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Rechtspopulisten: Haben die Parteien ein Mittel gegen die AfD?
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Die etablierten Parteien überbieten sich mit Anti-AfD-Strategien. Wie wollen Union, SPD, Grüne und Linke vorgehen? Die vier Konzepte auf einen Blick.

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rmuekno 21.03.2016, 09:31
10. Allein Seehofer hat etwas recht

Wenn man sich die Wählerwanderung ansieht wird doch alles klar, nur woolen das weder CDU, SPD, Grüne, Linke wahr haben.
Die AfD Wähler kommen von allen großen Parteien und von vielen Nichtwählern.
Diejenigen welche von den Großen und kleinen Parteien kommen fühlen sich von diesen nicht mehr vertreten. Alle großen Parteien regieren am Volk vorbei, man hat den Eindruck die leben in einer anderen Galaxis hinter dem Mond, daher sind sie auch so überrascht. Haben die keine Prognosen gelesen oder gelesen aber nicht geklaubt. Am abgehobensten ist Merkel die lebt sowieso auf ihrem eigenen Stern. Die Nichtwähler welche die AfD gewählt haben, sind diejenigen welche das schon längst gemerkt haben und keine Partei mehr wählen konnten. Mit der AfD ist eine Partei da, welch zumindest suggeriert wieder Politik fürs Volk zu machen statt für den eigenen Geldbeutel der Politiker.

Den großen und kleine Parteien wird es nicht helfen der AfD hinterher zu lauf, noch sie zu degradieren oder zu ignorieren. Helfen wird nur wieder reale Politik für Deutschland zu machen. Probleme gibt es genug, Infrastruktur, soziale Schere, Bildung, Kitas, Altersarmut etc. etc. Aber wir geben lieber Milliarden aus für Bankenrettung, Griechenland, Flüchlinge, Türkei und und und, nur für das eigen Land ist nichts da und das wie erst heute wieder berichtet bei sprudelnden Steuereinnahmen.

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Alexander Panda 21.03.2016, 09:31
11. Einfach mal..

..Politik im Sinne des Volkes machen, und auch wenns schwer fällt, die Gefälligkeiten von Lobbyisten abzulehnen und die Großkonzerne abblitzen zu lassen. Dann erledigt sich die AFD von selbst.

Aber Anti AFD Politik ist totaler quatsch und Antidemokratisch. Mit anderen Worten heisst das doch, wie kann ich die Meinung von 20% oder 15% der Bevölkerung unterdrücken... wie wärs wenn ich deren Meinung respektiere, repräsentiere und vertrete??

Volksvertreter müssen die Meinung Ihres Volkes nicht nur dann Vertreten wenn sie ihnen in den Kram passt.

Populismus ist angesagt, Populismus ist Demokratie. Das Gegenteil von Populismus ist Elitismus, und das ist Diktatur.. oder Monarchie.

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christiewarwel 21.03.2016, 09:31
12. Falsch !

"Andere drängen darauf, das Wutpotenzial der AfD-Anhänger zu nutzen. Man müsse Sorgen und Ängste der Menschen aufgreifen, "auch wenn sie diffus und unsortiert sind", sagte CDU-Vize Volker Bouffier der "B.Z." CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn warf seiner eigenen Partei im SPIEGEL sogar vor, "Themen wie nationale Identität und die Sorge vor dem politischen Islam" vernachlässigt zu haben."

Ich habe weder Angst, noch fehlt mir der Verstand, um strukturiert zu denken. Ich bin stink-wütend, wenn ich sehe, wie dieser hirnlose Hühnerhaufen von Politikern Deutschland und die EU in jeder Hinsicht gegen die Wand fährt! Also, liebe Politiker, nicht so viel von Euch auf andere schließen, sondern endlich den Grips einschalten -so Ihr noch welchen haben solltet, und mit realistischen und umfassenden Konzepten aufwarten ! Und erspart mir endlich dieses überhebliche und herabwürdigende Geschwafel!

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rmuekno 21.03.2016, 09:31
13. Nur Seehofer hat zum Teil recht

Wenn man sich die Wählerwanderung ansieht wird doch alles klar, nur woolen das weder CDU, SPD, Grüne, Linke wahr haben.
Die AfD Wähler kommen von allen großen Parteien und von vielen Nichtwählern.
Diejenigen welche von den Großen und kleinen Parteien kommen fühlen sich von diesen nicht mehr vertreten. Alle großen Parteien regieren am Volk vorbei, man hat den Eindruck die leben in einer anderen Galaxis hinter dem Mond, daher sind sie auch so überrascht. Haben die keine Prognosen gelesen oder gelesen aber nicht geklaubt. Am abgehobensten ist Merkel die lebt sowieso auf ihrem eigenen Stern. Die Nichtwähler welche die AfD gewählt haben, sind diejenigen welche das schon längst gemerkt haben und keine Partei mehr wählen konnten. Mit der AfD ist eine Partei da, welch zumindest suggeriert wieder Politik fürs Volk zu machen statt für den eigenen Geldbeutel der Politiker.

Den großen und kleine Parteien wird es nicht helfen der AfD hinterher zu lauf, noch sie zu degradieren oder zu ignorieren. Helfen wird nur wieder reale Politik für Deutschland zu machen. Probleme gibt es genug, Infrastruktur, soziale Schere, Bildung, Kitas, Altersarmut etc. etc. Aber wir geben lieber Milliarden aus für Bankenrettung, Griechenland, Flüchlinge, Türkei und und und, nur für das eigen Land ist nichts da und das wie erst heute wieder berichtet bei sprudelnden Steuereinnahmen.

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joshuaschneebaum 21.03.2016, 09:32
14. Religionskritik tut Not.

