Forum: Politik
Rechtes Netzwerk in der Bundeswehr: Die braunen Kameraden des Franco A.
DPA

Mit der Festnahme eines weiteren Soldaten wird ein rechtes, gewaltbereites Terrornetzwerk in der Bundeswehr sichtbar. Ermittler sind sicher, dass Franco A. und seine Komplizen Spitzenpolitiker töten wollten.

Seite 6 von 6
schmidthomas 10.05.2017, 12:47
50. Ohne Titel

Zitat von Filsbachlerche
Das Bekenntnis zu der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Deutschlands sollte in die Eidesformel aufgenommen werden. Das erscheint zunächst als Bagatelle. Ist es aber nicht. Ein Verstoß ......
Soldaten auf Zeit (SaZ) und Berufssoldaten werden zu Ihrem „Dienst für das Vaterland“ vereidigt. Hier der Eidestext:
„Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“

bei Wehrpflichtigen war es kein Eid, sondern „nur“ ein Gelöbnis:
„Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Ich bin kein Jurist, diese Formel schließt aber m.M.n., das von Ihnen geforderte Bekenntnis ( "RECHT") ein.
Inwieweit eine "fremdenfeindliche Gesinnung" vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist, können Sie mir natürlich gerne erklären. Selbst eine NPD-Mitgliedschaft, ist dadurch abgedeckt.

Beitrag melden
g_bec 10.05.2017, 12:58
51. Nö.

Zitat von skeptikerjörg
Sollte Franco A. tatsächlich, allein oder zusammen mit anderen, in seinem Verband ca. 1.000 Schuss Munition "auf die Seite gebracht" haben, muss der Kreis der Mitwisser bzw. Komplizen bedeutend größer gewesen sein, als Glauben gemacht werden soll. Der......
Nö. Das mag in Zeiten von "5 Schuss richtig übergeben" in Grundausbildungseinheiten so gewesen sein. Bei Gefechtsschießen in der "richtigen" Kampftruppe war das aber auch früher noch nie ein Problem, denn wer zählt schon die Einzelschüsse der Feuerstöße eines (Bord-) Maschinengewehrs.
Und heute steht auch bei "normalen Schießen" nur 'ne Munitionskiste, aus der sich alle bedienen mit der Maßgabe: "Mindestens drei Magazine voll machen!"

Beitrag melden
g_bec 10.05.2017, 13:09
52. Quark.

Zitat von gorontalo
Tja, hätte man die allgemeine Wehrpflicht nicht abgeschafft, dann hätte man jetzt eine Truppe, die die Gesellschaft widerspiegelt. So hat man einen Haufen Söldner mit Hang zum Militarismus, die in der freien Wirtschaft nicht untergekommen sind.
So'n Quark, auch wenn es immer wieder rausposaunt wird: Die Führungskräfte sind gerade KEINE Wehrpflichtigen. Und die Vorgesetzten, die in den öffentlich gemachten Fällen offensichtlich weggeschaut haben, sind ALLE noch zu Zeiten der Wehrpflicht eingestellt worden! Die Wehrpflicht hätte da gar nichts geändert.

Beitrag melden
lospollos 10.05.2017, 14:09
53. Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass ...

... sich bei uns terroristische Strukturen (egal von welcher Seite) bilden können, die von unseren Sicherheitsdiensten im Vorhinein nicht erkannt werden. Und das bei einer wahnsinnigen Fülle von Geheimdiensten (wie Landesämter- und Bundesamt für Verfassungsschutz, MAD usw.) und anderen polizeilichen Ermittlungsbehörden. Sitzen denn dort nur beamtete Schwachköpfe ihre Dienstzeit ab, ohne ihr Gehirn einzuschalten?

Beitrag melden
Seite 6 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!