Forum: Politik
Rechtsextremismus: NPD verhöhnt Opfer der Norwegen-Attentate

Die NPD hat ihre ganz eigene Sicht auf den Doppelanschlag von Anders Breivik mit 76 Toten: Statt Anteilnahme verbreiten die Rechtsextremen über ihre Website Empörung, dass man das Attentat als Hebel nutzen wolle, die Partei zu verbieten - und macht einen skandalösen Vergleich auf.

Seite 1 von 25
smokey44 28.07.2011, 17:59
1. ...

Und würden die Medien nicht darüber berichten, hätte die NPD von dieser Aussage gar nichts...

So hat die NPD aber schon gewonnen und erreicht, was sie wollte: Aufmerksamkeit!

Herzlichen Glückwunsch an die deutsche Medienwelt -.-

Beitrag melden
DergerechteZorn 28.07.2011, 18:09
2. ...

Ökobauer mit Kunstdünger?

Beitrag melden
Smartpatrol 28.07.2011, 18:13
3. Keine Neuigkeiten.

Zitat von smokey44
Und würden die Medien nicht darüber berichten, hätte die NPD von dieser Aussage gar nichts... So hat die NPD aber schon gewonnen und erreicht, was sie wollte: Aufmerksamkeit! Herzlichen Glückwunsch an die deutsche Medienwelt -.-
Nichts neues.

Ernsthaft: Einfach in der Bedeutungslosigkeit ruhen lassen.

Und sich mal ein Sommerfest der NPD (bevorzugt per Youtube) ansehen und erkennen, daß die Partei nichts als ein Sammelbecken für eher bemitleidenswerte, gescheiterte Existenzen ist, die Zuflucht in Mythologie suchen.
Eine Alternative ist die Partei in allen Punkten, außer vielleicht den Bereichen politischer, kultureller, wissenschaftlicher, ökonomischer und (ästh)ethischer Kompetenz.

Davon ab eine Frage an Spiegel Online:
Ist Antiislam-Anders echt so ein Leser-Zugpferd, daß man sein Gesicht 3mal auf einer Seite bei Spon sehen kann?

Beitrag melden
Transmitter 28.07.2011, 18:16
4. Nützliche Idioten

Zitat von sysop
Die NPD hat ihre ganz eigene Sicht auf den Doppelanschlag von Anders Breivik mit 76 Toten: Statt Anteilnahme verbreiten die Rechtsextremen über ihre Website Empörung, dass man das Attentat als Hebel nutzen wolle, die Partei zu verbieten - und macht einen skandalösen Vergleich auf.
Wenn den wahren Rechtsextremen so billig Aufmerksamkeit und Diskussionsgründe verschafft wird wie in diesem SPIEGEL-Artikel, sollte man sich über die weiter zunehmende Polarisierung der Gesellschaft nicht allzu sehr wundern. Wo bleibt die objektive, sachliche und transparente Auseinandersetzung mit national-konservativen - aber strikt demokratischen - politischen Parteien und Bewegungen wie DIE FREIHEIT, PRO-NRW, PAX Europa usw.? Deren Forderungen werden von dem hierzulande herrschenden Meinungskartell diffamiert und perfide unterdrückt, ihre Protagonisten und Repräsentanten in eine "rechtspopulistische Ecke" gedrängt.

SPON sollte berechtigte Sorgen grosser Bevölkerungsgruppen offen objektiv diskutieren und sich nicht zum nützlichen Idioten für die NPD machen. Ausgerechnet für diese schwachsinnigen, vom BND unterwanderten Faschismus-Schauspieler!

Beitrag melden
pascal 66 28.07.2011, 18:19
5. Der Unterschied...

...zwischen beiden Geschehnissen könnte nicht größer sein!

Wenn es 1944 beim Hitler-Attentat geklappt hätte, hätte dies mit allergrößter Wahrscheinlichkeit den Tod von Millionen Unschuldiger noch verhindern können - und viele deutsche Städte wären nicht in Schutt und Asche geendet!!!

