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Rechtspopulisten: Haben die Parteien ein Mittel gegen die AfD?
AP

Die etablierten Parteien überbieten sich mit Anti-AfD-Strategien. Wie wollen Union, SPD, Grüne und Linke vorgehen? Die vier Konzepte auf einen Blick.

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Leser161 21.03.2016, 09:43
40. Nicht kopieren - besser machen

Zuletzt sahen wir aus den Reihen der GroKo Vorschläge und Umsetzungen die auf die AfD-Klientel zielen. Zum Beispiel die Aussetzung des Familiennachzugs.

Das ist doch finsterstes AfD-Niveau. Immer schön unterschiedlos den Daumen drauf.

Von Parteien die sich selbst für moralisch besser halten wie die AfD erwarte ich humane differenzierte Lösungen.

Wer verfolgt ist wegen Haut Rasse Religion Sexualität falscher Meinung muss Asyl bekommen. Wer nur kommt, weil es in seinem Land üble Probleme gibt, kann versuchen über die verbleibenden Wege Bleiberecht zu bekommen. Es gibt sehr viele Länder in denen es den Menschen richtig schlecht geht (Chinesische Wanderarbeiter sind zum Beispiel auch sehr schlecht dran). Trotzdem können wir sie nicht alle in Deutschland aufnehmen.

Tun wir es doch oder versuchen es, verschwenden wir Kapazitäten um den Verfolgten Schutz zu geben für die das Asylrecht geschaffen wurde. Was die wahre Inhumanität ist.

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smoothways 21.03.2016, 09:43
41. Ziel der Protestwähler

ist es doch im Grunde, den etablierten Parteien einen Denkzettel zu verpassen, damit die Interessen der Bürgen wieder wahrgenommen und umgesetzt werden.
Also ist die entscheidende Maßnahme der Regierungsparteien etwas zu tun, dass es diesen Bürgern wieder gefühlt besser geht. Das hat doch in den v ergangenen Jahrzehnten auch immer wieder geklappt. Das Volk ist doch vortrefflich in Watte einzuhüllen. Und dann werden diese marktschreierischen Parteien von rechts (und links) wieder von ganz alleine verschwinden. Noch Fragen?!

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Luna-lucia 21.03.2016, 09:43
42. zuhören ist wichtig

Wir haben hier in München vergeblich versucht, einmal auf „höherer politischer Ebene“ einen Gesprächstermin zu bekommen. Wir wollten einfach nur so einige Parteivorstellungen über die Stadt München, sowie über Bayern allgemein, erfahren. Oki, wir wurden bei allen größeren Parteien vom „Pförtner“ an einen Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit, weitergeleitet. Toll – weil die meisten dann nicht mal wussten, was im Netz über ihre eigene Partei zu lesen ist! Darauf angesprochen, naja, echt „bayerisch“ eben, > man kann ja schließlich nicht alles wissen ! Auf unsere Bitte hin, ob wir denn wenigstens mit einem regional Politiker reden könnten, (wir wollten einfach, dass uns die „Zentrale“ einen solchen empfiehlt) – wieder Fehlanzeige! Das machen wir nicht! Da müssen sie sich eben regional erkundigen! Lol, verstanden! Dann aber zu unseren echten, überregionalen Fragen! Etwa wie sich die Politik die Endlagerung vorstellt? Wie glaubwürdig etwa der Netzausbau sei? Und was mit den Flüchtlingen geschehen wird, wenn die (der) Krieg in ihrem Heimatland, als beendet erklärt wird!? (Jetzt darf gelacht werden) – denn jede Wahrsagerin, ob mit Karten, oder Glaskugel, hätte bessere, und vor allem, klarere Aussagen getroffen. Jetzt noch zur AfD – in Ismaning (nahe München), haben die ihren „Bürgerstammtisch“. Hier kann man mitreden, sich in Diskussionen einmischen, man wird ernst genommen!! – ohne je von Besserwissern verlacht zu werden! Und die haben, ob falsch oder richtig, aber eben Antworten, über die man reden kann. Und man hört uns zu! Im Gegensatz zu den „großen“ Parteien - zuhören, auch wenn nicht gleich Wahlen vor der Tür stehen

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hschu 21.03.2016, 09:43
43. So lange

die etablierten Parteien an ihrer Politik festhalten so lange wird die AfD stärken werden. Diese Politik die zur Zeit von diesen Parteien betrieben wird, stand in keinem Wahlprogramm. Die Wähler wurden übers Ohr gezogen und dafür bekommen sie jetzt die Quitung. Das ist gut so.

