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Rechtspopulisten im Parlament: So arbeitet die AfD
DPA

Binnen neun Monaten ist die AfD in fünf Parlamente eingezogen - aber was machen ihre Abgeordneten eigentlich? Unsere Analyse zeigt: Sie sprechen gerne klassische Themen rechter Parteien an.

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hello07 20.02.2015, 11:47
40. Immer wieder auffallend wie vehement negativ...

...bei SPON über die AFD berichtet wird...komisch nur,

dass von dieser Partei endlich klare und kompetente

Antworten kommen...

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Tao08 20.02.2015, 11:49
41.

Wieder ein Artikel, der mich in meinem Beschluss bestärkt, keinen Spiegel zu kaufen, solange das Magazin solche links konforme Artikel veröffentlicht.

Aber Grün/Linke Ideologen bzw. sogenannte Journalisten desselben Milieus wollen nicht die Wahrheit erfahren bzw. darüber berichten. Frei nach Pippi Langstrumpf: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt...“

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EraserFS 20.02.2015, 11:53
42. Gut

Es existieren wenigstens 4 andere Parteien in sämtlichen Landtagen die sich thematisch auf:
Kampf gegen Rechts,
Feminismus,
Gender-Mainstreaming,
Ausländerphilie,
Umverteilung
konzentrieren und deren hauptsächliche Nebenbeschäftigung darin besteht, über nicht vorhandene ideologische Differenzen zu "streiten".

In Brüssel ist ebenfalls ein Großteil der Parteien damit beschäftigt, den Ausbau der EU bzw. die Schaffung der USE voranzutreiben.
Also wozu noch eine Partei mehr, die sich damit beschäftigt.

Ich habe die AfD exakt dafür gewählt, dass sie von diesem Einheitsbrei abseitige Themen vertritt (auch wenn der Einzug in den Bundestag knapp scheiterte).

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appendnix 20.02.2015, 11:55
43. Und bald im Bundestag!

Da kann SPON schreiben was er will, ich, mein Bekanntenkreis werden das "Scherblein" dazu beitragen, dass es nicht nur bei 5 Landtagsparlamente bleibt, sondern auch für den Bundestag reicht.

Was den Euro angeht, hat die AfD leider mehr als recht behalten. Die kritiklos, eu-hörige Einheitsblockpartei CDUCSUSPDGrüne sollte sich um ein Fortbildungsprogramm bei der AfD bewerben, vielleicht ist noch was zu retten.

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Frau_Enschleger 20.02.2015, 11:55
44. Wenn die AfD

einerseits mal aufhören würde Sexualität normieren zu wollen und sich weniger ausländerfeindlich geben würde, könnte sie tatsächlich eine vernünftige und wählbare konservative Partei werden.
Heutzutage werden Kinder und Jugendliche durch den Zugang zum Internet mit sexuellen Inhalten überschwemmt und zwar in allen Facetten. Fetischsex, Homosexualität, Transgender usw. hat nahezu jeder Jugendliche schon lange gesehen bevor der Sexualkundeunterricht los geht. Wer glaubt, dass der Lehrplan schwul macht, macht sich einfach lächerlich. Und was Erwachsene in ihrem Schlafzimmer treiben, das geht die Politik in einem freien Land einfach absolut überhaupt nichts an! Dieses Rumgeheule von diesen frigiden alten Säcken, deren grösster Alptraum zu sein scheint, dass ihre Enkel Homos werden könnten, ich kann es nicht mehr hören. Abgesehen davon ist die Storch im Gegensatz zu Lucke sehr uncharismatisch und in meinen Augen auch unsympathisch.
Was die Ausländerpolitik angeht, gibt es ja auch sinnvolle Vorschläge (vor allem aus der Führungsriege). Gegen schnellere Asylverfahren und Abschiebung unberechtigter Asylanträger gibt es jawohl absolut nichts einzuwenden. Es muss auch möglich sein Forderungen an Einwanderer zu stellen ohne als Nazi betitelt zu werden. Das war viele Jahre ein Problem in der Politik der Volksparteien. Aber was man dann - vor allem aus der Basis - teilweise an Polemik hört, ist teilweise purer Rassismus und das wird von der Parteispitze mit flachen Wahlslogans, die ein solches Publikum anziehen, auch noch indirekt gefördert. Aber genau dieses Image, was die AfD sich so aufbaut, macht es für die Mehrheit der Bürger unmöglich sie zu wählen.
Es bleibt zu hoffen, dass diese junge Partei sich in Zukunft in die richtige Richtung entwickelt. Wir brauchen hier in Deutschland keine zweite NPD. Aber eine Gegenkraft zu den etablierten Parteien ist nicht verkehrt. Und einige Ansätze der AfD finde ich richtig gut und das sage ich, obwohl ich mich eher links positioniere.

