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Rechts- und Unrechtsstaat: Der schleichende Sieg des Terrors
DPA

Sicherheitswahn und "Nafri"-Rassismus zeigen: Kein Terrorist kann uns so gefährlich werden wie wir uns selbst.

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papelbon 05.01.2017, 16:58
1.

Wenn man sich in diesem Land mit 14 Identitäten aufhalten kann, dann könnte man als Normalbürger schon auf die Idee kommen, dass irgendetwas gehörig schief läuft. Die Behörden haben den Überblick noch mehr verloren als man es sich vorstellen konnte. Und dann so ein Kommentar von Herrn Augstein. Ich bin sprachlos.

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Eu1ropa 05.01.2017, 17:00
2. typisch deutsch Herr Augstein

Lassen Sie mal die Kirche im Dorf! Ich bin am Samstagnacht in der Disco. ich setze mich um 3:15 Uhr ins Auto. 200 Meter hinter der nächsten Kurve holt mich die Polizei raus. Polizeikontrolle. Gleichzeitig fährt mein Vater an dieser Stelle vorbei. Er wird durchgewunken. Warum? Weil er nicht zur Zielgruppe gehört. Gleiches gilt für Fußballspiele, Karneval.

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ttvtt 05.01.2017, 17:00
3. Fassungslos

Ich halte diesen Text für den abscheulichsten Kommentar, den ich je im Spiegel oder Spiegelonline gelesen habe. Es fängt schon damit an, dass Augstein vergleichend schreibt, dass durch den Anschlag 13 Menschen getötet wurden. Als ob es keinen Unterschied macht, dass einer der Toten schuldig ist für die anderen 12 Toten.

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tullrich 05.01.2017, 17:00
4.

"Sicherheitswahn und "Nafri"-Rassismus zeigen: Kein Terrorist kann uns so gefährlich werden wie wir uns selbst." Gut erkannt, Herr Augstein. Aber wenn der gesamte Bundestag ins Gefängnis wandern muss, weil er Rechtsbrüche geduldet hat, dann sind wir nicht besser als Erdogan. Denn die Schutzsuchenden kosten uns nach Schätzungen bis zu 900 Milliarden Euro. Für ein gutes Gefühl...

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arrache-coeur 05.01.2017, 17:03
5.

"Mehrere hundert Männer wurden von der Kölner Polizei zum Gegenstand polizeilicher Maßnahmen gemacht - viele von ihnen hatten dazu keinen anderen Anlass gegeben als ihr Aussehen. [..] Im vergangenen Jahr war die Kölner Innenstadt ein rechtsfreier Raum, in diesem Jahr war sie ein grundrechtsfreier Raum." - Mit Verlaub, was Sie da schreiben, ist Unfug!

'Die Polizei bildete einen Kessel: Blonde, mitteleuropäisch aussehende Passanten durften gehen, "Nafris" - so heißen Nordafrikaner im Polizeijargon - mussten bleiben.' - Laut Polizei wurden die Menschen aufgrund ihres auffälligen aggressiven Verhaltens kontrolliert. Und "Nafri" hat mit Rassismus so viel zu tun wie Sozialismus mit sozialer Gerechtigkeit, nämlich nichts.

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smaturin 05.01.2017, 17:03
6. Sehr interessanter Artikel und...

in vielen Teilen sehe ich es genauso... Aber erzählt dies mal dem Plebs...

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chatty1974 05.01.2017, 17:03
7. das beste

was ich seit langen dazu gelesen habe.

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Großkarl 05.01.2017, 17:03
8. Elender

Schwätzer.
Mir wäre es auch lieber die Polizei würde so etwas nicht machen. Aber daran sind nicht wir Schuld, sondern die illegalen/legalen Migranten aus deren Kreisen heraus so etwas passiert.

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Leser161 05.01.2017, 17:04
9. Warum?

Das sind alles tolle Schlagworte. Was mit Rasse ist böse. Was mit Föderalismus ist gut. Aber - warum?

Warum ist der Föderalismus gut? Frankreich ist zentralistisch organisiert und genauso demokratisch und frei wie Deutschland (hoffe und denke ich).

Wenn sich ein Trupp Kahlköpfe (Hinweis auf deren seltsame Weltanschauung) vor einem Flüchtlingsheim aufhält werden die (hoffentlich und mit Recht) kontrolliert oder ggf. sogar vertrieben, weil es da in der Vergangenheit (90ger) bösartige Vorfälle gab. Und wenn sich am Bahnhof nordafrikanisch aussehende Männer aufhalten, dann sollte man die kontrollieren weil es in der Vergangenheit Vorfälle gab. Ich finde das in beiden Fällen vernünftig.

Herr Augstein hat ja vielleicht Recht. Aber solange er auf die Macht der Schlagworte vertraut ohne sich zu erklären wird er keinen Blumentopf gewinnen.

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