Forum: Politik
Rechtspopulisten: Haben die Parteien ein Mittel gegen die AfD?
AP

Die etablierten Parteien überbieten sich mit Anti-AfD-Strategien. Wie wollen Union, SPD, Grüne und Linke vorgehen? Die vier Konzepte auf einen Blick.

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kael 21.03.2016, 13:25
220. Politische Analphabeten sind überall

Zitat von zahlknecht
Politische Analphabete,."schorri" gibt es auch auf der linken/extrem linken Seite oder bist Du so naiv zu glauben, dass dem nicht so wäre???
Politische Analphabeten gibt es in allen großen Parteien. Oder halten Sie die vielen traditionellen Stammwähler der CSU - mit Abstrichen auch der CDU und SPD - für politisch gebildet? Sie wählen ihre Parteien, "weil es sich so gehört", bzw. "weil es der Herr Pfarrer fordert". Der Rest dürfte ihnen egal sein.
M. E. gibt es nur bei Grünen, Linken und der FDP weniger politische Analphabeten als anderswo, also mehr Leute, die sich tatsächlich mit Politik beschäftigen.

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markus_wienken 21.03.2016, 13:27
221.

Zitat von kael
Vielleicht ist die AfD als 1-Programm-Partei wirklich entzaubert. Aber wem gegenüber? Ihren Wählern offensichtlich nicht, wenn die AfD mit zweistelligen ad-hoc-Wahlerfolge aufwarten kann. Dass nicht alle Wähler so schlau sind wie Sie, werden Sie als (hoffentlich) Demokrat ertragen müssen. Allerdings werden Sie mit Wähler-Beschimpfungen ("Bodensatz von politischen Analphabeten") keinen Stich machen. Mit diesem "Rezept" der Verächtlichmachung sind selbst unser sog. etablierten Parteien schon viel zu oft gescheitert.
In der Sache hat der Forist durchaus Recht, es gibt halt einen gewissen (politischen) "Bodensatz".
Das gibt es in jeder Gesellschaft/Kultur und wird sich grundsätzlich auch nicht ändern lassen.

Für eine Gesellschaft ist es wichtig, diese Gruppe nicht allzu groß werden zu lassen.
Stellt sich also die Frage, was die Politik/Gesellschaft tun muss, um diese Menschen (wieder?) für Bildung und Politik zu begeisten...

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petra.wilhelmi 21.03.2016, 13:30
222.

Zitat von merrailno
Wie kommen Sie darauf das die CDU eine Partei der Mitte ist. Die CDU war und ist eine Stockkonservative Partei, die Afd nur ein weiterer konservativer ableger der CDU. Eine Mischung aus FDP/CDU Positionen und das ergibt zwangsläufig eine faschistoide Brühe.
Ich finde es erschreckend, dass hier mit Faschismus so leichtfertig argumentiert wird. Schauen Sie mal bitte in die Geschichtsbücher, was von 1933 bis 1945 in Deutschland unter dem Faschismus verbrochen wurde. Nichts von dem passt zu den gewählte Parteien. Ihre Meinung verniedlicht faschistisches Gedankengut und macht den kleinen Teil wirklicher Nazis stärker.

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Querkopf58 21.03.2016, 13:35
223. Korrektur

Zitat von laslo85
Ich denke Sie haben sich nicht wirklich mit dem Personal der AfD auseinandergesetzt. Vergleichen sie die Vita der AfD-Führung mal mit der von Gabriel, Kretschmann, Dreyer, Göring-Eckhardt usw. Da stehen in Teilen Professoren und Leute mit sehr hoher Bildung....
Nein, ich habe mich auseinandergesetzt und stimme Ihnen ja auch zu. Sobald solche Leute wie z. B. Prof. Meuthen die Gelegenheit bekommen sollten eine ähnliche Ausstrahlung wie eben z. B. W. Kretschmann
zu entwickeln, dann erst besteht die Möglichkeit das die "Altparteien " zittern. Frau Petry fehlt einfach (leider) diese Autorität uns Ausstrahlung.
Sicher gibt es solche Persönlichkeiten auch in andeen Parteien ( Wagenknecht; Gisy; Palmer; Bosbach; früher Fischer), die sind jedoch durch Ihre Parteien oft eingeschränkt.
Ich wünsche der AfD eigentlich eine solche Gallionsfigur, die sich eben nicht vom Etablisment vereinahmen läßt.

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dasdondel 21.03.2016, 13:36
224. Antwort = Gegenfrage

markus_wienken : Zitat von
Inwiefern richtet sich TTIP explizit "gegen" das untere Einkommensdrittel?
Welche Gewerkschaftsvertreter, welche Mitarbeiter des Ministerium für Arbeit&Soziales sind an den Verhandlungen beteiligt ?

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