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Rechtsanspruch ab 1. August: Schröder erleichtert über Kita-Ausbau
DPA

Wenige Wochen vor der Wahl kann Familienministerin Schröder verkünden: Es wird genügend Kita-Plätze für unter Dreijährige geben, wenn am 1. August der Rechtsanspruch in Kraft tritt. Die befürchtete Klagewelle wird es ihrer Ansicht nach nicht geben. Doch gravierende Probleme bleiben.

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franko_potente 11.07.2013, 12:28
1.

Zitat von sysop
Wenige Wochen vor der Wahl kann Familienministerin Schröder verkünden: Es wird genügend Kita-Plätze für unter Dreijährige geben, wenn am 1. August der Rechtsanspruch in Kraft tritt. Die befürchtete Klagewelle wird es ihrer Ansicht nach nicht geben. Doch gravierende Probleme bleiben.
Was ist denn das für ein Unsinn?

Plätze stehen erst im Laufe des Jahres zur Verfügung? Nicht am Wohnort? Ab 1.08. habe ich einen Rechtsanspruch...mein Arbeitgeber geht doch auch nciht her und meint, dann fangrne SIe eben erst am 23.11 an...was soll denn dieser verlogene Unsinn?

Und können wir uns bitte darauf einigen, daß es eine Kinderkrippe und ein Kindergarten ist, und keine KITA.

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Klaus100 11.07.2013, 12:30
2. Übertreibungen

sind heute wohl üblich. Interessengruppen - diesmal die Sozialverbände - haben mit den dazugehörigen Medien kräftig Druck gemacht. Dabei zeigt das Beispiel von Bayern, wie es auch gehen kann. Sturm im Wasserglas. Wochenlange Kampagnenbeiträge in Talkshows, Nachrichtensendungen und Tendenzartikeln. Nicht immer, aber diesmal hat Frau Schröder einen guten Job gemacht.

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Cortado#13 11.07.2013, 12:32
3. Schröder ist erleichtert über Kita-Ausbau, wir wären erleichtert, wenn

Zitat von sysop
Wenige Wochen vor der Wahl kann Familienministerin Schröder verkünden: Es wird genügend Kita-Plätze für unter Dreijährige geben, wenn am 1. August der Rechtsanspruch in Kraft tritt. Die befürchtete Klagewelle wird es ihrer Ansicht nach nicht geben. Doch gravierende Probleme bleiben.
sie endlich entlassen wird! Diese Frau ist politisch nicht mehr tragbar und man sollte sie vom Bildschirm verbannen. Die einzige Ausstrahlung die sie hat, ist ihre Unfähigkeit für diesen Job!!!

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weber-seeheim 11.07.2013, 12:44
4.

Toll, so kann man sich eine missglückte Aktion mit Statistikdaten schön reden. Was nutzen KiTa-Plätze an Orten, wo sie nicht gebraucht werden?

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fritzfrie 11.07.2013, 12:44
5. es wird ein paar Tage dauern....

...und dann werden wir erfahren, dass diese Zahlen genauso getürkt sind wie die Arbeitslosenstatistik und viele andere Zahlenwerke, mit ddenen dem Michel positive Entwicklungen oder gar heile Welt vorgegaukelt werden.

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washington.mayfair 11.07.2013, 12:48
6.

Zitat von franko_potente
Was ist denn das für ein Unsinn? Plätze stehen erst im Laufe des Jahres zur Verfügung? Nicht am Wohnort? Ab 1.08. habe ich einen Rechtsanspruch...mein Arbeitgeber geht doch auch nciht her und meint, dann fangrne SIe eben erst am 23.11 an...was soll denn dieser verlogene Unsinn? Und können wir uns bitte darauf einigen, daß es eine Kinderkrippe und ein Kindergarten ist, und keine KITA.
Oh ja, das fände ich auch viel besser. Es hört sich richtig unerträglich an.

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goffis1 11.07.2013, 12:49
7. (K)ein Wunder

Jeder der in den letzten Woche die Meldungen verfolgt hat wird sich nicht wundern. Hier wird wieder getrickst, dass sich die Balken biegen. Aus den Kitas wurden viele Betreuer abgeworben. Damit verschärft sich die Situation von Eltern, die Ihre Kinder gerne in eine KiTa (ab 3 Jahre) geben würden. Niemand- selbst unsere Ministerin nicht- kann doch annehmen, dass so viele Erzieher(innen) von den Bäumen gefallen sind.
Fazit: Wie bei allem in dieser Regierung- Es wird schöngerechnet!

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washington.mayfair 11.07.2013, 12:52
8.

Zitat von sysop
Wenige Wochen vor der Wahl kann Familienministerin Schröder verkünden: Es wird genügend Kita-Plätze für unter Dreijährige geben, wenn am 1. August der Rechtsanspruch in Kraft tritt. Die befürchtete Klagewelle wird es ihrer Ansicht nach nicht geben. Doch gravierende Probleme bleiben.
Und über die Qualitätsprobleme redet man sehr ungern. Und in vielen Krippen, ist der tatsächliche Anteil Kinder pro Erzieherin bzw, Betreuerin noch deutlich größer.

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Toll 11.07.2013, 12:53
9. SPD loost, Schröder gewinnt

Vor allem in vielen SPD-regierten größeren Städten wird es zu wenig Kita-Plätze geben. Frau Schröder hat das selbstgesetzte Ziel (obwohl für Kita-Plätze die Länder zuständig sind) erreicht. Es bleibt die böse, verbotene Frage, ob die Gruppenbetreuung für Kleinstkinder tatsächlich (im Regelfall und nicht nur für kindeswohlgefährdete Kleinstkinder) tatsächlich besser für U3-Kleinstkinder ist, als die Betreuung zu Hause, für die man eine Menge Verzicht üben muss (Verzicht auf Einkommen, Unabhängigkeit und befrufliches Fortkommen). Bilodung erfordert Bindung und Qualität für Kleinkinder bedeutet Zuverlässigkeit bzw. Verfügbarkeit bzw. Quantität.

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