Forum: Politik
Rechtspopulisten: Haben die Parteien ein Mittel gegen die AfD?
AP

Die etablierten Parteien überbieten sich mit Anti-AfD-Strategien. Wie wollen Union, SPD, Grüne und Linke vorgehen? Die vier Konzepte auf einen Blick.

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behemoth1 21.03.2016, 10:27
90. Aufsteigen, absteigen,.......

...aber das sollten wir doch schon kennen, denn in den letzten Jahrzehnten erging es solchen schnell aufgestiegenen Parteien schon oft.
Wo keine Substanz hintersteht, wo nur mit den Ängsten der Bürger gespielt wird, da sollte man dann gelassen reagieren.
Allerdings treten solchen Truppen doch immer wieder in Erscheinung, weil die etablierten Parteien die Bürger mit ihren Probleme und daraus resultierenden Ängsten allein lassen.
Auch jetzt interessiert es den etablierten Parteien wenig, warum die AfD bei den letzten Wahlen so stark geworden sind.
Richtet euere Politk mal mehr nach den Menschen aus und ihr werdet stets wieder gewählt und könnte eure Posten erhalten, nur daran denkt natürlich kaum einer, denn das wirkliche Sagen haben ganz andere und die ziehen im Hintergrund auch die Strippen.
Es kommt nicht darauf an, ob man in der Mitte, Mittelinks, oder Mitterechts politisch steht, es geht darum, wie man die Politik im Interesse der gesamten Gesellschaft ausrichtet.

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erzrotti 21.03.2016, 10:27
91. Eigentlich

haben die Parteien es gar nicht begriffen:
Es geht dem Volk nicht um eine Partei. Dem Volk geht es um Mitbestimmung und eine gesunde Politik: Da laufen TTIP, Bargeldabschaffung, Bargeldgrenzen, Fluchtursachen durch Kriegsteilnahme schaffen, keine Volksabstimmungen, die Verarsche bei der Banken- und Griechenlandrettung und und und... komplett aus der Spur!
Die Altparteien verspielen das letzte Stück Vertrauen und machen sich somit entbehrlich. Ihnen widerfährt Beliebigkeit, weil sie es selbst so vorgemacht haben!

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axel1958 21.03.2016, 10:29
92. Hallo GrinderFX....

Zitat von GrinderFX
Sie sollten also ihre Argumente noch mal überdenken.
Sie haben mich völlig falsch verstanden...ich bin ganz auf ihrer Wellenlänge.....

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nachtmacher 21.03.2016, 10:30
93. Ihre Info kommt also vom Hören-Sagen...

Zitat von Marie2015
Wenn ich höre, dass in den russischen Medien in russischer Sprache sich die AfD an die nur russisch-sprechenden sog. Russland-"Deutschen" gewandt hat und in diesen Medien nur die Wahlprogramme und nicht auch der Entwurf des Parteiprogramms der AFD veröffentlicht wurden, dann sehe ich .....
also nicht selbst auf russich gelesen oder so. Und das Parteiprogramm haben sie auch nicht gelesen. Höchstens das von SPON veröffentlichte von 2013 (bzw. die vom SPON herausgepickten Teile).
Wenn die "etablierten" Parteien aufgrund von Gerüchten nun die Wahl anfechten würden, dann würden die sich endgültig lächerlich machen. Seit über einem Jahr wollen die "etablierten" Parteien die AFD "entzaubern". Mit Argumenten... der Wäler wartet immer noch.

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Sibylle1969 21.03.2016, 10:30
94.

Nach meinem Eindruck setzen sich die AfD-Wähler aus drei verschiedenen Gruppen zusammen: 1. Leute, denen die Union nicht mehr konservativ genug ist. 2. Protestwähler, die den etablierten Parteien einen "Denkzettel" verpassen wollen, sowie Politik-/Demokratieverdrossene. 3. Leute, die Angst haben, vor sozialem Abstieg/Wohlstandsverlust, vor zuviel Flüchtlingen, vor dem Islam usw.

Wobei ich nicht verstehe, wie jemand, der vorher die Grünen gewählt hat, zur AfD wechseln kann. Der klassische Grünenwähler wohnt in der Großstadt, ist überdurchschnittlich gebildet, verdient überdurchschnittlich und politisch insgesamt eher links eingestellt.
Ich hoffe doch sehr, dass die AfD sich in den Parlamenten selbst entzaubert. Denn Populisten versprechen ja gerne einfache Lösungen für komplexe Probleme. Wenn man dann in der Verantwortung steht, selber an der Problemlösung mitzuwirken (und nicht zur dagegen zu wettern), dann wird sich schnell zeigen, dass komplexe Probleme niemals einfache Lösungen haben.

Z.B. ist es mir ein Rätsel, wie man der Ansicht sein kann, "einfach alle Grenzen zu schließen" würde alle Probleme lösen.

