiges verbales Framing, daß aus Ihnen eben jene Systemmedien macht, die Sie nicht sein wollen. Niemand ist ein Feind Europas, wenn er sich kritisch zur EU äußert. Es finden auch keine Europa-Wahlen statt. Es geht in dieser Gesamtthematik NIE um Europa. Es geht immer nur um die zutiefst undemokratische EU.
... deren Mangel an Demokratie genau aus dem egoistischen Machtgehabe und Geschacher resultiert, das von diesen Herrschaften als Lösung verkauft wird. Gäbe es dieses Egomanen nicht, könnte man längst eine Europawahl nach dem "one man one vote"-Prinzip und einem so gewählten vollwertigen Parlament haben. Man hätte entweder eine vom EU-Bürger oder von diesem Parlament aus der eigenen Mitte gewählte Regierung. Allenfalls gäbe es noch eine Länderkammer (vergleichbar dem Bundesrat), in der die Mitgliedsländer betreffende Vorhaben von der Mehrheit(!) der jeweiligen Repräsentanten bestätigt werden müssen. Ein Veto oder Einstimmigkeitszwang gäbe es nicht mehr. Und genau mit diesen zwei Mechanismen können derzeit im Extremfall 500.000 Luxemburger (mit ohnehin überproportionalem Stimmgewicht) die Entscheidung von 499,500.000 anderen Europäern blockieren.
Fragen Sie mal Ihre "Rechtspopulisten", was die von einer solchen viel demokratischeren EU halten würden. Diese Menschen wollen gar keine demokratische EU. Eine solche wäre nämlich ihr sicheres politisches Grab.

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lucien 16.05.2019, 16:38
22. Ekelhaft

Diese Anti-Europäer wollen nur EU-Gelder kassieren. Das ist ekelhaft.

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ooda_maddinoo 16.05.2019, 16:41
23. AFD Fanboys

Wie die AFD Fanboys gleich aus ihrer Ecke kommen.
Natürlich darf man Kritik äußern. Das große Problem ist aber, dass die ganzen Parteien (AFD,LEGA etc) die Schuld für alles Miese der EU geben und dabei noch nicht einmal konstruktive Ideen für Verbesserungen haben.

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mens 16.05.2019, 16:43
24. Untote

Die geistigen Vorväter und Mütter dieser Truppe haben früher schon Europas Menschen in die schlimmsten Knochenmühlen geschickt. Und dennoch finden viele diese Ideologie-Ecke wählbar. Dabei fällt ihnen nicht auf, dass die fröhliche und liebevolle Umarmung unter Nationalisten das ultimative Paradoxon ist. Diese Leute haben NICHTS gemeinsam. Nur dass sie sich bei der ersten gegebenen Gelegenheit an die Gurgel gehen. Was hält Salvini z.B. vom Vorschlag seiner FREUNDE in Austria, die Südtiroler mit österreichischen Pässen zu versorgen? Affentheater für Menschen mit Hang zum Untergang und Verderben. Wo sie doch blühende Nationen friedlich nebeneinander sehen. Wer regelt das? Der liebe Gott? Träumt weiter.

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claus7447 16.05.2019, 16:46
25. Sie müssen da mal was erklären!

Zitat von Khal Drogo
...welches ein "Rechtspopulist" von sich gibt, auf die Waage und drehen und wenden es, um ja eine Mißdeutung zu finden. Gleichzeitig haben Sie ein eindeutiges verbales Framing, daß aus Ihnen eben jene Systemmedien macht, die Sie nicht sein wollen. Niemand ist ein Feind Europas, wenn er sich kritisch zur EU äußert. Es finden auch keine Europa-Wahlen statt. Es geht in dieser Gesamtthematik NIE um Europa. Es geht immer nur um die zutiefst undemokratische EU.
Bei Missachtung von Worten habe ich ein massives Problem, denn es ist nicht Missdeutung sondern die Sache auf den Punkt gebracht. Erwischt man eine dieser Braun Populisten dann wird zurückgerudert und unter den krudesten ausreden versucht die Dinge umzudrehen.

Verbales framing: was kann schlimmer sein als ein Höcke oder im Süden der Republik ein Räpple. Darüber sind die sehr deutlichen und eindeutigen Ausdrücke z. B. über die Kanzlerin oder Politiker die sich schon mal sehr klar gebe rechts geäussert haben, ja stellvertretend. Also nicht gleich die Memme raushängen.

