Forum: Politik
Rechtspopulisten: Haben die Parteien ein Mittel gegen die AfD?
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Die etablierten Parteien überbieten sich mit Anti-AfD-Strategien. Wie wollen Union, SPD, Grüne und Linke vorgehen? Die vier Konzepte auf einen Blick.

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geroelleimer 21.03.2016, 11:47
150. Voll und und ganz meine Meinung

Zitat von gelbesvomei
Frau Merkel verfolgt eine Strategie - und die geht auf ... Die Mehrheit links von der CDU wird bei der nächsten Bundestagswahl pulverisiert sein. Und rechts von der Mitte werden Stimmen in einer AfD neutralisiert, mit der keine Partei koalieren oder kooperieren wird. In jeder denkbaren Regierung wird auf absehbare Zeit die CDU stärkste Kraft sein. Das ist die Ewigkeitsgarantie für die Machtteilhabe der CDU-Klientel. Läuft doch aus Sicht von Frau Merkel alles super. Besser gehts nicht!
Genauso sehe ich es auch und die veröffentlichen Medien machen mit.
Über Jahre werden SPD und Linke klein geschrieben. Man macht sich lustig über die Thesen, die Sie vertreten. Ernst nimmt sie keiner mehr.
Aber die Parteien haben auch selbst schuld, sie liefen alle in die Falle von Frau Merkel bei der Flüchtlingskrise, oder auch anderen Themen.
Es ist wie beim Rennen zwischen Hasen und dem Igel, wobei der Igel Frau Merkel ist.
Anstelle Frau Merkel zu stellen und Ihre Tricks zu entlarven, findet man diese auch noch super.
Da fehlen einem eigentlich die Worte. Der Wähler hat es erkannt und macht sein Kreuz woanders.

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K.Ama-ndereVorstellung 21.03.2016, 11:48
151. #joshuaschneebaum

'..massive Kritik am Islam..'? Ja, genau das lese ich in letzter Zeit immer wieder gerne! Schreibt der Islam den Muslimischen Menschen vor, sich mit einen Sprengstoffgürtel in die Luft zu sprengen, in der Hoffnung möglichst viele Menschen mit in den Tot zu reißen oder irgendwelche Ungläubige abzuschießen? Unter einem anderen Artikel las ich gestern schon,dass der Koran eindeutig zum Terror aufruft - (bezüglich Vers 191 in d. 2. Sure)
Dies ist meiner Meinung nach eine sehr gewagte Aussage, da jeder den Koran anders versteht bzw. deutet. Außerdem erklärte mir neulich ein Bekannter, man könne den Koran nicht auf andere Sprachen übersetzen, zumal jede einzelne Übersetzung eine andere Interpretation sei. Deshalb wird empfohlen den arabischen Originaltext zu lesen, sobald man die Sprache beherrscht. Es ist auch nicht gerade sinnvoll, bestimmte Verse aus dem Koran raus zu picken und diese verantwortlich für den Terror auf der Welt zu machen. Insofern könnte ich auch bestimmte Verse, wie in u.a Sure 109 Al-Kafiroon raus suchen, die das 'Gegenteil' belegen. Warum gibt man den Islam die Schuld?

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themistokles 21.03.2016, 11:48
152.

Zitat von paulaschwarz
Spätestens zur nächsten Wahl werden die Etablierten die Themen der AfD aufgenommen haben, und als ihre Erkenntnis verkaufen. Aber wird ihnen das der Wähler dann abnehmen und glauben? Schaun wir mal.
Meinen Sie wirklich?

- Abschaffung der Arbeitslosenversicherung
- Straffähiges Alter ab 12 Jahren
- Leugnen des Klimawandels
- Gesellschaftliche Herabstufung von Alleinerziehenden
- Abschaffung der Toleranz gegenüber homosexuellen Partnerschaften
- Heranziehung von H4 Beziehern zur "Zwangsarbeit"
- Abschaffung des Mindestlohns
- Förderung des "Deutschtums" auf Theaterbühnen
- Förderung der "Preußische Disziplin" in der Schule
- Wiederinführung der Wehrpflicht
- etc. pp.

Und da habe ich noch kein Wort (!) über die Flüchtlingsfrage verloren. Und Sie wünschen sich allen Ernstes, dass die "etablierten" Parteien diese Themen aufgreifen?

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nixblicker00 21.03.2016, 11:50
153. Allparteienkoalition beenden

Wie wärs mit Oppositionsarbeit?

Wenn sich SPD und Linke darum kloppen, wer der bessere Merkelunterstützer ist, Herr Kretschmann für Frau Merkel betet und die krachenden Wahlergebnisse vom vorletzten Sonntag als Bestätigung für Frau Merkels Politik herhalten müssen, ist das eine Beleidigung der Wähler.

Da kann sich eine AfD ganz dick aufblasen. Je mehr Konzepte gegen sie geschmiedet werden - womöglich noch gemeinsame - umso dicker.

Da ist der lächerliche CDU/CSU-Streit ja schon fast wohltuend.

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bdxc 21.03.2016, 11:52
154.

