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Rechtspopulisten: Haben die Parteien ein Mittel gegen die AfD?
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Die etablierten Parteien überbieten sich mit Anti-AfD-Strategien. Wie wollen Union, SPD, Grüne und Linke vorgehen? Die vier Konzepte auf einen Blick.

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tpro 21.03.2016, 11:54
160.

Zitat von Xangod
Alle oben aufgeführte Parteien unterstützen mehr (SPD, Grüne, Linke) oder weniger (CDU) die Antifa. Drum gehört es unbedingt dazu, Druck auf Wirte zu machen, die der AfD Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen und weitere Aktionen um AfD-Veranstaltungen zu verhindern. Und natürlich Farbbeutelanschläge auf die Wohnhäuser von Kommunalpolitikern, Kandidaten etc.. Und selbstverständlich sollte auch noch konsequenter Entplakatiert werden.
Genau. Zusätzlich Schilder "kauft nicht bei AfDlern" oder "Vorsicht AfDler". Die nächste Stufe, Herr Röhm, sollte das Abfackeln von Wohnhäusern und Autos sein. An der Endlösung arbeiten Sie doch hoffentlich schon, zumal etliche Einrichtungen aus früherer Zeit wieder auf bundesdeutschem Boden liegen und sicherlich schnell zu reaktivieren wären.


Übrigens: Ihr Beitrag ist ein Aufruf zu Straftaten.

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vox veritas 21.03.2016, 11:55
161.

Zitat von geroelleimer
Genauso sehe ich es auch und die veröffentlichen Medien machen mit. Über Jahre werden SPD und Linke klein geschrieben. Man macht sich lustig über die Thesen, die Sie vertreten. Ernst nimmt sie keiner mehr. Aber die Parteien haben auch selbst schuld, sie liefen alle in die Falle von Frau Merkel bei der Flüchtlingskrise, oder auch anderen Themen. Es ist wie beim Rennen zwischen Hasen und dem Igel, wobei der Igel Frau Merkel ist. Anstelle Frau Merkel zu stellen und Ihre Tricks zu entlarven, findet man diese auch noch super. Da fehlen einem eigentlich die Worte. Der Wähler hat es erkannt und macht sein Kreuz woanders.
Das Problem ist nur, daß die CDU so viele Wählerstimmen verliert, daß sie alleine keine Regierungsmehrheit zusammen bekommen wird.

Die Theorie ist also quatsch.

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emo.alberich 21.03.2016, 11:55
162. Bei der Schillpartei ja - bei den Grünen nein

Zitat von monolithos
Es ist nun Aufgabe der etablierten Politik zu zeigen, dass die "Alternative für Deutschland" eben keine wirkliche Alternative für Deutschland ist. Das hat bei der Schill-Partei ja auch prima geklappt.
Eine Partei, die in ein Vakuum stösst, wird dauerhaft bleiben - wie die Grünen.

Bei der AfD sind es die Frage der sozialen Gerechtigkeit und die EU.

Es ist auch nicht so, dass jeder Wähler von der AfD von heute auf morgen die Lösung aller Probleme erwarten würden.

Ausser den Anhängern der CDU glaubt niemand, die Kanzlerin oder "ihre" CDU oder die GroKo könnten die Flüchtlingsfrage lösen.
Diese Mehrheit aller Wähler traut das aber auch KEINER einzigen Partei zu. Sagt "stern" 11/2016

Kretschmann und Dreyer machen Landespolitik und sind dafür gewählt worden. Dass sie sich hinter die Bundespolitik von Angela Merkel gestellt haben, sollte nicht überbewertet werden, weil für den Wähler letztlich irrelevant. Landesväter und -mütter haben da keinen entscheidenden Einfluss.

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clearglass 21.03.2016, 11:55
163. An Redaktion und Zensor

Wenn ich Wahrheit und Klarheit Annahme - so habt wenigstens den Mut mein Beispiel von spon himself nicht wegzukuerzen: Euren Bericht von Weise, 'Fluechtlingsamt' und 'Statistikamt'. Schreibt nicht jeden Blödsinn unreflektiert und haut nicht alles raus, was Euch nicht passt.
Ihr müsst Euch uns Foristen nicht völlig anpassen, Ihr Qualitäts-Journalisten.

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ed_tom_bell 21.03.2016, 11:55
164. Selektive Wahrnehmung?

Zitat von werners53
Politisch würde ich die AfD nie wählen. kirchlich, konservativ, antikulturell, bevormundend. Aber: Wlil ich keine Partei wähle, die einen Bahnhof Schrott21 baut, nur weil er legal und mehrheitsfähig, aber sinnlos und teuer. Es geht nicht um den Bahnhof, sondern um das Vertrauen in vernünftige Politik. Weil ich keine Partei wähle, die Hunderttausende Flüchtlinge an "offenen" Grenzen willkommen heißt, in Wahrheit aber Tausende an geschlossenen Grenzen ersaufen läßt. Wieviel kommen, ist mir egal, wieviel sterben nicht. Weil ich keine Partei wähle, die mich beleidigt, wenn ich sie nicht wähle.
Und dennoch wählen Sie AfD, aus deren Reihen Andersdenkende gern auch mal als "Volksverräter" und anderes diffamiert werden?

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reiisa 21.03.2016, 11:55
165. Wie soll das denn gehen?

