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Rechte von muslimischen Mädchen: Integrationsbeauftragte will Kopftuchverbot an Grund
imago images / Emmanuele Contini

Dürfen muslimische Mädchen in Deutschland mit Kopftüchern in die Grundschule gehen? Annette Widmann-Mauz, Integrationsbeauftragte der Regierung, will das prüfen lassen. Österreich hat diese Woche ein Verbot beschlossen.

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Shelumia 17.05.2019, 13:22
1.

Schon witzig wie wenig die im Grundgesetz festgeschriebene Religionsfreiheit nur noch ist wenn es um Muslime geht. Sehr erfolgreiche Arbeit hat die AfD geleistet uns zurück ins Jahr 1932 zu führen, indem Sie einen Gesellschaftlichen Diskurs weg vom Grundgesetz hin zu Diskriminierung verschiebt.

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Agiles 17.05.2019, 13:36
2. Konferenz

Wirklich witzig, was hat das mit der AFD zu tun?
Für alle, die mehr über Hindergründe erfahren möchten, sende ich den Link von der Konferenz an der Goethe-Universität Frankfurt:
https://video.uni-frankfurt.de/Mediasite/Play/65ab59531cdb47f49afe5622a6b4b0181d?catalog=6c41846 f-63e0-45a7-8724-822c631753ab

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noch_ein_forenposter 17.05.2019, 13:38
3. Ohne religöse Indoktrinierung

Aha. Dann dürfen die Eltern den Kindern natürlich auch nicht die christliche Religion nahe bringen. Das wäre ja auch Indoktrinierung...

Zum Kopftuch: Es gibt viele Gründe, warum ein kleines Mädchen ein Kopftuch trägt:

- Religösität
- Zwang durch die Eltern
- Weil die große Schwester auch eines trägt
- ...

Das ist nicht immer Zwang und sollte auch nicht verboten werden. Und da das nur für Muslimas gelten würde, würde das recht fix vom BVerfG kassiert werden. Es sei denn, man verbietet auch Kippas, Kreuze, etc.

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JackGerald 17.05.2019, 15:02
4. @ Nr. 1 Shelumia

Auch Ihnen empfehle ich eine Reise in ein streng islamisches Land. Möglicherweise werden auch Sie dann von Allah erleuchtet und wissen danach, was Sie von dieser Religion zu halten haben.

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brotfresser 17.05.2019, 15:08
5. Wenn schon verbieten, dann

alles: Kipas, Kreuze, goldene Eheringe (christliches Symbol), Faschingskostüme, Halloween-Kostüme etc. Kurz, alles was mit irgendeiner Religion oder Pseudoreligion zu tun hat.

Aber: hat Deutschland/Europa nicht andere Probleme? Warum die Fokussierung auf solche unwichtigen Dinge.

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noerglerfritz 17.05.2019, 15:24
6. Hat nichts mit Religion zu tun

Das Kopftuch ist ein kulturelles Ding und hat nichts mit Religion zu tun. Oder steht darüber etwas Genaueres im Koran? Wir sollten es maximal als Kopfbedeckung sehen. Soweit ich weiß, ist das Tragen von Mützen im Unterricht für Schüler verboten. Insofern sollte das auch für das Kopftuch gelten. Sind Mützen allerdings erlaubt, sollte es auch das Kopftuch sein. So einfach ist das.

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archi47 17.05.2019, 15:32
7. Das demonstrativ öffentliche Tragen von Religionsmerkmalen ist

erst mal eine Botschaft: "Seht her, ich bin ........-religiös. "
Erst wenn es von Eltern oder Religionsführern verpflichtend angeordnet wird, ist es ein Unterdrückungsmerkmal.
Wenn nicht, kann ich darin nur ein Ein- und Ausgrenzungsmerkmal gegen Andere erkennen.

Aber auch das ist problematisch genug. Zeigt es doch, dass die prospektierten Religionsinhalte propagandistisch vertreten werden. Damit geht ein Stück Toleranz im öffentlcihen Raum verloren, andere Unplakative als Gleichwertig zu akzeptieren, sich selbst überhöhen zu wollen.

Dieses Plakative signalisiert auch, was mit Religionen/Sekten an Inhalten z. B. verbunden ist:
- das auserwählte Volk sein zu wollen
- seine Freundes- und Bekanntenkreis darauf beschränken zu wollen
- sich bei Heirat nur des eigenen Haufens zu bedienen.
- sich insgesamt als besser oder höherwertig zu empfinden
Das alles hat für mich ein latentes Toleranzproblem, welches in diesem Jahrhundert eigentlich überwunden sein sollte.
Insoweit kann ich verstehen, wenn mein Staat hier für das zukünftige harmonische und vorurteilsfreie Zusammenleben Regeln setzen will.

Aber bitte doch dann so, dass alle Religionsgemeinschaft, alle Sekten und Organisationen einem Neutralitätsgebot im öffentlichen Raum unterworten werden, solang nicht Demonstationen und Veranstaltungen angemeldet und genemigt sind, die das Zeigen notwendig macht ...

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loevey 17.05.2019, 16:08
8. Es gibt keine muslimische Kinder

und auch kein katholische oder buddhistische. Wie R. Dawkins es so trefflich ausdrückte, es ist so als würden wir sagen dass das Kind ein Sozialist oder Neokonservativ wäre. Kinder werden religion und ideologiefrei geboren. Zu Religion wird erzogen/gezwungen, leider viel zu früh. Ein Kind sollte erst dann mit Religion konfrontiert werden, wenn es erstmal kritisch nachdenken kann.

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sabine_stoeckhert 17.05.2019, 16:42
9. Kopftuch für Minderjährige ist Kindesmisshandlung gleichzusetzen

Anscheinend ist es nicht bekannt wie die Mechanismen der Unterdrückung ablaufen, ein Kind dass das Kopftuch tragen muss, wird Probleme haben dies im erwachsenen Alter abzulegen. Das Kopftuch symbolisiert das Unterordnen der Frau unter den Mann im Islam.
Die Tradition kann nicht über unser freiheitliches Grundgesetz gestellt werden, welches einem Mädchen den Schutz der gleichberechtigten Entwicklungsmöglichkeit sicherstellen muss - Kindeswohl. Ich finde es eine Schande,dass diese Mädchen in unserem Land dem islamischen Diktat unterworfen werden. Ein Verbot ist dringend notwendig !

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