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braunschweiger 21.03.2016, 10:30
95. Das Mittel heißt

Das Mittel ist einfach und heißt "konzeptionelles Arbeiten", ferner gilt es zu beachten, dass eine Demokratie immer dann auf dem Prüfstand steht, wenn es Leute gibt, die anders denken und mit einem eingeschlagenen Kurs nicht einverstanden sind.
Ich bin kein Befürworter der AfD, bekomme aber mit, dass Politik und Medien gezielt versuchen, jeden Fauxpas der AfD aufzugreifen, überzubewerten und die Partei zu diskreditieren. Damit benutzt man Mittel, welche man der AfD vorwirft. Wenn die etablierten Parteien in Zunkunft in der Lage sind, Konzepte und keine kurzfristigen Behelfslösungen vorzustellen, wird die AfD wieder verschwinden, ansonsten ist man weiterhin auf oben erwähnte Praktiken angewiesen.

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guenther2009 21.03.2016, 10:35
96. Leider

ist es so, dass sich die etablierten polit. Parteien nur Worthülsen von sich geben. Wenn es zur praktischen Umsetzung kommt, haben sie meistens vergessen was sie
versprachen. Dass Hartz IV asozial ist sollte reihum bekannt sein. Auch viele andere Gsetze sind zum Vorteil der Reichen, z.B. eine Senkung der Einkommenssteuer von 54 auf 42%,noch dazu von einer rot-grünen Regierung durchgeführt. Für wie dumm halten die Politiker den Wähler? Es gibt noch viele andere Beispiele. Öfter kommt die Mittelschicht in die Klemme und wird immer näher an die Armutsgrenze gerückt.

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bach-herbert 21.03.2016, 10:36
97.

Zitat von axel1958
Hannelore Kraft,Malu Dreyer und Pop-Sigi in einer Runde mit Herrn Meuthen,Frau Petry und Frau Weidel.Da ist dann die geballte Kompetenz der SPD gegen die ungebildeten AFDler.Das wäre ein Straßenfeger wie in den 70ern Strauß gegen Wehner.
Das würde ich auch gern erleben, die von Ihnen genannten würden mit fliegenden Fahnen untergehen,
nein, nicht Frau Weidel, Frau Petry und Herr Meuthen
Meuthen, Wirtschaftsprofessor

Petry, Naturwissenschaftlerin
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauke_Petry
https://de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Meuthen

Weidel, promovierte Ökonomin
http://www.welt.de/vermischtes/article153373746/Homosexuell-Mutter-Unternehmerin-und-AfD-Mitglied.html

So und jetzt Ihre Favoriten für eine imaginäre Runde.
Malu Dreyer, Juristin
https://de.wikipedia.org/wiki/Malu_Dreyer
Hannelore Kraft, Dipl. Kauffrau
https://de.wikipedia.org/wiki/Hannelore_Kraft

Sigmar Gabriel, Lehrer
https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmar_Gabriel
Ihr Vergelich mit Strauß und Wehner erschließt sich mir nicht.
Aber wenn Sie glauben, in der AfD seien NPD-Dumpfbacken zuhause haben Sie sich kräftig geschnitten.

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mr.andersson 21.03.2016, 10:36
98.

Zitat von erzrotti
haben die Parteien es gar nicht begriffen: Es geht dem Volk nicht um eine Partei. Dem Volk geht es um Mitbestimmung und eine gesunde Politik: Da laufen TTIP, Bargeldabschaffung, ......
"Das Volk" wählt bisher zu 80-90% die AFD nicht. "Das Volk" wählt nach wie vor mit überwältigender Mehrheit die "Altparteien".
Ich würde mich kaputtlachen, wenn die SPD mit ihren 20 + X sich anmassen würde, für "das Volk" zu sprechen würde.

Man stelle sich vor, jede Partei mit 10%+ X würde sich als Sprecher "des Volkes" sehen.
Müsste mal einer definieren, was "das Volk" so ist. Und warum man mit 10%+X schon "das Volk" repräsentiert. Warum alle anderen die mehr haben, dies eben nicht tun.

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nils1966 21.03.2016, 10:40
99. AfD-Stimmen

Wenn man die Infos zu den Wählerbewegungen ansieht, und feststellt, daß die AfD gesonders bei grGrünen und Linken hausieren geht (Musterbeispiel Hessen: Grünen-Verlust: 11,9 % gegen AfD-Zugewinn 11,3%), dann ist es gewagt, die AfD-Wähler als potentiell Rechtsradikale hinzustellen. Das heißt doch dann nix anderes, als daß die Grünen und Linken zu 30......50% aus rechten bestehen, die man nur wachküssen muß (?).

Das Argument, die AfD wäre eine temporäre Protestpartei, könnte sich im Hinblick auf Parteiengeschichte als Chimäre entpuppen:
Als die Grünen neu waren, wurden die zunächst von den seinerzeit "Etablierten" auch nur als reine Protestpartei der Jungen Wilden verschrien...

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