Forum: Politik
Rechtsextreme Demo: Polizei fürchtet Gewaltexzesse in Hamburg
Getty Images

Das Szenario ist erschreckend: Insgesamt 4000 Rechts- und Linksextremisten könnten am Samstag in Hamburg aufeinandertreffen. Noch ist die Demo offiziell verboten - denn der Polizei fehlen Tausende Beamte für den Großeinsatz.

Seite 1 von 9
nesmo 11.09.2015, 09:01
1. Hilflos

Man kann nicht eine Demo verbieten, weil es nicht genug Polizisten zur Sicherung gibt. Hat grade das Bundesverfassungsgericht entschieden, hat sich aber noch nicht bis Hamburg rumgesprochen. Die Steilvorlage von Herrn Friedrichs, dem ehemaligen Innenminister der jetzigen Koalition, der Merkel größtes politisches Versagen mit unabsehbaren Folgen vorhält, wird ein noch größeres Problem werden. Wenn der das sagen darf, dann sind Demos gegen Merkels Flüchtlingspolitik natürlich selbstverständlich berechtigt. Und Bürger "dürfen" dies dann auf ihre Weise aussagen. Braune Parolen sind dann plötzlich zu 90 % berechtigt. Und nun, demonstriert Friedrichs mit?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maxmaxweber 11.09.2015, 09:08
2. Von wem fürchtet Polizei Gewalt?

Es wäre einmal interessant aufzuschlüsseln, von welcher Seite wieviel Gewalt ausgeübt wird. Gewalt auf genehmigten Demonstrationen oder gegen genehmigte Demonstrationen sollte hart bestraft werden. Wer statt Argumenten die Fäuste und Steine fliegen lässt, der wünscht sich wahrscheinlich die Zeiten um 1930 zurück. Da haben Rechte die Demonstrationen der Linken auseinandergeprügelt und Linke die Demonstrationen der Rechten. Wo das hingeführt hat, ist bekannt. Darum kein Bonus für Demokratiefeinde, weder für die von rechts noch für die von links. Wer prügelt, ist als gemeiner Schläger zu behandeln. Es sind keine "Aktivisten" oder "Autonome" sondern einfach Antidemokraten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bonus_bonus 11.09.2015, 09:12
3.

Regelmäßige hemmungslose Gewalt ist auch von Seiten der Hamburger Polizei bekannt.

Außerdem eine sich politisch einmischende Polizei (die ihre Funktion als Exekutive überschreitet), eine regelmäßig rechtswidrig handelnde Polizei (z.B. die illegal unter dem Decknamen "Iris Schneider" handelnde Ermittlerin und die als Agent Provocateur(!) unter dem Decknamen "Maria Block" agierende Ermittlerin. -> https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Rote-Flora-Polizei-bestaetigt-verdeckte-Ermittlerin,floraspionin100.html ).

Die hamburger Polizei ist darüber hinaus auch dafür bekannt in den eigenen Reihen entweder gar nicht und in noch mehr fällen nur unzureichend zu ermittelt. Aber da muss ich fairerweise betonen, das dies ein bundesweites Phänomen ist.

Und nein, nicht alle Cops sind B.... Das ist eine pauschalisierende Verallgemeinerung, die der Sachlage nicht gerecht wird. (Außerdem ist und war es nie etwas verwerfliches ein sogenannter "B..." zu sein ^^)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 11.09.2015, 09:18
4. ...

Ein Land, das nur noch die Interessen der Reichen und Konzerne im Blick hat, verdient nichts anderes. Ich habe neulich mal gelesen, daß man in den letzten Jahren 16.000 Stellen bei der Polizei gestrichen hat. Aus Geiz. Weil man lieber Banken rettet, als normale Menschen für ihre Arbeit zu bezahlen. Weil man es zulässt, daß sich obszöner Reichtum lieber bei Einzelnen ansammelt, als der Allgemeinheit zugute zu kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nordschaf 11.09.2015, 09:23
5. Aktion Hamburger Radiosender

Ich verweise auf die heute morgen angekündigte Aktion diverser Hamburger Radiosender, die um 12 Uhr alle "Imagine" spielen werden.
Wir werden morgen ein Radio ins Fenster stellen und um 12 Uhr anschalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wofgang 11.09.2015, 09:26
6.

Wenn man den rechten Mob jahrelang tolleriert und hofiert, dann muss man sich nicht wundern. Auf der anderen Seite wird die Personaldecke in allen Bereichen immer dünner. Eine Schande für unseren Rechtsstaat und die Demokratie!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anders_denker 11.09.2015, 09:28
7. Tja, wären die linken nicht so dumm

und würden dank Überzahl und angriffen die rechten nicht auch noch in eine PR wirksamme Opferrolle bringen, würde sich die Polizei mal komplett raushalten und den Deppen überlassen das Problem unter sich zu lösen (natürlich darf auch keine Krankenversicherung eine etwaige Behandlung übernehmen). Wäre schon viel erreicht. Und die Presse sollte einfach mal auf Igno schalten - berichte wie der obige sind letztendlich auch nur PR für gewaltbereite Spacken jedes Lagers!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leseratte59 11.09.2015, 09:30
8. Merkwürdige Begründung

Wenn "ein Großteil der Versammlungsteilnehmer die Gelegenheit suchen werde, Gewalt gegen politische Gegner, Polizisten und andere Personen auszuüben", werden die sich von einem Versammlungsverbot auch nicht abschrecken lassen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass früher bei solchen Demos grundätzlich Bundesgrenzschutz in Stärke mehrerer Hundertschaften samt schwerem Gerät (Wasserwerfer et al) anwesend war und auch mal beim Zulangen nicht zimperlich war.

Wo bleibt da heute die Bundespolizei? Oder ist die auch "personell unterbesetzt"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 11.09.2015, 09:30
9. ....

Tag der Patrioten?
Eher Tag der Idioten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9