Forum: Politik
Rechtspopulisten: Haben die Parteien ein Mittel gegen die AfD?
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Die etablierten Parteien überbieten sich mit Anti-AfD-Strategien. Wie wollen Union, SPD, Grüne und Linke vorgehen? Die vier Konzepte auf einen Blick.

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reiisa 21.03.2016, 09:40
30. Wovor Angst haben?

Hallo liebe etablierte Parteien! Wir leben in einer Demokratie. Zumindest auf dem Papier. Also, wenn Sie die AfD klein halten wollen, einfach gute Politik machen. Ansonsten akzeptieren, wenn Volkes Wille das Programm/die politische Richtung der AfD umgesetzt haben will. Ihre Angst ist jedoch begründet: Seit 70 Jahren (Grüne seit 30 Jahren) haben Sie dieses Land gestaltet. Aktuell gibt es genug Defizite, Ungerechtigkeiten, Volkstäuschungen und Lügen, die gerade mit der Migrantenthematik sichtbar wurden und immer noch werden. Das hat der Wähler erkannt. Darum wählen die Aufgewachten schon AfD. Und wenn Sie nicht aufpassen, wachen noch mehr auf...

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tmhamacher1 21.03.2016, 09:40
31. Demokratie ernst nehmen!

So ist nun einmal das Establishment: Wir sind "von Gottes Gnaden" dazu bestimmt, die Geschicke des Landes zu bestimmen. So wie es aussieht, teilt die wählende Bevölkerung dieses Gottesgnadentum nicht uneingeschränkt und sieht mit feinem Gespür, dass da in Berlin etwas überhaupt nicht stimmt, denn dort werden aufgrund permanenter Weltenrettung die nationale Interessenvertretung ganz, ganz klein geschrieben.

Es ist vielen nicht akzeptabel, dass die deutsche Rentnerin oder die deutsche Familie weniger zählt als Klimaschutz, die Griechenland- oder Flüchtlingsrettung, und dies läßt sich der wahre Souverän dann doch nicht endlos lange bieten.

Die AfD wird sich im Laufe der Zeit schon organisieren und etablieren, und in 30 Jahren werden sie auf den nächsten Emporkömmling genauso einknüppeln wie das jetzige Establishment - siehe die Grünen!

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paulpuma 21.03.2016, 09:40
32. Stimme aus der Schweiz

In der Baseler Zeitung steht ein lesenswerter Kommentar zum Aufstieg der AfD in BW. Schweizer verstehen das offenbar besser als Norddeutsche.

http://bazonline.ch/ausland/eine-bundeskanzlerin-ohne-land-und-ohne-partei/story/10231095

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SK3112 21.03.2016, 09:40
33. Hilflosigkeit

Die etablierten Parteien bieten ein Bild der Hilflosigkeit in dem Versuch, ihr politisches Mantra "Weiter so!" mit einer Strategie zur Abwehr der AfD zu verbinden. Es fehlt die Einsicht, dass es eben nicht nur an einer geeigneten Vermittlung der eigenen Positionen mangelt, sondern dass es ebendiese Politik ist, die der Wähler inzwischen ablehnt. Solange der Altersstarrsinn der in die Jahre gekommenen Parteien anhält, wird die AfD wachsen.

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TLB 21.03.2016, 09:41
34.

Peter Tauber (CDU) meinte „Nicht zu wählen könne ja auch Ausdruck von Zufriedenheit mit der Regierung sein" (13.06.2015). Nun haben aber viele Nichtwähler gewählt und es war nicht Ausdruck von Zufriedenheit. Die CDU hat´s arrogant verschlafen, Wähler zu mobilisieren. Die SPD diffamiert Bürgerbegehren gegen TTIP als „hysterisch“ (November 2105) und lehnt einen direkten Dialog mit Campact ab.
Die Grünen haben keine erkennbare Kontur und auch ihre Spitzen sind quasi unsichtbar. Die Linke bleibt wir im Artikel gesagt unklar in ihrer Botschaft.

Würden die Parteien versuchen, ein klares Programm zu präsentieren, könnte man wählen im wahrsten Sinne des Wortes.
So einfach

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tropfstein 21.03.2016, 09:41
35. Wie die Grünen vor 30 Jahren

Ich sehe deutliche Parallelen zu den Grünen vor 30 Jahren: die hatten ein Thema, das die etablierten vernachlässigt hatten. Und was sagten die über die Grünen? "Chaoten", "Fundamentalisten", "Kommunisten", "Polizistenverprügler", "Päderastenpartei" -- unwählbar, mit der Dachlatte sollte man auf die losgehen. Ein paar Jahre später koalierte der Dachlatten-Börner von der SPD mit den Grünen. Und irgendwann begann auch die sachliche Auseinandersetzung. Also alles schon mal dagewesen.

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Paul-Merlin 21.03.2016, 09:41
36. Zum Lachen ....

solange die Altparteien eine Politik gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit machen brauchen sie sich über den Zuwachs der AfD nicht zu wundern. Es ist eher ein Wunder, dass nicht noch mehr Bürger ihr Wahlkreuz bei der AfD machen und dies ist wohl nur der Trägheit der Wähler geschuldet.

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papa55 21.03.2016, 09:41
37. genau

Zitat von k.dick
Umverteilung von Oben nach Unten. Existenzsichernde Grundsicherung, andere Steuerpolitik. Die Antworten sind sehr einfach und logisch, aber die Parteien wollen nicht. Also geht es weiter nach Rechts. Zur Zeit lässt die Weimarer Politik grüßen. Und es ist erst der Anfang.
diese ganzen Nasen in Berlin die herr Seehofer schon Fünftklassige Politiker nannte raffen es nicht und kennen auch die Geschichte nicht.
Sind gefangen zwischen ihren Pöstchen und den Lobbyisten-Hauptsache das es noch reicht für eine Pension.Wer die erwirtschaften sollist denen egal.Das was diese Abgeprdneten geleistet haben gebührt denen höchstens ein Leben in einen grichischen Altersheim damit sie ihre Auswirkungen auch mal real erfahren können

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forumgehts? 21.03.2016, 09:42
38. Die

Zitat von hypnoforce
erst das Problem durch eigene katastrophale politische Misswirtschaft schaffen, um es dann an falscher Stelle anzugehen. Selbsterkenntnis ist auch hier der erste Schritt zur Besserung, aber wohl kaum zu erwarten, da absolut unfähig zur Eigenreflexion.
"Etablierten" waren ja unfähig, gegen die Gründe für das Erstarken der AfD etwas zu tun. Warum also sollten sie in der Lage sein, gegen die Partei selbst wirkungsvoll anzugehen? Dies umso mehr, als die Folgen der katastrophalen Nicht-Politik erst in Zukunft auf uns zukommen werden und es dann erst wirklich weh tut.

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Raubtierkapitalist 21.03.2016, 09:42
39. Kampf gegen die AfD ?

Ein Kampf gegen die AfD ist nicht notwendig, solange unsere "Volksparteien" auch Politik für das Volk machen und ein Wahlprogramm aufstellen und auch umsetzten, mit dem sie Mehrheiten hinter sich bringen können. Selbst substanzlos bleiben und auf die anderen schimpfen, wird nicht funktionieren. Und das ist auch gut so.

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