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Rechtspopulismus: Bundespräsident Steinmeier nennt AfD "antibürgerlich"
Stefan Sauer/ DPA

Die rechtspopulistische AfD beschreibt sich selbst als "bürgerlich". Das sieht Bundespräsident Steinmeier anders. Im SPIEGEL spricht er von "autoritärem, gar völkischem" Denken - und ermahnt die Große Koalition.

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brandmauerwest77 13.09.2019, 12:45
10. Als Bundespräsident und folglich

Unparteiische und überparteiliche Institution müsste Er auch einen
AFD-Kanzler vereidigen, da gibt es keinen Spielraum. Um sowas zu
verhindern, muss zwingend schon im Vorfeld etwas passieren, wenn
klar ist, dass ein solcher Kanzler nicht auf dem Boden des Grundgesetzes
stehen würde.

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FrankDunkel 13.09.2019, 12:46
11.

Das Erfinden immer neuer Wortungetüme wie jetzt "anti-bürgerlich" ersetzt keine effektive Politik, die der sog. AfD den Platz zuweist, auf den sie gehört. Außerhalb des Parlaments.

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Winston Smith 13.09.2019, 12:47
12. Der Begriff bürgerlich gehört entsorgt

Es ist ein Treppenwitz, dass jetzt ausgerechnet Steinmeier (SPD), den Kampfbegriff der Konservativen als "bürgerlichen Partei" gegen die AfD verteidigt. Das "bürgerliche Lager" Ist historisch gesehen CDU, CSU und FDP in Abgrenzung zum linken Lager, zu dem neben der Linken auch (wenngleich ggf. heute nicht mehr der Realität entsprechend) auch die SPD und die Grünen gezählt werden. Selbstverständlich ist die AfD in diesem Duktus eine bürgerliche Partei, steht sie doch offensichtlich nicht für die Interessen des Arbeiters, sondern des Kapitalinhabers ein. Aber natürlich sollte der Begriff überhaupt nicht mehr genutzt werden und dafür sollte sich Steinmeier einsetzen. Wir alle sind Bürger oder nicht? Dementsprechend sind auch alle Parteien bürgerliche Parteien (oder gibt es auch Nicht-Bürger?). Der Begriff gehört daher ein für allemal entsorgt.

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hans_habermoos 13.09.2019, 12:49
13. Stimmt wohl

Wenn die AfD antibürgerlich ist, dann ist die SPD offensichtlich antisozial. Denn sozial waren die von unserem Präsidenten massiv unterstützten Umbauten unseres Sozialstaates nicht. Insofern hat Steinmeier recht. Da haben wir ja schon 2 Partien die die Wähler übers Kreuz legen.

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Andraax 13.09.2019, 12:50
14.

Zitat von so_nicht
"bürgerlich" ist das neue 'ego te absolvo' unser Politik. Es offenbart sehr schön die Geisteshaltung, die dahinter schwärt: Ich bin der Vertreter des Weltgeistes, der mich zu solchen Sündenbefreiungen ordiniert hat.
Ganz schön krasses Geschwurbel um zu verklausulieren: "Demokratie ist Sch***!"

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WilhelmMeister 13.09.2019, 12:52
15. Wo ordnet der BP sich denn selbst ein ?

Als SPD-Mitglied (mit ruhender Mitgliedschaft) zählt er in den Augen der Union doch auch nicht zu den Bürgerlichen. Bürgerliche Parteien sind nach deren Auffassung doch nur CDU/CSU und FDP. Alles andere - also von Die Linke bis zur AfD - sind Nicht-Bürgerliche.
Es ist immer beruhigend, wenn man ein klares Welt- und Feindbild hat!

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puddingbrumse 13.09.2019, 12:52
16. Zitat von ...

... Robert Habeck: "Wer von anderen behauptet, dass er nicht bürgerlich ist, ist selber nicht bürgerlich."

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panzerknacker 51 13.09.2019, 12:53
17. Belege?

Hat der Herr Steinmeier dafür auch konkrete Belege, oder ist das nur wieder SPD-Parteigeschwafel? Wo bleibt die Zurückhaltung in Parteiergreifenden Äußerungen, die den Bundespräsidenten auszeichnen sollten?

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imlattig 13.09.2019, 12:57
18. einfach..

Mal die Berufe der AFD Bundestagsabgeordneten lesen, dann wird jeder feststellen die sind alle aus dem bürgerlichen Lager. diese Leute machen keine Politik für das Volk. daher keine Panik auf der Titanic ihr Besserverdienenden!

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Eddy_Duane 13.09.2019, 12:58
19.

Zitat von leontion
... aber als Bundespräsident sollte er sich mit Bewertungen zurückhalten.
Wenn etwas quakt wie eine Ente und watschelt wie eine Ente, dann darf man das auch Ente nennen. Egal ob Bundespräsident oder Postbote.

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