Zitat von fortelkas
Das erste kurzfristig wirkende Mittel muss sein: Verhindern, dass diese Leute auch nur einen Fuß in eine Regierungstür bekommen. Erwin Fortelka
Es macht nur Sinn für die AfD die Regierungstür dann aufzumachen, wenn sie die Mehrheit hat, sprich, wenn sie den Regierungschef stellt. Vielleicht noch mit einer anderen KOMPATIBLEN Partei in Koalition. Bis dahin braucht sie nur die Zeit für sich arbeiten lassen, denn die Etablierten müssen immer enger zusammenrücken, 3er dann 4er Koalitionen bilden, zeigen das sie sich bis zur Unkenntlichkeit verbiegen... Was die AfD tunlichst vermeiden sollte, schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit, ist, sich der etablierten Politkaste als Juniorpartner anzubiedern.

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honey@girl 21.03.2016, 11:56
166. Arbeit richtig machen

wenn die etablierten Parteien ihre Arbeit richtig gemacht hätten, wäre die Stimmung in D nicht so schlecht u die Afd hätte weniger Zuspruch. Nun ein anti-Afd Konzept zu entwickeln ist lachhaft u zeugt von der überaus grossen Dummheit unserer Altparteien. Die Bürger sind immer noch nicht so blöd, wie die Politiker sie gerne hätten. Der Schuss wird nach hinten losgehen u der Afd noch mehr Stimmen bringen. Das einzige was hilft, wie im alltäglichen Leben übrigens auch, ist, einen guten Job zu machen!

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laslo85 21.03.2016, 11:58
167. Nicht mit AfD Personal auseinandergesetzt.

Zitat von Querkopf58
dass die AfD leider hinsichtlich des aufgebotenen Personals leider wirklich das Klischee einer reinen Protestpartei darstellt und wahrscheinlich in wenigen Jahren entzaubert sein wird. Denn die Wurzel allen Übels ist die immer realitätsfernere und nicht den Interessen der Bürgern dienende Politik der sog. etablierten Parteien. Die können sich doch nur wünschen, dass da nicht auf einmal in den Reihen der AfD helle und auch charismatische Köpfe auftauchen. Das beste Beispiel ist doch W.Kretschmann in Ba-Wü oder Malu Dreyer in Rheinland-Pfals. Wo wären die Grünen oder die SPD dort ohne diese charismatischen "Leitwölfe"? Sollte die AfD wirklich einmal ansatzweise eine solche Figur hervorbringen und wirklich affärenfreie und bürgernahe Politik praktizieren, dann haben ganz andere Parteien Angst vor der 5%-Hürde haben.
Ich denke Sie haben sich nicht wirklich mit dem Personal der AfD auseinandergesetzt.
Vergleichen sie die Vita der AfD-Führung mal mit der von Gabriel, Kretschmann, Dreyer, Göring-Eckhardt usw.
Da stehen in Teilen Professoren und Leute mit sehr hoher Bildung (auf AfD Seite) gegen Studienabbrecher, Ausbildungslose, Geringqualifizierte (auf "Altparteien"seite).
Allein die Lebensläufe von Prof. Meuthen, Dr. Petry und Dr. Weidel übertreffen doch alles was man in den Spitzen von SPD, Grünen und Linken findet.
Auch ihre Reden etsprechen dem inhaltlich, siehe Youtube. Teilweise hochdifferenziert statt Populismus, der der AfD ja komischerweise immer vorgeworfen wird.
Also, man kann sie ja inhaltlich fürchterlich und schmuddelig finden, niemand muss ihre Meinung teilen. Aber zu sagen in der AfD sitzen nur sehr schlichte Gemüter enspricht nicht der Wahrheit, das Gegenteil ist der Fall.

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mac4me 21.03.2016, 11:58
168. Es ist doch nicht so...

Zitat von hypnoforce
erst das Problem durch eigene katastrophale politische Misswirtschaft schaffen, um es dann an falscher Stelle anzugehen. Selbsterkenntnis ist auch hier der erste Schritt zur Besserung, aber wohl kaum zu erwarten, da absolut unfähig zur Eigenreflexion.
....daß sie nicht wüßten, was sie tun. Das wissen sie genauer, als "wir" ahnen, davon bin ich überzeugt. Die Frage ist vielmehr: wie können sie das Volk weiter über den Tisch ziehen, ohne die eigene Machtbasis zu gefährden? Teile und herrsche, lautet die Devise nach wie vor.

Ist schon dumm, daß das Volk jetzt ein Mittel gefunden hat, mit dem es die etablierten Parteien ärgern kann.

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wecan 21.03.2016, 11:59
169.

Zitat von Sibylle1969
Z.B. ist es mir ein Rätsel, wie man der Ansicht sein kann, "einfach alle Grenzen zu schließen" würde alle Probleme lösen.
Ich glaube keinesfalls, dass das Schließen der Grenzen alle Probleme löst.

Ich weiss aber, dass das Offenlassen der Grenzen für grundsätzlich jeden, der lieber in Deutschland leben möchte, absolut sicher zu Riesenproblemen führen wird.

(So wird z.B. zwangsläufig unser Sozialsystem kollabieren. Das brauchen Sie nicht einem in Ihren Augen unterbemittelten AfD-Wähler wie mir glauben. Denn das können Sie dem Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman glauben.)

Ein Ansatz, der nicht grundsätzlich ALLE Probleme löst, ist mir generell lieber als einer, der ganz sicher GAR KEINE Probleme löst.

So nutze ich im Auto auch einen Sicherheitsgurt obwohl ich weiss, dass er mir nicht hilft, wenn ich mit 200 km/h frontal gegen einen Baum fahre.

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