Die AfD hat deutlich gesagt, dass die EU ihr im weg steht. Erst als man merkte, das kostet Wählerstimmen, hat man beim Parteitag dies gemildert, im Wahl-O-Mat ja erst nachträglich. Also da braucht es keine weitern Erklärungen.

Was sind die wählen den am 26.5. noch, wenn sie nicht für das EU Parlament sind?

Und dann müssen sie das noch erklären mit der undemokratischen EU.

Oder ist die nur undemokratisch, weil die Rechten, alles egozentriker, keinem die Butter auf dem Brot gönnen und sich laufend selbst zerlegen. Schauen Sie die Parteitag an... ein super Beispiel für Demokratie. Der neuste pups unter den Populisten Farange sagt ja klar: Mitbestimmung unter seinen parteimitgliedern gibt es nicht, er alleine bestimmt die Richtung.

Gab es schon 1933.

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sibbi78 16.05.2019, 16:48
26. EU-Feinde sollen Europa wieder

Zitat von peterpeterweise
Natürlich wäre es finanziell schmerzlich für viele "EU-Freunde", wenn es Reformen gäbe, die eine weniger aufgeblähte Bürokratie zur Folge hätten. Aber eventuell sind es sogar die "EU-Feinde", die Europa wieder auf die Kernkompetenzen zurückführen und damit den europäischen Gedanken stärken? Auch die "Deutschland-Feinde" im Kaiserreich hatten nicht im Sinn, Deutschland zu zerstören, sondern es auf demokratischer Basis wieder zukunftsfähig zu machen. Aber in den Augen der kaiserlichen Beamten waren es natürlich Feinde, die die Zerstörung dessen bewirken wollen, was den Beamten ein luxuriöses und sorgenfreies Leben ermöglichte.
"auf die Kernkompetenzen zurückführen"? Was sollen das für Kompetenzen sein, die von "EU-Feinden" für den "europäischen Gedanken" vorgesehen sind? Man beachte den Widerspruch in sich...

Ein Vergleich mit dem Kaiserreich ist mehr als hinkend. Da war das System im Wege der Nationalisten, nicht unbedingt ein paar Beamte. Aber das passt ja nicht so recht zu der "aufgeblähten Bürokratie" in der EU - DIE mag allerdings nun mal wirklich niemand...

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sibbi78 16.05.2019, 16:49
27. Lang, lang ist's her...

Zitat von ws56
Wann lernt SPON das Europa nicht die EU und die EU nicht Europa ist? Übrigens, jeder der sich kritisch über die EU (gilt auch bei Migranten) äußert, ist fur die Presse ein "Rechtspopulist". Sicher gibt es Leute die politisch Rechts stehen, aber Leute - wie ich zum Beispiel, gehe zu den Veranstaltungen "Gegen Rechts" - werde auch so eingestuft, gehts eigentlich noch? Diese EU-Politiker sind ein verkommer und undemokratischer Haufen, und dabei bleibe ich auch. Noch als kleine Info, ich war mal ein Befürworter der EU.
"Noch als kleine Info, ich war mal ein Befürworter der EU." Wirklich? Gab's da die AfD noch nicht?

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volker.simoneit 16.05.2019, 16:51
28. Die Meinungen der europäischen Bürger hat sich geändert

und das wird durch Parteien entsprechend abgebildet. Wir sollten es als eine Chance für Europa sehen. Und die EVP ist in vielen Punkten den anderen konservativen Parteien näher als den sozialistischen. Eine sachorientierte Zusammenarbeit über Fraktionen statt ideologisches Sperren ist doch zum Wohle der Bürger wünschenswert.

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Schartin Mulz 16.05.2019, 16:51
29. Könnte man

Eu-Gegner nicht einfach EU-Gegner nennen? Europa-Feinde ist doch ein absurder Begriff, das sind doch alles Europäer.
Oder anders: Wenn man, wenn man nationale Kompetenzen nicht an die EU abgeben möchte, ein Europa-Feind ist, ist man dann, wenn man nationale Interessen an die EU abgeben möchte, ein Deutschland-Feind?
Ich empfehle dringend eine verbale Abrüstung.

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