Wie wäre es mit deutlicher Religionskritik?

Zu der selbstverständlich eine massive Kritik am Islam gehört.

Es gab Probleme mit Jungs aus dem bäuerlichen Anatolien, die ihre türkischen Wurzeln nicht verleugnen konnten und auch nicht wollten. Diese aber waren auf die Dauer zu beheben und in ein freiheitliches Denken zu integrieren.

Nach der Wende - und das ist kein Zufall - gab es eine Hinwendung zur "Islamischen Identität". Diese steht jedoch im fundamentalen Kontrast zu dem, was die Bundesrepublik ausmachte.

"Pegida" (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) nutzte auf der Klaviatur der untersten Schublade, die teilweise berechtigten Ängste unaufgklärter Bürger.

Hätte man denen das Wasser abgegraben, durch klare Kritik an der Islamisierung einst vollkommen säkularer Bevölkerungsgruppen, hätte man viele "Pegidas" erspart, oder dort wären eben nur die Dumpfbacken hingegangen, die auf das Dumm-Niveau ihrer Quatschköpfe reinfallen.

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carranza 21.03.2016, 09:34
15. Gewiss gibt es einen Weg

Ich erinnere mich noch gut, als die Piraten vor wenigen Jahren kurz vor den Wahlen damit punkteten, dass sie damals die einzige Partei war, die gegen die Vorratsdatenspeicherung war.
Prompt holte die FDP Frau Leutheuser Schnarrenberger aus der Versenkung, die dann auch bis zum Ende ihrer Amtszeit als Justizministerin ihr Wort hielt.

Die FDP hatte damals den Wählerwillen erkannt und durch ihre schnelle Reaktion verhindert dass ihr die Piraten die Stimmen abgruben.
Der ihr nachfolgende Justizminister von der SPD hatte uns, wie sich später herausstellte, diesbezüglich im Wahlkampf leider belogen..
An diesem kleinen Beispiel kann man gut sehen, woran es den etablierten Parteien mangelt: Sie machen Politik, die an dem Wählerwillen vorbeigeht und ihm oft sogar entgegensteht.
Ganz so einfach ist es mit der AFD leider nicht:
Die Bürger am unteren Rande der Gesellschaft haben bis auf wenige Ausnahmen nichts gegen Ausländer. Aber sie haben Angst vor zunehmender Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und vor weiterem sozialen Abstieg. Da die etablierten Parteien diese Problematik spätestens seit Schröders Zeiten ignorieren, klammern sich immer mehr Menschen, ähnlich wie zu Weimarer Zeiten an den vermeintlichen Strohalm.

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3liter 21.03.2016, 09:34
16. falsche Frage

Die Frage ist falsch gestellt.

Es ist nicht die Frage, was man gegen die AfD tun kann oder muss. Die Frage muss lauten, was die Parteien für das deutsche Volk und letztlich auch sich selbst tun müssen.

Ohne die ein oder andere Änderung wird es nicht gehen, ein einfaches "weiter so" hilft keinem - außer der AfD. Die Zeiten von "Weghoffen" und Reden sind vorbei, es muss gehandelt werden.

Nur so wird man etwas "dagegen" tun können. So oder so, es wird ein langer Weg, bis die "etablierten" Parteien das Vertrauen vom Wähler zurückgewinnen können. Wenn überhaupt.

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ich-geb-auf 21.03.2016, 09:34
17. Einfache Mittel sind

Mal wieder ehrlich für das Volk und seine Interessen und seine Wünsche regieren,
Ängste der Bürger ernst nehmen,
was gegen die soziale Armut tun.

Und nicht immer nur Verbote, Steuererhöhungen, Spionage und vds,

Gegen TTIP sein (vor allem wenn man sich SPD) nennt.

Und vor allem an Wahlversprechen halten und eine echte Opposition sein.

kompetent sein und nicht kopflos und ahnungslos.

Dann klappt es auch wieder mit Vertrauen der Bürger.

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katzekaterkarlo 21.03.2016, 09:35
18. Ach Frau Meiritz, ...

... begriffen haben Sie es auch noch nicht.

Das ist alles viel simpler als Sie und unsere Politbürokraten sich das vorstellen. Deshalb schildere ich Ihnen das einmal:

Was passierte bisher wenn man als braver Bürger wählen ging und seinen Stimmzettel ungültig machte?

Genau. Nichts. Es interessierte keine der etablierten Parteien.

Was passiert heute, wenn man die AfD wählt? Alle etablierten Parteien und deren Politbürokraten haben urplötzlich Fracksausen. Begriffen haben Sie es trotz allem noch nicht, denn sie stürzen sich auf die AfD statt sich ihren "Kunden" zu zu wenden.

Also ist die Wahl der AfD ein effektives - und methodisch einsetzbares - Mittel für den Wähler, der "Politelite" ein ganz klares "Nein" zu deren demokratisch durch nichts legitimierten Aktivitäten an zu sagen.

Und anders als der ungültig gemachte Wahlzettel bewegt sich etwas: Es wirkt - ich kann mitbestimmen.

War das für Sie simpel genug?

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MatthiasPetersbach 21.03.2016, 09:36
19.

Nun, man sollte einfach mal die Probleme der Menschen erkennen - und dementsprechend im Sinne der Menschen handeln*.

Dann brauchts keine AfD.

Und nein, das heißt nicht z.B. Asylanten rauswerfen - sondern die Probleme damit erkennen - und lösen. Das von Frau Merkel DDR-mäßig von oben diktierte verordnete Denkverbot und Parteilinienprogramm lassen sich die Leute eben nicht gefallen. Sogar die Denkenden nicht :)

*Nicht daß die AfD das machen würde - aber die Leute wählen die deshalb.

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