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josho 21.03.2016, 09:44
44. Jetzt geht das

...grad weiter so! Gewonnen hat, wer am besten draufhaut, sie am lautesten niederbrüllt und in Talk-Runden am meisten meidet. Lernt man denn gar nichts dazu? Warum sich nicht einmal zur Abwechslung mit den Inhalten beschäftigen, die die Leute dazu getrieben hat, diese Partei zu wählen?

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Wassup 21.03.2016, 09:45
45. Ergebnis des Flüchtlings-Populismus

An der AfD wird gerne der Populismus kritisiert -
Show - statt Inhalte.

Doch man sehe sich den Polit-Stil der Regierung an:

Das eine ist es, den Flüchtlingen zu helfen.
- Etwas anderes ist es, Selfies zu machen und sich als "Mutter aller Flüchtlinge" in einer großen Werbshow zu verkaufen.

Lösungen hatte die Regierung zu dem Zeitpunkt keine - freiwillige Helfer retteten die Situation.
Dabei ist die Situation über Jahre eskaliert und die Regierung war untätig.

Es ist der Polit-Stil der Kanzlerin, welcher die AfD ermöglichte!

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maxmaxweber 21.03.2016, 09:45
46. Die Opposition wird nie wegen ihrer guten Ideen gewählt ...

.... sondern immer nur, wenn die Regierenden das Vertrauen der Wähler verloren haben.
Und wenn in der Wähler der parlamentarischen Opposition genau so wenig zutraut, wie den Regierenden, dann ist die Zeit für neue Parteien gekommen.
Also sollte die Frage nicht sein, wie bekämpft man die neuen Parteien. Sondern, was haben die bisher in Parlamenten sitzenden Parteien für Fehler gemacht, das ein wachsender Teil der Bevölkerung weder von der Regierung, noch von der Opposition eine Lösung erwartet.

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Zappa_forever 21.03.2016, 09:45
47. Es ist so offensichtlich...

Zitat von Scheidungskind
Insbesondere SPD aber auch die Grünen machen hauptsächlich Minderheitenpolitik und entfalten keine bindende Kraft mehr für ihre traditionellen Wählerschichten. Die skizzierten Strategien scheinen wenig geeignet, sie zurückzugewinnen. Die CDU ist unter Frau Merkel weit in die Mitte gewandert. Sie könnte mit einer Rückbesinnung der AfD am ehesten schaden. Der größte Wahlhelfer scheint derzeit aber die wenig glaubwürdige Presse zu sein, die - solange die AfDler keine goldenen Löffel klauen - mit ihrer einseitigen Berichterstattung die Anti-Stimmung noch anheizen. Sollte der nächste Bundestagswahlkampf kein echter Lagerwahlkampf der etablierten Parteien werden, wird die AfD 2017 mit 15 bis 20 Prozent einziehen.
...und genau so wie Sie es beschreiben.

Dass die Vertreter der etablierten Parteien und die Medien, dass nicht so sehen können und wollen, zeigt in krasser Weise, dass wir es mittlerweile tatsächlich mit einer abgehobenen Kaste zu tun haben.

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Freifrau von Hase 21.03.2016, 09:45
48.

"und sie hat tatsächlich Lösungen anzubieten, man muss nur mal genau hinschauen."

Na, dann erklären Sie doch mal, wie die AfD in Syrien Frieden schaffen möchte. Oder wie sie es anstellen will, die Ressourcen der Welt halbwegs gerecht zu verteilen. Bin gespannt.

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fortelkas 21.03.2016, 09:46
49. Mittel gegen die AfD

Das erste kurzfristig wirkende Mittel muss sein: Verhindern, dass diese Leute auch nur einen Fuß in eine Regierungstür bekommen.
Erwin Fortelka

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