Und die Politik sollte sich wirklich gut überlegen, ob ein Verbot der NPD nicht auch noch viele unschuldige Opfer in der Zukunft verhindern würde - und man sich deshalb vielleicht schon etwas mitschuldig macht, wenn unter ziemlich fadenscheinigen Begründungen jedesmal aufs Neue eine diesbezügliche Initiative scheitert...
(Und diese Parteien auch noch zu einem Großteil aus Steuermitteln sowie über V-Männer finanziert werden!)

Und auch das Bundesverfassungsgericht hat in seiner letzten Entscheidung zu diesem Thema leider auch nichts anderes zu tun gehabt, als formale Gründe anzuführen, um ein Verbot
zu verhindern - traurig, traurig, wo doch gerade die Justiz im 3. Reich eine besonders unrühmliche Rolle gespielt hat!

Beitrag melden
kjartan75 28.07.2011, 18:19
6. Titellos glücklich!

Zitat von DergerechteZorn
Ökobauer mit Kunstdünger?
Psst, zerstören Sie ja nicht das Feindbild der NPD. Aber ehrlich gesagt, ich habe genau damit gerechnet, dass die Partei exakt diesen Aspekt aufgreifen wird...sie ist so schön vorhersehbar in ihrer Reaktion. Aber den Anschlag von Oslo mit dem Hitler-Attentat zu vergleichen, darauf bin ich nicht gekommen, obgleich dies eine so typische Rhetorik der NPD ist...ermüdend schlicht.

Beitrag melden
Kalaharry 28.07.2011, 18:20
7. Weg mit dem Laden - sprengt ihn!

Zitat von sysop
Die NPD hat ihre ganz eigene Sicht auf den Doppelanschlag von Anders Breivik mit 76 Toten: Statt Anteilnahme verbreiten die Rechtsextremen über ihre Website Empörung, dass man das Attentat als Hebel nutzen wolle, die Partei zu verbieten - und macht einen skandalösen Vergleich auf.
Reichlich ekelerregend, was die Neonazis so von sich geben. Es handelt sich also um ein "legitimes Mittel der Politik", das die Bestie aus Norwegen da angewandt hat? Na, da dürfen wir uns ja auf etwas gefaßt machen. Vielleicht wäre es besser die NPD nicht zu verbieten, sondern ein "legitimes Mittel der Politik" anzuwenden und sie "auszuradieren".

Beitrag melden
hirnbenutzer 28.07.2011, 18:20
8. Wer instrumentalisiert denn das Unglück tatsächlich?

Das platteste Beispiel zur Instrumentalisierung des Unglücks für parteipolitische Zwecke bietet ja wohl Sigmar Gabriel:

Sigmar Gabriel schafft es allen Ernstes alles was nicht links ist als rechtsradikal zu bezeichnen! Heute zitiert die Sueddeutsche Zeitung Sigmar Gabriel wie folgt: «In einer Gesellschaft, in der der Anti-Islamismus und die Abgrenzung von anderen wieder hoffähig wird, in der das Bürgertum Herrn Sarrazin applaudiert, da gibt es natürlich auch an den Rändern der Gesellschaft Verrückte, die sich letztlich legitimiert fühlen, härtere Maßnahmen anzuwenden.» … weiter schreibt sie…. >Rechtsradikalismus, Rechtspopulismus und deren Gewalttaten sind aus Sicht des SPD-Chefs kein Problem der Ränder der Gesellschaft, sondern stünden in deren Mitte.< Ist das nicht abartig? Scheinbar hat auch ein Herr Gabriel erkannt, dass es gewisse Ängste in der Bevölkerung gegenüber dem Islam gibt. Diese Ängste mögen aus Erfahrungen resultieren oder aus den Erkenntnissen aus Ländern mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung. Aber was macht Gabriel, statt sich mit den Ängsten der Bürger kritisch auseinander zu setzen? Er erklärt kurzerhand die Mitte der Gesellschaft als rechtsradikal und würde am liebsten die deutsche Bevölkerung jenseits von links austauschen! Pardon, aber diese Einstellung kann man nicht gerade als Diskussionskultur bezeichen.
Hier der Link zu der Sueddeutschen:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1185340

Beitrag melden
ranknonsense 28.07.2011, 18:22
9. wayne....

interessierts...


die können so viel gröhlen, marschieren und quatschen wie sie wollen. die machen schon jahre einen auf opferhaltung, da noch den gnadenstoß geben?

Beitrag melden
Seite 1 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!