Die AfD bietet ein alternatives Politikangebot zur vermeintlichen "Alternativlosigkeit" der Systemparteien. Gerade CDU, CSU und FDP wären gut beraten, sich inhaltlich so neu aufzustellen, dass sie als Junior-Koalitionspartner einer AfD, die bei den Bundestagswahlen stärkste Partei werden wird, attraktiv genug bleiben.
Sie könnten natürlich auch ihren politischen Betrieb ganz einstellen und zur Wahl der Alternative auffordern. Aber das wäre wohl ein ZU sinnvolles Handeln im Interesse des deutschen Volkes.

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Prophet ImeigenenLand 21.03.2016, 11:52
155. liebe Etabierten, es hat sich eben ausgemerkelt...

Die Lösung, die so stolz nach dem Türkei-Gipfel in Berlin verkauft wurde, hätte man in dieser Form mit etwas politischer Weitsicht seitens der Kanzlerin auch schon im Sept 2015 haben können.
Ersetze Bilder von Idomeni durch Bilder von Bukarest.
Nur mit dem Unterschied, das der deutschen Gesellschaft 1.2 Mio "Glücksucher" in unserem auf der Welt ja einmalig spendabel für Nichtbürger Sozial-, Krankenversorgungs-, und Bildungsystem mit geschätzen 50 Mrd Euro Kosten für Bund, Land, Kommune "erspart" worden wäre.
Und das ist nur der schnöde finanzielle Schaden! Der 'sozio-kulturelle Schaden', insbesondere dem Erstarken einer Rechten, an
unserer Heimat ist unbezifferbar.

Die AfD-Wählerschaft wird nun leider erst wieder verschwinden, wenn das "Heer der Glücksuchenden" nicht etwa mit milliardenaufwand "integriert" - eine Illusion, die schon bei vorherigen Einwanderungswellen aus nicht christlich-jüdischem Kultukreis in der Masse, nicht im medienbejubelten Einzelfall, gescheiter ist - sondern in die Transitländer incl. der Türkei zurückgeleitet wurde.

Darüber hinaus ist mit dem Wahlergebnis die Büchse der Pandora geöffnet. Die Kritische Masse scheint belegbar erreicht.
Und die bis heute so beliebte 'Allzeckwaffe der Politischen vorrauseilenden über-Correctness' der letzen Jahrzehnte bei jeglicher Einwanderung-, und Integrations-Thematik ist nun stumpf.
Auch NoGo-Area, Parallelgesellschaft, und deren Folgen
müssen spürbar weichen, sonst wird ein 15-20%iges "wutbürgerliches"-Wählerpotential sich nicht nun mehr austrocknen, geschweige denn Wegleugnen lassen.

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themistokles 21.03.2016, 11:52
156.

Zitat von Berg
Sie interpretieren irrig: die AfD hat eben keine "Macht" erhalten, denn sie landete überall in der Opposition, und die regiert bekanntlich nicht. Erst recht hanebüchen ist Ihr Nazivergleich. Denn so wie damals ist es heute eben nicht!
Sie sind also der Meinung, eine Partei mit fast 25% Wählerstimmen in der Opposition hat keine parlamentarische Macht oder eine Stimme? Steile These. Und nein, der Vergleich ist alles andere als hanebüchen.

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vox veritas 21.03.2016, 11:52
157.

Zitat von monolithos
In einer Demokratie wird man letztlich keine andere Wahl haben als den Wählerwillen zu akzeptieren. Man wird also die AfD in die parlamentarische Arbeit einbinden müssen. Dann entzaubert sie sich allerdings auch ganz schnell von selbst. Sie zu attackieren oder dämonisieren macht sie nur zum Märtyrer der breiten Masse, deren linker Flügel bis in die CDU und deren rechter Flügel bin in die NPD reicht, ergänzt um viele Protestler, denen egal ist, ob sie links oder rechts wählen, Hauptsache was anderes als "die da oben". Es ist nun Aufgabe der etablierten Politik zu zeigen, dass die "Alternative für Deutschland" eben keine wirkliche Alternative für Deutschland ist. Das hat bei der Schill-Partei ja auch prima geklappt.
Das hat vielleicht bei der Schill-Partei geklappt, aber nicht bei den Grünen und auch nicht bei Den Linken.

Und jetzt?

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slartibartfass2 21.03.2016, 11:53
158. Häh...

Zitat von Berg
Die neuen Abgeordneten der AfD werden sich in allen drei Landesparlamenten erstmal in der Opposition befinden. Von dort aus können sie die Regierungsparteien kritisieren und dann ihre Alternativen für die einzelnen Ministeriumsbereiche vorstellen. Falls die etwas taugen, könnte der jeweilige Minister still und gelassen die Regierungsarbeit verändern. Ganz einfach.
Die Abgeordneten der AfD sind überall in der Opposition. Ja, das stimmt. Von dort aus können sie die Regierungsparteien kritisieren... auch das stimmt. Aber, die Minister kommen aus den jeweiligen Regierungsparteien und eben nicht aus der AfD. Wenn die so dösig wären und die Vorschläge der Opposition übernehmen würden, hätten sie aber in den Medien einiges auszuhalten... Selbst wenn sie etwas taugen, würde man sie nicht übernehmen.

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schwerpunkt 21.03.2016, 11:53
159.

Zitat von moemors
Die AfD steht für ein "so gehts nicht weiter" und sie hat tatsächlich Lösungen anzubieten, man muss nur mal genau hinschauen. ....
Können Sie mir bitte eine Lupe borgen?
Oder besser noch ein Mikroskop?

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