Forum: Politik
Rechtsextremismus: Hetze schlägt in Terror um
Caroline Seidel / DPA

In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich? Diese Frage muss sich nach der rechtsextremen Gewalt der vergangenen Wochen jeder stellen. Der Staat muss endlich handeln.

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Bulle Geiger 28.07.2019, 09:55
1. So weit....

So gut - aber sollten Sie Sich bei einem Thema und Artikel solcher Tragweite nicht die Mühe machen und Ihre Beispiele richtig recherchieren? Die Kitas in Leipzig standen nicht unter Polizeischutz - und der feige Mord an einem Eritreer war - nach derzeitigem Stand - die Tat eines verwirrten Einzeltäters - beides also Beispiele, die Ihre Theorie nicht untermauern...

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eunegin 28.07.2019, 09:55
2. Ein Automatismus, der gestoppt werden muss

Logische Folgen. Ein Automatismus, wenn man nicht eingreift. Die breite Masse hält still wie der Frosch im Kochtopf. Erst Verharmlosungen, Worte, dann Polemik, dann Hetze, dann Gewalt gegen Sachen, schließlich Gewalt gegen Minderheiten und Randgruppen, dann gegen alle Menschen, die der neuen/alten Ideologie nicht passen.

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Leonia Bavariensis 28.07.2019, 09:56
3. In einem Satz

Und der Antifaschismus der Zivilgesellschaft muss in Deutschland nicht als linksextrem diskreditiert sondern salonfähig werden.

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Patrik74 28.07.2019, 10:05
4. Eins nach dem anderen

Bevor dem rechts unterwanderten Sicherheitsrapparat (noch) mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden, sollten diese Augias-Ställe erst einmal gründlichst vom braunen Mist befreit werden. Es ist gradezu kontraproduktiv den Feinden der Demokratie auch noch mehr Mittel an die Hand zu geben.

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zeisig 28.07.2019, 10:05
5. Übertrieben.

Ich kann diese Dramatisierung der Gefahr von Rechts in keiner Weise nachvollziehen. Ich finde es im Gegenteil unverantwortlich, solche Artikel zu veröffentlichen, fördern sie doch die Spaltung unserer Gesellschaft. Solange politisch motivierte Verbrechen mit aller Konsequenz und Härte verfolgt werden, sehe ich keinen Grund, von Terror zu sprechen.

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jujo 28.07.2019, 10:06
6. ....

Die verbale und nonverbale Gewalt ist in Deutschland tägliche Realität geworden.
Nicht nur im politischen Bereich. Der anscheinend normal gewordene Umgang der Menschen miteinander lässt einen nur noch sprach-und hilflos den Kopf schütteln.

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Kleinhänschen 28.07.2019, 10:08
7. Wenn ich mich recht erinnere

so hat in der Vergangenheit auch die FDP viel gebremst, wenn Verfassungsschutz und Polizei mit mehr und robusteren Befugnissen ausgestattet werden sollten, natürlich stark begleitet von SPD und Grünen.
Und auch bei der Verschärfung von Gesetzen war man eher bei den Bremsern.
Natürlich zum Teil auch mit guten Argumenten.

Jetzt zeigt sich mal wieder, dass es bei Änderung der aktuellen Lage auch schneller Anpassungen bedarf
Aber ich befürchte die Ideologie und Parteipolitik ist da wichtiger als die Anerkennung der Realitäten.

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peterputzig 28.07.2019, 10:10
8. Warum ist das so?

An beiden Rändern des politischen Spektrums befinden sich Leute, die gegen den Mainstream sind und natürlich auch gegen das jeweils gegenüberliegende Extrem. Die breite Masse allerdings ist in den letzten 20-30 Jahren immer mehr ohne Kompass unterwegs. Alles was zählt ist Selbstverwirklichung und selbst die Partei von Frau LS spricht über Marktliberalisierung, Gewinnmaximierung und alles ist der Wirtschaft unterzuordnen. Ich errinere mich schwach an Zeiten als die FDP zentral über Freiheit und Menschenrechte sprach. Jetzt geht es nur noch Mehr, Höher und Weiter.
Wenn alles immer nur nach Kosten und möglichen monetären Gewinnen betrachtet wird, dabei immer mehr Menschen zu Verlierern werden, ist es nicht verwunderlich, dass die Ränder gestärkt werden. Ich stimme Frau LS voll umfänglich zu, nur mehr Kontrolle und effektivere Zusammenarbeit der Behörden alleine reicht eben nicht aus. Der Turbo-Kapitalismus muss von der Politik endlich wieder an die Leine gelegt werden, damit auch "Verlierer" in diesem System einen Platz finden.

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Margaretefan 28.07.2019, 10:14
9. Ich möchte auf Folgendes...

...hinweisen: " zwischen 2000 und 2007 ermordete der NSUneun Migrantenund einePolizistin, verübte 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge (Nürnberg 1999, Köln 2001 und2004) und 15 Raubüberfälle." Wie diese Fälle bundesweit ermittelt wurden, nämlich im Umkreis der Opfer, teils gar widerlich, ist bekannt. Der AfD eine Mitverantwortung bei den Fällen aus der jüngsten Vergangrnheit, ist sicher angebracht. Verschweigen sollte aber die Autorin nicht, dass leider auch aus den Reihen einer Partei, die in der Regierungsverantwortung ist, viel gesagt und getan wurde, was dem Rechtsextremismus befeuert hat. Ich nenne nur das von und für Herrn Seehofer geschaffene Heimatministerium und Kreuze in Amtsstuben. Bei allem Respekt, komme ich bei dem Gastbeitrag nicht darum herum, die Autorin zu fragen, was sie in der Zeit als sie Bundesjustizministerin war, in der der NSU seine Hochphase hatte, gegen den Rechtsextremismus unternahm? Wenn ich mich richtig erinnere, ist der noch nicht einmal als solcher erkannt worden.

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