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alles.auf.horst 20.02.2015, 11:56
45. Kein Fan der AFD...

, allerdings stellt sich mir beim Lesen solcher Artikel eine grundsätzliche Frage: wenn alle links sind, wo ist dann rechts?! Bei der Politik reicht das Spektrum immer von links bis rechts, nur dass sich die tatsächliche Position der Parteien auf einer gedachten Achse gleich einem Konjunkturzyklus mal hierhin und mal dorthin verschiebt. Solche Artikel wie der aktuelle weisen ein grundlegendes fehlenden Verständnis für solche politischen Prozesse auf, die seit Anbeginn politischer Aufzeichnungen festzustellen sind. SPON sollte langsam mal die Natur der Politik als solche akzeptieren.

Desweiteren bin ich als Linker vielen Themenkomplexen der AFD nicht abgeneigt, da es wirklich der Beschäftigung mit ihnen bedarf. Nur weil sie unbequem sind bedeutet das nicht, dass man sie totschweigen darf...eher das Gegenteil ist der Fall. Insofern meldet sich die AFD - zugegeben nicht immer politisch korrekt oder nach meinem Gusto - zu Themen, die unsere etablierten Parteien lieber in der verschlossenen Schublade liegen lassen würden. Dass den Großen einfach nur der nötige Hintern in der Hose fehlt merkt man daran, dass sie schnell mit ihren eigenen Ideen hervor kommen, wenn die AFD nur lange genug geprockelt hat. Diese Ideen lagen nämlich schon lange in der "stillen Reserve".

Abschließend sei nochmals gesagt: es gibt weder links noch mitte ohnne rechts. Soviel steht fest.

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jojack 20.02.2015, 11:58
46. Eher konservative Themen

Ich würde sagen, die AfD besetzt in erster Linie das Vakuum, das die nach links gerutschte CDU hinterlassen hat. Wobei die Annäherung an die PEGIDA-Wüteriche von politischer Instinktlosigkeit zeugt. Es war klar, dass sich eine derart substanzlose Bewegung irgendwann totläuft. Und ebenso war klar, dass es PEGIDA noch viel weniger als die AfD schafft, sich von Rechtsextremisten abzugrenzen. Mit der Stärkung von Lucke hat die AfD allerdings zuletzt wieder die Weichen zu einem wirtschaftsliberalen Profil gestellt.

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Schlumperli 20.02.2015, 11:58
47.

Der Punkt ist doch:
Das sind keine "rechten Themen".
Das sind Themen, die Bürger bewegen.
Themen, die von den etablierten Parteien ignoriert wurden.
Die AfD spricht diese Themen an und bekommt deshalb Zulauf aus allen politischen Richtungen, bis hin zur Linkspartei.

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ClausWunderlich 20.02.2015, 11:58
48.

Zitat von hello07
...bei SPON über die AFD berichtet wird...komisch nur, dass von dieser Partei endlich klare und kompetente Antworten kommen...
Ich meine das liegt daran das "die" sich selber widersprechen würden oder müßten. Nimmt man zb. das thema zuwanderungund sagt ich will nur X% und nicht mehr ist man ein rechter und oder ausländerfeind aus deren sicht. Geht man aber hin und sagt ja dann können alle oder so viele kommen wie wollen JA dann sagen "die" selber ne ne das geht ja auch nicht. Ah ja ihr seit also auch rechts oder ausländerfeindlich. Ich meine wir werden in diesem jahr viel erleben was diese ganzen "rechten" themen angeht. Denn das BOOT ist wirklich bald voll oder ist es schon so wie hier bei mir im Kreis.

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mmt 20.02.2015, 11:58
49. Sportpalast 19-43/2

Die AfD wird gerne als ultrarechte Truppe dargestellt. Für ein Prozent der der Mitglieder kann das durchaus zutreffen. Daraus aber den Untergang der Demokratie abzuleiten, ist falsch, unlauter und erbärmlich.
Die etablierten Parteien sind eine Gefahr für die Demokratie geworden! Parteienkartell, Postenklüngel, ekelerregende Schlammschlachten die auch vor dem Privatleben des Gegners keinen Halt machen.
Die bedingungslose Alternativlosigkeit nervt gewaltig. Auch SPON hat damals die Piraten "gehypt", bis sie den Grünen zu gefährlich wurden. Schönen Dank nochmal. Die Presse macht auch nur noch Propaganda für PKA Parteienkartell Alternativlosigkeit. Jetzt weht irgendwo ein neuer Wind, der niemandem gefallen muss, aber zu tolerieren ist.
Oder rufen alle weiterhin: "Wollt ihr die totale Alternativlosigkeit? Wollt ihr sie wenn nötig totaler und radikaler als wir sie uns überhaupt erst vorstellen können?"
In diesem Sinne: Der alte Joseph G. lässt grüssen. Heil Mutti und schönes Wochenende!

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